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Martin Grubinger mit fulminantem Debüt bei Salzburger Festspielen 2009

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Dienstag, den 18. August 2009 um 08:47 Uhr
Das Heim-Debüt des jungen Salzburger Multiperkussionisten Martin Grubinger bei den Salzburger Festspielen 2009 wurde zum spektakulären Triumph. Gemeinsam mit dem Ensemble The Percussive Planet spielte der Musiker im Auftaktkonzert der ´Kontinent´–Reihe, die in diesem Jahr Edgar Varèse ― dem großen Vertreter der Musik-Avantgarde und dem ersten Komponisten von Schlagzeugmusik ― gewidmet ist. Martin Grubinger ließ die nächtliche Felsenreitschule mit Werken von Iannis Xenakis (1922 - 2001), Giacomo Manzoni (1932) und Edgar Varèse(1883 -1965) erbeben.

Zu Ehren der Geburtsstunde der Schlagzeugmusik versetzte Martin Grubinger Publikum und Kritiker gleichermaßen in Ekstase. Die Süddeutsche Zeitung titelte: „Der ´Kontinent Varèse´ in Schlagzeuggewittern“ und fuhr fort: „…als der junge Schlagzeuger Martin Grubinger und sein Percussive Planet Ensemble das Konzert vier (!) Stunden später […] beenden, ist der Saal, der jetzt in Raserei ausbricht, noch immer fast gefüllt.“ „Für die außergewöhnliche Darbietung mit hohen Phonstärken gab es Oropax fürs Publikum und frenetischen Applaus für Lokalmatador Martin Grubinger.“ (BR 4 Klassik) „Das also hörte man fulminant musiziert, in eindrucksvoll licht gehaltenen und trotzdem wirbeligen Passagen oder in einprägsamen Diminuendo-Episoden, die durchzogen waren von sich verdichtender Spannung. Es war, keine Frage, eine Maßstäbe setzende Aufführung.“ (Wiener Zeitung) „Martin Grubinger und Mitglieder seines fulminanten Ensembles verteilten sich rund um den Saal. Auf ´Schlagzeugbastionen´, von denen aus das Publikum bestrichen wurde mit auf- und abschwellenden, sich überlagernden Rhythmen und Klangwirbeln. Ur-Musik, die nicht nur zu hören sondern geradezu körperlich zu spüren war.“ (Der Standard) Die Salzburger Nachrichten lobten: „Brutal laut und sinnlich leise geriet das Auftaktkonzert der Varèse-Reihe mit Martin Grubinger und anderen. […] Dafür gab es kurz vor Mitternacht tosenden Jubel…“

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