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Promenieren auf der „Leipziger Notenspur“

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Montag, den 08. Juni 2009 um 17:51 Uhr

Wieder lockt das diesjährige Bachfest viele Besucher aus nah und fern nach Leipzig. Zu den zahlreichen kulturellen Höhepunkten gesellt sich nunmehr ein neuer Stern an Leipzigs Kulturhimmel: die “Leipziger Notenspur“. Vor bald zehn Jahren nur eine erste Idee, hat sie sich mittlerweile bis zur Produktreife emanzipiert und soll im nächsten Jahr im Leipziger Stadtbild installiert sein. Vorgesehen ist ein Band aus Edelstahlelementen am Boden - musikalischen Schwüngen gleich - , das die Besucher mit Hilfe ergänzender Stelen und etlichen Klangsstationen auf einen Spaziergang durch dreihundert Jahre Leipziger Musikgeschichte führt. Dabei können die am Weg liegenden Museen und authentischen Wirkungsstätten bedeutender Leipziger Komponisten und Musiker aufgesucht werden. Klanginseln laden auf der etwa fünf Kilometer langen vernüglichen Wanderung durch die Musikstadt Leipzig zum Verweilen ein.
 

Über dieses neue Vorhaben informiert eine von Leipziger Notenspur-Initiative und Birkner-Stiftung gemeinsam verantwortete anregende Ausstellung im Erdgeschoss des Leipziger Hauptbahnhofs. Vom 8. bis 21. Juni 2009 werden die Besucher mit der Leipziger Notenspur bekannt gemacht. In der Notenspur-Ausstellung wird das Projekt von der Planung bis zur endgültigen Fertigstellung präsentiert, dabei auch die für später vorgesehenen Erweiterungen “Notenrad“ (Radroute) und “Notenbogen“ (Spaziergang). Die vorgesehenen Stationen der Leipziger Notenpspur werden ausführlich vorgestellt. Eine Installation des Klangkünstlers Erwin Stache regt zu eigenen Klangexperimenten an. An den Wochenenden laden Instrumente aus dem Klanglabor des Museums für Musikinstrumente Familien und Kinder zum Mitmachen und Ausprobieren ein, unterstützt von “Toni“, dem Notenspur-Maskottchen.
 

Weitere Tafeln informieren über die an der Leipziger Notenspur beteiligten Personen und Institutionen. Das bürgerschaftliche Engagement, dem das Vorhaben zu verdanken ist, spiegelt sich in interessanten Teilprojekten wider. Eine Tafel “99 Gesichter der Leipziger Notenspur“ zeigt die vielfältige Unterstützerschar. Ein gesonderter Bereich hat die ins Auge gefasste Bewerbung des Vorhabens für die Nominierung als UNESCO-Weltkulturerbe zum Thema.
Die Schau ist als Wanderausstellung konzipiert, die später auch über Leipzig hinaus die Notenspur bekannt machen wird.
Ab 11. Juni tritt ergänzend die Ausstellung “Bach im Bahnhof“ im Untergeschoss hinzu.

Nähere Informationen zum Projekt unter www.notenspur-leipzig.de

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