Werbung

Neue Kommentare

Claus Friede zu „Der Leuchtturm” – Robert Eggers und die Metaphorik des Wahnsinns: Nein, nur eine kurze Pause......
Kalle mit der Kelle zu „Der Leuchtturm” – Robert Eggers und die Metaphorik des Wahnsinns: Seit November nichts Neues. Ist der Film-Blog ges...
Geli zu Impressionismus – Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard: Mal eine nette Eigenwerbung zur Abwechslung... gl...
Rudi Arendt zu Impressionismus – Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard: Reflexion der Landschaft - aktuelle impressionist...
Ulrike Tempel zu Adventsmessen und Handwerkermärkte in Hamburg – Alle Jahre wieder...: Leider sind die Termine veraltet 2017 / 2018...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

53. Biennale in Venedig

Drucken
Dienstag, den 09. Juni 2009 um 16:53 Uhr
Alle zwei Jahre lädt Venedig zu einer der bedeutendsten internationalen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst ein. Im Deutschen Pavillon stellt in diesem Jahr der britische Künstler Liam Gillick aus.
Zum ersten Mal ist Deutschland damit durch einen nicht deutschen Künstler auf der Biennale vertreten. "Für unsere Gesellschaft sind Anregungen und Denkanstöße durch die Kunst unverzichtbar – dabei ist die Nationalität der Künstler unerheblich", erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann.
Deutschland verstehe sich als eine europäisch gewachsene Kulturnation. Es sei nur konsequent, nun einen europäischen Künstler einzuladen, die Geschichte des Deutschen Pavillons künstlerisch zu reflektieren, sagte Neumann in Venedig.

Architektur als Ausgangspunkt künstlerischer Gestaltung

Das Werk des britischen Künstlers lässt sich nicht einfach kategorisieren. Als "Kunstproduzent" – so Kurator Nicolaus Schafhausen - ist er zugleich bildender Künstler, Komponist und Kritiker. Seine Arbeiten thematisieren soziale, kommunikative, gesellschaftliche Prozesse und Probleme.
Liam Gillick hat sich intensiv mit der Geschichte des 1938 umgestalteten Deutschen Pavillons auseinandergesetzt. Schon vor der Eröffnung realisierte er die Edition eines Architekturmodells, das auf einem Umbauplan für den Pavillon aus dem Jahr 1957 basiert.
Ein Hinweis darauf, dass der Künstler in seinem Beitrag mit dem Titel "The future always acts differently – Die Zukunft verhält sich immer anders" sowohl auf die Architektur des Ausstellungsgebäudes wie auch die Funktion einer solchen Kunstpräsentation eingehen wird.

Bundesregierung fördert deutschen Beitrag

"Fare mondi - Weltenmachen" lautet das Motto der diesjährigen Biennale unter der Gesamtleitung von Daniel Birnbaum. Mehr als 90 Künstlerinnen und Künstler aus 77 Nationen präsentieren an verschiedenen Orten in Venedig bis zum 22. November alle Gattungen der Kunst: Malerei, Installation, Videoarbeiten, Fotografie, Performance, Skulpturen und Zeichnungen.
Die Biennale in Venedig ist eines der bedeutendsten internationalen Foren der zeitgenössischen Kunst. Deutschland ist traditionell mit einem nationalen Beitrag vertreten. Auftraggeber ist das Auswärtige Amt, das die Ausstellung im Deutschen Pavillon in erheblichem Umfang mitfinanziert. Realisiert wird sie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > 53. Biennale in Venedig

Mehr auf KulturPort.De

Vom Wasser und von der Sicht aufs Leben: Ulrike Draesners Roman „Kanalschwimmer“
 Vom Wasser und von der Sicht aufs Leben: Ulrike Draesners Roman „Kanalschwimmer“



Biochemiker Charles hat „zu sicher gelebt“. Das begreift er leider erst im Alter von zweiundsechzig Jahren, also kurz vor dem Ruhestand.
Als seine Frau ihm [ ... ]



„Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli“
 „Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli“



Überall – nur nicht im Gesicht. Für einen „anständigen Tätowierer“ ein ungeschriebenes Gesetz. Christian Warlich (1891-1964) war mehr als nur anständi [ ... ]



Welten: Akureyri
 Welten: Akureyri



Akureyri ist eine Stadt im äußersten Norden Islands. In dem idyllisch, an einem Fjord gelegenen Zwanzigtausend-Seelen-Ort sind mehrere Kulturzentren, dort lebe [ ... ]



Buddenbrook-Debütpreis 2019: „Otto“, ein tragisch-komischer Roman von Dana von Suffrin
 Buddenbrook-Debütpreis 2019: „Otto“, ein tragisch-komischer Roman von Dana von Suffrin



Die Gewinnerin des Debütpreises des Buddenbrookhauses und des Lions Clubs Lübeck-Hanse für 2019 steht fest: Dana von Suffrin erhielt den mit 2.000 Euro dotier [ ... ]



Aspekte Festival 2020 – Die Programmatik
 Aspekte Festival 2020 – Die Programmatik



Woraus besteht die Musik unserer Zeit, was macht sie aus? Und überhaupt: Ist es die, die wir hören, ist es die, die komponiert wird oder die, die zeitgenössis [ ... ]



Über die Mathematik des Wassers
 Über die Mathematik des Wassers



Pascal Dusapin, 1955 in Nancy geboren, ist einer der wichtigsten Impulsgeber der Gegenwartsmusik.
Im Gespräch zum 5. Philharmonischen Konzert des Philharmonis [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.