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Drei neue Mitglieder begrüßt die Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse. Den Vorsitz übernimmt die Publizistin Verena Auffermann. Sie löst Ulrich Greiner ab, Herausgeber der ZEITLiteratur, der seine Mitarbeit nach drei Jahren turnusgemäß beendet. Neu im Literatur-Septett des Leipziger Bücherpreises sind zudem Jens Bisky, Feuilletonredakteur der Süddeutschen Zeitung, sowie Dr. Adam Soboczynski, Feuilletonredakteur der ZEIT. Sie folgen Dr. Uwe Justus Wenzel von der Neuen Zürcher Zeitung und Michael Hametner vom Mitteldeutschen Rundfunk nach; beide beenden ihre engagierte Mitarbeit nach drei Jahren ebenfalls turnusgemäß. Weiterhin dabei: Dr. Ina Hartwig (Frankfurter Rundschau), Elmar Krekeler (Die Welt), Kristina Maidt-Zinke (Süddeutsche Zeitung) und Volker Weidermann (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Der Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Er ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung verliehen. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner die Wochenzeitschrift DIE ZEIT.

Der Startschuss für die Preisrunde 2010 fällt im Oktober 2009. Bis Ende November hat jeder Verlag die Möglichkeit, drei Titel pro Kategorie einzureichen. Im Februar 2010 erscheint die Liste der Nominierten. Spannend bleibt es bis zum Schluss: Erst zu Beginn der Leipziger Buchmesse, am 18. März 2010, wird sich die Jury endgültig für ihre drei Favoriten entscheiden.