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Öffentlich-rechtliche und private Radiosender übertragen live gemeinsame Gala

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Dienstag, den 14. September 2010 um 12:14 Uhr
Es ist ein Novum in der deutschen Radiogeschichte: Am kommenden Freitag (17.09.2010) werden ab 20.05 Uhr öffentlich-rechtliche und private Radiosender zeitgleich und flächendeckend in ganz Deutschland die Verleihung des Deutschen Radiopreises in Hamburg übertragen. Insgesamt strahlen 24 Sender die Gala aus - unter ihnen sind Radiowellen aller neun Landesrundfunkanstalten der ARD, das Deutschlandradio und 14 private Sender.

Die Gala wird damit in allen deutschen Bundesländern live übertragen. Hinzu kommen zahlreiche Programme, die am Freitagabend über die Verleihung des Deutschen Radiopreises berichten oder Ausschnitte senden. Ab 24.00 Uhr strahlt auch das NDR Fernsehen die Gala aus.

Zu den öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen, die live übertragen, zählen Bayern 3, Bremen Vier, hr3, MDR Jump, NDR 2, RBB radioBERLIN, SR 1 Europawelle, SWR 3 und WDR 2. Auf Mittel- und Langwelle überträgt zudem der Deutschlandfunk. Bei den Privatradios übertragen 94,3 rs2, alster radio 106!8, Antenne Bayern, Berliner Rundfunk 91!4, bigFM, Energy Hamburg, Oldie 95, Radio 21, radio ffn, Radio Hamburg, Radio Regenbogen, radio SAW, RPR1. und R.SH.

Der Deutsche Radiopreis geht auf eine ungewöhnliche Kooperation zurück: Erstmals haben sich die öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosender in Deutschland zusammengetan, um in verschiedenen Kategorien (von "Beste Morgensendung" bis "Beste Recherche") die herausragenden Radioproduktionen und Hörfunk-Macher auszuzeichnen.

Die Hörerinnen und Hörer im Radio, die Zuschauer im NDR Fernsehen und die Gäste im Schuppen 52 im Hamburger Hafen erwartet dabei ein hochkarätiges Showprogramm mit Stars wie Phil Collins, Lena, Ich + Ich und Jason Derulo. Mit der deutschen Pop-Band Silbermond hat sich für die Premiere des Deutschen Radiopreises ein weiterer Top-Act angesagt. Moderiert wird die Gala von Katrin Müller-Hohenstein, die im Radio von den Kommentatoren Susanka Bersin (bigFM) und Thomas Mohr (NDR 2) flankiert wird.

Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß wird als Laudatorin auch einen der begehrten Radiopreise überreichen. "Das Radio begleitet dich den ganzen Tag - darum finde ich es schön, dass Leute, die dort gute Arbeit leisten, auch einen Preis bekommen." Für Silbermond ist Radio "eine ganz, ganz feste Größe im Leben", so Gitarrist Thomas Stolle. Der Moment, als sie das erste Mal einen eigenen Song im Radio hörte, ist der Band noch in lebhafter Erinnerung. "Wir sind vor Aufregung gegen einen Laternenmast gefahren", erzählt Schlagzeuger Andreas Nowak. "Das war nach einem Konzert in der Nähe von Bautzen. Wir hatten uns gerade ins Auto gesetzt und plötzlich lief 'Durch die Nacht'. Ich hab den Motor angemacht, der Gang war aber noch drin und der Sprinter hat einen Satz nach vorne gemacht - voll gegen die Laterne!"

Mit dem ARD-Moderator Reinhold Beckmann und der Schauspielerin Christine Neubauer haben inzwischen zwei weitere prominente Laudatoren ihr Kommen zugesagt. Preise überreichen werden unter anderem auch der Journalist Stefan Aust, die Fußball-Manager-Legende Reiner Calmund, die Schauspieler Gesine Crukowski, Thomas Heinze und Roman Knizka sowie die Sängerin und Moderatorin Kim Fisher, der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, der Entertainer und Comedian Thomas Hermanns, die Moderatorin Maybrit Illner und der Boxweltmeister Wladimir Klitschko.

Der Deutsche Radiopreis wird von den Hörfunkprogrammen der ARD, Deutschlandradio und den Privatradios in Deutschland in Kooperation mit der Freien und Hansestadt Hamburg gestiftet. Die Federführung liegt beim NDR. Die unabhängige Jury für den Deutschen Radiopreis stellt das Adolf-Grimme-Institut. Im Beirat des Radiopreises sind auch die Radiozentrale - die gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks - sowie die großen Radio-Vermarkter vertreten.

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