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ifa-Stipendienprogramm"Kultur und Außenpolitik"bietet jungen Wissenschaftlern große Chancen.
Heute startet das neue Stipendienprogramm "Kultur und Außenpolitik" des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Ziel ist es, die verschiedenen Bereiche der Wissenschaft und der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik stärker miteinander zu vernetzen. Insgesamt neun Nachwuchskräfte aus der Forschung und der Politikberatung können sich nun einerseits in der Auswärtigen Kulturpolitik qualifizieren und andererseits das Auswärtige Amt und weitere kulturpolitische Akteure durch ihre neuen Erkenntnisse auf ein breiteres wissenschaftliches Fundament stellen.

Mit dem Stipendienprogramm begegnet das ifa einem offenkundigen Defizit: Zwar gibt es zahlreiche Überschneidungen zwischen aktuellen Fragen, die die Kulturwissenschaften und die Politik bewegen, doch existieren beide Felder meist ohne Berührungspunkte nebeneinander her. Was bedeutet etwa ein "offener" Kulturbegriff, der sich mit kulturellen Differenzen beschäftigt, für den Dialog mit der islamischen Welt? Welche Konsequenzen haben die Prozesse der Globalisierung für die Ausstellungspolitik der Mittlerorganisationen? Wie kann der Auslandsrundfunk auf die zunehmende Bedeutung der neuen Medien in Krisen- und Konfliktregionen, etwa im Iran, in seiner eigenen strategischen Ausrichtung reagieren? Und welchen Beitrag können Kunst und Kultur überhaupt zur Entwicklung und zum Aufbau von Zivilgesellschaften leisten? Diesen und anderen Fragestellungen werden die Stipendiaten in den kommenden Monaten nachgehen und dazu wissenschaftliche Studien und Onlinedossiers erstellen sowie Fachtagungen organisieren.

"Ich freue mich besonders, dass die Themen, mit denen ich mich während meines Studiums eher abstrakt befasst habe, in meinem Stipendienprojekt nun in konkrete Handlungsvorschläge für die Kulturpolitik münden und damit wirklich etwas bewegen können", so die Reaktion einer Stipendiatin, die sich künftig mit den Herausforderungen der neuen Medien an die Auswärtige Kulturpolitik beschäftigt. ifa-Generalsekretär Ronald Grätz betrachtet es als besonders gelungene Ausrichtung des Stipendiums, dass es "Nachwuchswissenschaftlern eine Entwicklungsmöglichkeit gibt und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Vernetzung von außenkulturpolitischen Themen aus der Praxis mit der Wissenschaft und den Medien leisten kann."

Mit dem Stipendienprogramm greift das Institut für Auslandsbeziehungen die Anregung des Auswärtigen Amts auf, seine Beratungs-, Ausbildungs- und Forschungskapazitäten längerfristig zu einem Think Tank der Auswärtigen Kulturpolitik auszubauen.

Ihre Projekte dokumentieren die Nachwuchswissenschaftler in Kürze auch online.
Quelle: www.ifa.de

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