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„Architekturpreis Farbe – Struktur – Oberfläche“ verliehen

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Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 17:41 Uhr
Ein Kirchenzentrum, ein Ateliergebäude und ein Wohnhaus-Ensemble wurden mit dem „Architekturpreis Farbe – Struktur – Oberfläche“ 2010 ausgezeichnet. Die preisgekrönten Projekte sowie alle nominierten Arbeiten sind noch bis 8. August im Museum Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe zu sehen.

Die Gewinner des „Architekturpreis Farbe – Struktur – Oberfläche 2010“
Zur Preisverleihung kamen renommierte Architekten und Planer sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf die Darmstädter Mathildenhöhe. Eine Fachjury hatte drei Preisträger ausgewählt, die sie im Hinblick auf den Umgang mit Farbe, Struktur und Oberflächen als vorbildlich erachtet. Weitere vier Arbeiten wurden lobend erwähnt.

Die Hauptpreise gingen an die Marques AG aus Luzern für den Neubau des Kirchenzentrums Franziskus in Uetikon am See in der Schweiz, das Berliner Architektenbüro Brandlhuber + ERA, Emde, Thomas Schneider für das Projekt Galerie und Ateliergebäude Brunnenstraße 9 sowie Mierta und Kurt Lazzarini Architekten aus Samedan für die Wohnhäuser Giardin in der Schweiz. Caparol-Firmeninhaber Dr. Ralf Murjahn überreichte während der Preisverleihung die Murjahn-Plakette. Der Preis der drei Gewinnerbüros ist zudem die Teilnahme jeweils eines Bürovertreters an einer viertägigen Exkursion zur Biennale nach Venedig.

Lobende Erwähnungen sprach die Jury für folgende Büros und Projekte aus: AFF Architekten aus Berlin für Umbau und die Sanierung von Schloss Freudenstein, Fuhrimann Hächler Architekten ETH BSA SIA aus Zürich mit dem Projekt Haus Presenhuber, Landschaftsarchitekt und Umweltingenieur Dirk Melzer aus Kaub am Rhein gemeinsam mit der v-architekten aus Köln für das Hochwasserpumpenwerk in Köln-Rodenkirchen sowie Wandel Höfer Lorch Architekten und Stadtplaner aus Saarbrücken mit dem Projekt Jüdisches Zentrum München.

Der Wettbewerb fördere gutes kreatives Bauen und sensibilisiere für die Vielgestaltigkeit der Oberflächen, lobte Dr. Ralf Beil, Direktor des Instituts Mathildenhöhe, die hohe Qualität der Projekte. Er sieht dieses Engagement für außerordentliche Architektur in bester Tradition auf der Stadtkrone verankert. Immerhin war die Mathildenhöhe vor 109 Jahren Vorreiter in Sachen Baukultur.

Die mit dem Caparol-Architekturpreis 2010 ausgezeichneten Bauwerke sowie alle nominierten Arbeiten sind bis 8. August im Museum Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe zu sehen. Zur Ausstellung erscheint eine reich illustrierte Publikation mit sämtlichen nominierten Projekten sowie Fotos von der Verleihung des Architekturpreises auf der Mathildenhöhe, die an der Museumskasse erworben werden kann.

Als Juroren beteiligt waren Martina Bauer als Vertreterin für Professor Regine Leibinger, Barkow Leibinger Architekten (Berlin), Marc Oei, Lederer + Ragnarsdóttir + Oei (Stuttgart), Gerhard Landau, Landau + Kindelbacher Architekten – Innenarchitekten (München), Jan Störmer, Störmer Murphy und Partners (Hamburg), HG Merz, HG Merz Architekten Museumsgestalter (Berlin), Dr. Dietmar Danner, AIT, ABIT, xia Intelligente Architektur (Leinfelden-Echterdingen) und Elmar Schmidt, Caparol-Firmengruppe (Ober-Ramstadt).

Quelle: AIT

 

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