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Iranische Künstler im Konflikt zwischen Kunst und politischem Protest

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Montag, den 27. Juli 2009 um 09:08 Uhr
Während in Teheran die Demokratiebewegung niedergeschlagen wird, zeigt das Chelsea Art Museum in New York junge iranische Kunst, die vor allem mit der Darstellung aktueller Geschehnisse provozieren soll. Sie zeigen Momente des absoluten Horrors: Schreiende Männer und Frauen. Das Künstlerduo Caraballo-Farman druckte die Fotoausschnitte von Trauernden aus aller Welt auf kitschige Porzellanteller. Selten wurde die Kunst so von der Realität eingeholt wie bei der Ausstellung "Iran Inside Out".

35 der dort ausgestellten Künstler leben im Iran, wo sie sich trotz Zensur provokanten Themen widmen. Die anderen 21 Künstler verließen ihr Heimatland bereits vor Jahren. Die Ausstellung soll den Kampf gegen die Stereotypen in der orientalischen Kunst aufnehmen, denn laut Kurator Sam Bardaouil sind auch die Künstler aus dem Mittleren Osten progressiv, und sie kämpfen für einen demokratischen Staat.

Zu manchen der Künstler ist der Kontakt seit den massiven Einschreitungen der iranischen Regierung abgeschnitten, andere haben sich aus der Kunstszene verabschiedet, da der Protest wichtiger sei als die Kunst.

Der Künstler Shahram Karimi ist optimistisch: "Wenn ich sehe, was junge Künstler heute machen, frage ich mich, wie lange man solche Gedanken unterdrücken kann? Die Demokratie wird kommen." Die Ausstellung "Iran Inside Out" ist noch bis zum 5. September 2009 im New Yorker Chelsea Art Museum zu sehen.

Quelle: art magazin

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