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Lord Yehudi Menuhin: Von einer Musikschule kommen gewöhnlich keine Kriminellen

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Donnerstag, den 23. Juli 2009 um 13:01 Uhr
"Einige sagen, man könne ohne Musik, ohne Theater, ohne Gedichte, ohne Literatur leben. Aber das ist nicht so. Ich sage immer, von einer Musikschule kommen gewöhnlich keine Kriminellen", so sprach einmal der StarViolinspieler und Dirigent Yehudi Menuhin. Wer diese Aussage dieses großartigen Künstlers verstehen kann, weiß das musikalische und gleichsam gesellschaftliche Engagement dieses bekannten Künstlers zu würdigen – Yehudi Menuhin engagierte sich sowohl in Deutschland als auch in Nahost.

Im Zeichen dieser Würdigung stand das Gedenkkonzert zum 10. Todestag am 12. Juli 2009 in der Festspielscheune in Ulrichshusen. Vor über 1.000 Gästen aus allen Teilen Deutschlands begeisterte das Chamber Orchestra of Europe zusammen mit Lorenza Borrani (Violine) und Daniel Hope (Violine) mit Werken von Johann Sebastian Bach, Arvo Pärt, Philip Glass, Felix Mendelssohn Bartholdy, Steven Reich, Bechara El-Khoury, Antonio Vivaldi, und Béla Bartók. Der britische Geiger Daniel Hope – berühmt für seine musikalische Vielseitigkeit und Kreativität sowie auch Schüler von Menuhin – erntete große Zustimmung für seine lockere und würdige Moderation dieser Gedenkveranstaltung.

Yehudi Menuhin starb am 12. März 1999 in Berlin.

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