Werbung

Neue Kommentare

Hamburger Architektur Sommer 2019

News-Port
Am Samstag den 3. Juli 2010, fand in Berlin zum zweiten Mal die Preisverleihung „Santi Correnti“ statt. Der Preis wird in Erinnerung an den sizilianischen Historikers Prof. Santi Correnti verliehen. Um den Namen Santi Correnti auch im Ausland bekannt zu machen, wird die Preisverleihung durch die Gesellschaft ELEFANTINO aus Catania vorgenommen. Neben der Verleihung in Berlin sind auch weitere Veranstaltungen dieser Art in Frankreich, England, U.S.A und Argentinien geplant.

Zu oft mit Mafia, Zerfall und Gewalt identifizierte Sizilien beansprucht in Wirklichkeit eine edle und sehr lange Geschichte. Im Zentrum des Mittelmeers gelegen stellt sie einen Kreuzpunkt von verschiedenen Völkern dar. So gilt sie als Wiege der griechischen, arabischen und normannische-swebische Kulturen. Diese großartige Insel ist auch die Heimat von Dichtern, Historikern, Wissenschaftlern, Philosophen und Künstlern.

Der 1924 in Sizilien geborene international bekannt als Historiker Santi Correnti, hat sein ganzes Leben dem Studium der sizilianischen Geschichte gewidmet und diese durch 96 Veröffentlichungen verbreitet. Erster Professor für sizilianische Geschichte bei der Catania Universität, gründet er 1964 das Sizilianische Kulturinstitut. Gestorben im Jahr 2009, hinterläßt er uns ein einzigartiges kulturelles und wissenschaftliches Erbe.

Der Preis geht an bedeutende Sizilianer die, dank ihrer Arbeit und ihrem Engagement, die sizilianische Tradition, deren Geschichte und Aktualität in der Welt bekannt machten.

Über 200 Gäste und Journalisten aus Politik, Wirtschaft und Kultur haben an dem sizilianischen Abend teilgenommen.

Die Preisträger sind:

Manuela Naso für Kultur. Sie ist Theaterregisseurin und hat in Berlin den Verein Teatro Instabile Berlino gegründet: die einzige aktive italienisch-deutsch Theatergruppe der Stadt.
Binnen wenigen Jahren hat sie sich in den Berliner Theaterszene profiliert und die Unterstützung sowohl italienischen Institutionen, wie des Italienischen Kultur Instituts der Botschaft in Berlin, als auch deutschen wie des Berliner Senats gewonnen. In ihren Stücken arbeitet sie mit deutschen und italienischen Künstlern zusammen und unterstützt italienische Gruppe und einzelne Künstler, die ihre Arbeit in Berlin zeigen wollen. In der pulsierenden Kulturstadt Berlin ist das Teatro Instabile die Drehscheibe für italienische Kleinkunst.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Mehr auf KulturPort.De

Markus Gabriel sei der „Philosoph der Stunde“, erklärte der Moderator von „Titel, Thesen, Temperamente“ am 26. Juli, als er ein Interview mit dem telegenen...

Der Saisonauftakt am Thalia Theater war mehr als mutig, geradezu heldenhaft. Der Hunger danach, wieder analog vor Publikum zu stehen und, ja, die gefühlte...

Die Kunst in den Zeiten der Pandemie Was macht ein Regisseur, was macht Jan Dvořák, den ein Auftrag der Oper in Mannheim erreicht, Mozarts „Die Zauberflöte“ nicht...

Schon Robert Seethalers preisgekrönte Romane „Der Trafikant" (2012) und „Ein ganzes Leben“ (2014) sind Romane über Leben und Tod. Mit dem letzten Buch dieser...

„Denn das Meer umgibt uns überall“Hokkaidō ist die japanische Bezeichnung für die nördlichst gelegene Insel Japans und bedeutet banal „Nordmeer Präfektur“. Seit...

So ist das, wenn plötzlich die Wirklichkeit der Regie auf der Opernbühne diktieren darf, was noch geht und was grundlegend anders gemacht werden muss. Corona...


Home     Blog     Kolumne     Reisen     NewsPort     Live

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.