Neue Kommentare

S.Scheunemann-Eichner ,Silke zu Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst. Reformarchitektur und Hochschullehre: Eine wunderbare Einführung zu der Ausstellung im...
Roman Brock zu „Intrige”. Roman Polański und das Recht auf Genie: Ein interessanter Standpunkt zum Thema Polanski ...
Sebastian Lande zu Vittorio Hösle: Globale Fliehkräfte. Eine geschichtsphilosophische Kartierung der Gegenwart. : Es gehört zum Begriff der Demokratie, dass besti...
Dr. Antje-Britt Mählmann zu Frischer Wind aus dem Norden – Naturmotive in der Helsinki School: Guten Abend,
kuratiert wurde die Ausstellu...

Jose Oliva zu Weihnachtsoratorium. A Ballet by John Neumeier: Es wäre eine gute Idee gewesen, während des Bal...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Innovationen beim German Independence Award

Drucken
Montag, den 06. Juli 2009 um 09:13 Uhr

Beim German Independence Award hat sich einiges getan: Die Dotierung des Publikumspreises wird verdoppelt. Bei den Langfilmen werden die Preisgelder künftig zwischen Regisseuren und deutschen Verleihern aufgeteilt. Im Kurzfilmbereich gibt es ab sofort zwei Gewinner. Neu ist in diesem Jahr auch die Kooperation mit dem Festival du Nouveau Cinéma de Montréal, die vor allem für Kurzfilmer neue Perspektiven eröffnet.

In diesem Jahr verdoppelt der Sponsor EWE AG die Dotierung des German Independence Awards – Audience Award. Damit wird das Preisgeld auf insgesamt 4.000 Euro erhöht.
Der renommierte Publikumspreis wird seit 1998 vergeben. Für den Audience Award werden alle Filme nominiert, die in der Independent Reihe laufen. Gewinner der letzten Jahre waren u.a. „Hardcore“ von Dennis Ilidias, „Pretty Persuation“ von Marcos Siega oder „Das Fremde in mir“ von Emily Atef im vergangenen Jahr.

Darüber hinaus werden die Preisgelder in den Kategorien „Audience Award“ und „Bester deutscher Film“ künftig zielgerichteter verteilt: Die eine Hälfte des Geldes geht an die Regisseure, die andere an den deutschen Verleih. Mit dieser Aufsplittung möchte das Filmfest Oldenburg einen Beitrag zur Bereicherung der deutschen Filmlandschaft leisten und unabhängige, herausragende Filme fördern. Festivaldirektor Torsten Neumann begründet diese Neuerung wie folgt: „Das erhöht die Chancen der Filme, einen deutschen Verleih zu finden und bietet dem Verleiher die Möglichkeit, Filme zu vertreiben, die ansonsten oftmals aufgrund des hohen finanziellen Risikos Schwierigkeiten auf ihrem Weg ins Kino bzw. auf DVD haben.“

Auch im Kurzfilmbereich erhöhen sich die Gewinn-Chancen: Erstmalig zeichnet das Filmfest Oldenburg in diesem Jahr zwei Kurzfilme aus – und zwar den besten deutschsprachigen und den besten fremdsprachigen Kurzfilm. Dem Gewinner des besten deutschsprachigen Kurzfilms winkt anschließend noch eine weitere Festivalteilnahme: Sein Film wird im Oktober im Wettbewerb des Festivals du Nouveau Cinéma de Montréal gezeigt. Gewinnt er hier den Preis als bester Kurzfilm, qualifiziert er sich automatisch für eine Oscar-Nominierung. Ermöglicht wird diese vielversprechende Perspektive durch die neue Kooperation mit dem Festival du Nouveau Cinéma de Montréal, das seit 1971 besteht und in diesem Jahr vom 7. bis 18. Oktober stattfindet. Beide Festivals teilen eine gemeinsame Leidenschaft: Independent-Film in die Welt zu tragen. Im Rahmen dieser Kooperation zeigt das Filmfest Oldenburg eine Reihe von Filmen aus der kanadischen Provinz Québec.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Innovationen beim German Independence Award

Mehr auf KulturPort.De

Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition
 Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition



In einer ziemlich rabiaten Kritik demontiert Frank-Peter Hansen den berühmtesten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts.

Die letzten Jahre müssen schwer [ ... ]



„Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo
 „Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo



In „Bombshell - Das Ende des Schweigens” rekonstruiert Regisseur Jay Roach den Missbrauchsskandal beim rechtskonservativen US-Sender Fox News. Ein brisantes  [ ... ]



Johannes und Hanna Jäger. Ein Künstlerpaar auf Reisen
 Johannes und Hanna Jäger. Ein Künstlerpaar auf Reisen



Seinen neunzigsten Geburtstag feiert noch im Februar Johannes Jäger, langjähriger Kunstlehrer am Lübecker Johanneum und dazu ein renommierter Maler. Anlässli [ ... ]



„Goya, Fragonard, Tiepolo – die Freiheit der Malerei“
 „Goya, Fragonard, Tiepolo – die Freiheit der Malerei“



„Herzlich willkommen in der Hamburger Kunsthalle in unserer Ausstellung „Goya, Fragonard, Tiepolo – die Freiheit der Malerei“. Mit diesen Worten beginnt  [ ... ]



Annika Treutler – „Viktor Ullmann: Klavierkonzert, Op. 25 und Klaviersonaten Nr. 3 & 7"
 Annika Treutler – „Viktor Ullmann: Klavierkonzert, Op. 25 und Klaviersonaten Nr. 3 & 7



Man wüsste gern, wie diese Musik geklungen hat. „Huttens letzte Tage“ zum Beispiel, eine lyrische Symphonie für Tenor, Bariton und Orchester, op. 12. Vikto [ ... ]



„Intrige”. Roman Polański und das Recht auf Genie
 „Intrige”. Roman Polański und das Recht auf Genie



Roman Polański inszeniert „Intrige” als Spurensuche nach der verlorenen Wahrheit. Ästhetisch virtuos und akribisch rekonstruiert. Die Dreyfus-Affäre wird  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.