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Klavier-Festival Ruhr 2009 zieht erfolgreiche Bilanz

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Freitag, den 17. Juli 2009 um 14:16 Uhr
Mit über 56.000 Besuchern, erwartungsgemäß etwas weniger als in den Jahren 2007 und 2008, endet heute das Klavier-Festival Ruhr 2009, das unter dem Motto "Brendel, Händel, Haydn und Mendelssohn" 77 Konzerte in 15 Städten auf 28 Bühnen veranstaltete. Die niedrigere Besucherzahl erklärt sich aus einer geringeren Zahl von Konzerten beziehungsweise aus der Wahl kleinerer Konzertsäle, wie zum Beispiel Schloss Horst, Schloss Hohenlimburg und erstmals wieder Haus Opherdicke. Zudem fand das deutschlandweit einzige, völlig überbuchte Konzert von Lang Lang und Herbie Hancock bewusst nicht in der Grugahalle statt, sondern in der Philharmonie Essen.

Zu den Höhepunkten zählte 2009 die sechstägige Brendel-Hommage in der Stadthalle Mülheim, bei der Alfred Brendel drei "Lectures" hielt und dafür auch an das Klavier zurück kehrte. Brendels so tiefgründige wie humorvolle Einblicke in die Kunst der Interpretation wurden in der Reihe "Die großen Klavierschulen der Gegenwart" ergänzt von Konzerten der Brendel-Schüler Herbert Schuch, Tim Horton (im Duo mit Brendels Sohn Adrian am Violoncello), Till Fellner und Kit Armstrong. Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin wurden bei ihrem Gastspiel in der Historischen Stadthalle Wuppertal umjubelt. Liederabende auf Schloss Herten und ein Konzert des Pianisten-Paares Ya-Fei Chuang und Robert Levin mit den Bochumer Symphonikern beleuchteten unbekannte Seiten des Jubilars Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen beide Klaviertrios zudem in luxuriöser Besetzung erklangen. Im Haydn-Jahr 2009 ging der Preis des Klavier-Festivals Ruhr bewusst an den ungarischen Pianisten András Schiff, dessen beschwingter Spielwitz den Klavierkosmos des Komponisten im Konzerthaus Dortmund erhellte. Besonderen Glanz brachte im Jahr 2009 die Zusammenstellung der "JazzLine" - z.B. beim Solo-Abend von Chick Corea im Konzerthaus Dortmund, als Herbie Hancock spontan vom Parkett auf die Bühne wechselte. Beide Künstler hatten sich am Abend zuvor von Martha Argerich und Lilya Zilberstein begeistern lassen.

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