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Innovationen beim German Independence Award

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Montag, den 06. Juli 2009 um 09:13 Uhr

Beim German Independence Award hat sich einiges getan: Die Dotierung des Publikumspreises wird verdoppelt. Bei den Langfilmen werden die Preisgelder künftig zwischen Regisseuren und deutschen Verleihern aufgeteilt. Im Kurzfilmbereich gibt es ab sofort zwei Gewinner. Neu ist in diesem Jahr auch die Kooperation mit dem Festival du Nouveau Cinéma de Montréal, die vor allem für Kurzfilmer neue Perspektiven eröffnet.

In diesem Jahr verdoppelt der Sponsor EWE AG die Dotierung des German Independence Awards – Audience Award. Damit wird das Preisgeld auf insgesamt 4.000 Euro erhöht.
Der renommierte Publikumspreis wird seit 1998 vergeben. Für den Audience Award werden alle Filme nominiert, die in der Independent Reihe laufen. Gewinner der letzten Jahre waren u.a. „Hardcore“ von Dennis Ilidias, „Pretty Persuation“ von Marcos Siega oder „Das Fremde in mir“ von Emily Atef im vergangenen Jahr.

Darüber hinaus werden die Preisgelder in den Kategorien „Audience Award“ und „Bester deutscher Film“ künftig zielgerichteter verteilt: Die eine Hälfte des Geldes geht an die Regisseure, die andere an den deutschen Verleih. Mit dieser Aufsplittung möchte das Filmfest Oldenburg einen Beitrag zur Bereicherung der deutschen Filmlandschaft leisten und unabhängige, herausragende Filme fördern. Festivaldirektor Torsten Neumann begründet diese Neuerung wie folgt: „Das erhöht die Chancen der Filme, einen deutschen Verleih zu finden und bietet dem Verleiher die Möglichkeit, Filme zu vertreiben, die ansonsten oftmals aufgrund des hohen finanziellen Risikos Schwierigkeiten auf ihrem Weg ins Kino bzw. auf DVD haben.“

Auch im Kurzfilmbereich erhöhen sich die Gewinn-Chancen: Erstmalig zeichnet das Filmfest Oldenburg in diesem Jahr zwei Kurzfilme aus – und zwar den besten deutschsprachigen und den besten fremdsprachigen Kurzfilm. Dem Gewinner des besten deutschsprachigen Kurzfilms winkt anschließend noch eine weitere Festivalteilnahme: Sein Film wird im Oktober im Wettbewerb des Festivals du Nouveau Cinéma de Montréal gezeigt. Gewinnt er hier den Preis als bester Kurzfilm, qualifiziert er sich automatisch für eine Oscar-Nominierung. Ermöglicht wird diese vielversprechende Perspektive durch die neue Kooperation mit dem Festival du Nouveau Cinéma de Montréal, das seit 1971 besteht und in diesem Jahr vom 7. bis 18. Oktober stattfindet. Beide Festivals teilen eine gemeinsame Leidenschaft: Independent-Film in die Welt zu tragen. Im Rahmen dieser Kooperation zeigt das Filmfest Oldenburg eine Reihe von Filmen aus der kanadischen Provinz Québec.

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