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Hamburger Architektur Sommer 2019


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Internationales Kunstprojekt macht Station vor der Semperoper

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Dienstag, den 11. August 2009 um 09:29 Uhr
Am kommenden Sonnabend (15.8.) wird auf dem Theaterplatz in Dresden, in der historischen Kulisse der Altstadt, ein hölzerner Fremdkörper stehen, dessen Funktion sich nicht auf den ersten Blick erschließen lässt. Obwohl jener Fremdkörper entfernt an chinesische Großbaustellen erinnert, deren Gerüste aus Bambus einen ähnlich verwirrenden und fragilen Anblick bieten, wird man hier vergebens nach einer Baustelle suchen. Des Rätsels Lösung: Es handelt sich um "time.line.", eine Kunstaktion der Gruppe Stern/Morgenstern.

Mit ihrer Raumskulptur touren Daniel Stern (28) und Marcus Morgenstern (24) seit zwei Monaten durch Europa. Sie gastierten inmitten von belebten Fußgängerzonen, auf öffentlichen Plätzen, in der Landschaft, auf Bergen und am Meer. Nach Stopps in London, Wales, Offenbach und Frankfurt/M. ist das Projekt nun auf der Zielgeraden - als offizielles Kunstwerk der OSTRALE'09 wird es sich nun vom Theaterplatz ins "Ostragehege" bewegen und dann dort als feste Installation für die Dauer der Ausstellung zu sehen sein.

Während des Installierens kann sich der Besucher in das Geschehen mit einbinden lassen. So sind Teile der Konstruktion zu begehen, andere widerum bleiben rein visuell erfahrbar. Die Materialien, Schrauben und Dachlatten, sind begrenzt, so dass der Vorrat nicht ausreicht, um einen großen Streckenabschnitt zu meistern. Für ein Weiterkommen ist es erforderlich, die Konstruktion ständig umzubauen, um wieder vermeintlich neues Material zu gewinnen. Durch diese Vorgabe befindet sich das Gebilde in einem permanenten Wandel.

Eine Dokumentation in Form von Stop-Motion-Technik hält die einzelnen Abschnitte der Installation fest. Aus diesem Material wird ein Film geschnitten, der die Teilstücke zusammenfügt und die Bewegung und Transformation der gesamten Installation sichtbar macht. Film und Installation sind vom 14. August bis zum 6. September bei der OSTRALE'09 zu sehen. Für ihre Installation benötigen die beiden Künstler noch rund 1.500 m Dachlatten - wer Holzvorräte übrig hat, kann sich an das OSTRALE-Zentrum wenden. Außerdem benötigt die OSTRALE in der heißen Phase des Aufbaus noch jede Menge freiwilliger Helfer.

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