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Hamburg: Förderung der Stadtteilkultur evaluiert

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Dienstag, den 22. Juni 2010 um 18:12 Uhr
Senat legt Gutachten zu Stadtteilkultureinrichtungen und Machbarkeitsstudie zur Kulturinsel Bramfeld vor.
Im aktuellen Doppelhaushalt 2009/2010 wurden die Zuwendungen für die Stadtteilkultur um 900.000 Euro pro Jahr erhöht. Heute hat der Senat zudem als Antwort auf ein Ersuchen der Bürgerschaft eine Evaluierung der geförderten 25 Stadtteilkulturzentren und 13 Geschichtswerkstätten und eine Machbarkeitsstudie für das Projekt „Kulturinsel Bramfeld“ vorgestellt.

Die Evaluierung wurde von der Arbeitsgemeinschaft ICG culturplan/Zentrum für Kulturforschung durchgeführt und von einem externen Fachbeirat unter dem Vorsitz des Vorstandsvorsitzenden der Alfred Toepfer Stiftung, Ansgar Wimmer, begleitet. Im Dialog mit den Einrichtungen und Akteuren aus dem Arbeitsfeld und der Kommunalpolitik in den Bezirken hat die Arbeitsgemeinschaft den Stand und die Entwicklungsperspektive der jeweiligen Einrichtung untersucht und die Förderung im Rahmen der Globalsteuerung bewertet.

Ansgar Wimmer: „Der Evaluationsprozess ist mit einem Höchstmaß an Transparenz und größtmöglicher Beteiligung der betroffenen Akteure durchgeführt worden. Der Bericht unter-streicht, welche Kreativitätsreserven im Bereich der Stadtteilkultur und der bürgerschaftlich betriebenen Geschichtsforschung in unserer Stadt stecken.“

Senatorin v. Welck: „Die Evaluierung zeigt die sehr individuellen Entwicklungsbedarfe der verschiedenen Einrichtungen und hebt ihre Bedeutung für die Stadtteilkultur, aber auch für die Bereiche Stadtentwicklung, Bildung und Integration hervor. Nun müssen wir gemeinsam mit den Bezirken und den Einrichtungen untersuchen, wie die Empfehlungen des Gutachtens zur Optimierung der Zuwendungspraxis umgesetzt werden können.“

Das Gutachten hebt die Globalrichtlinie, d.h. die Einbindung von Einzelförderungen in einen strategischen Förderkontext, als besondere Qualität hervor. Hamburg ist hier Vorreiter in Deutschland. In den Bereichen Globalsteuerung und Zuwendungspraxis werden aber auch Nachsteuerungen empfohlen, damit die Einrichtungen ihre Qualitäten noch besser entfalten können. Vorgeschlagen wird zum Beispiel, dass die Förderbudgets für die Einrichtungen unter Berücksichtigung bezirklicher und gesamtstädtischer Belange zwischen den Bezirken ab-gestimmt werden. Außerdem solle die Förderung auf jeweils fünf Jahre angelegt und die Verwaltungs- und Abrechnungsprozesse vereinfacht werden. Weiterhin wird z.B. die Einrichtung eines Impulsfonds zur Verbesserung von Strukturqualität angeregt. Das vorliegende Gutachten soll nun in einem offenen Dialog mit Bezirksämtern und Bezirksversammlungen sowie Akteuren aus der Stadtteilkultur erörtert werden. Auf dieser Grundlage soll bis zum Frühjahr 2012 das künftige Vorgehen abgestimmt und anschließend das neue Verfahren umgesetzt werden.

Für das Projekt „Kulturinsel Bramfeld“ hat die Arbeitsgemeinschaft ASK Hassenstein + Pfadt/Büro Convent unter Einbezug von interessierten Initiativen, Einrichtungen und relevanten gesellschaftlichen Gruppen in Bramfeld eine Machbarkeitsstudie erstellt. Im Ergebnis stellen die Gutachter unterschiedliche Szenarien vor, wie die Bramfelder Kulturinsel auf Grundlage von Erstinvestitionen im laufenden Betrieb allein aus Mietzahlungen geführt werden könnte. Diese Ergebnisse sollen im weiteren Planungsprozess zur Zentrumsentwicklung in Bramfeld in enger Abstimmung mit dem Bezirk Wandsbek berücksichtigt werden.

Der Evaluationsbericht zur Stadtteilkultur steht zum Download bereit unter www.hamburg.de/stadtteilkultur/aktuelles

Quelle: Behörde für Kultur, Sport und Medien

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