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329 Einreichungen für Deutschen Radiopreis

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Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 14:39 Uhr
Mehr als 100 Programme beteiligen sich mit insgesamt 329 Einreichungen am Deutschen Radiopreis. Diese neue Auszeichnung wird in diesem Jahr erstmals für herausragende Leistungen im Medium Radio verliehen. Vor der neunköpfigen Jury liegt nun die Mammutaufgabe, die Einreichungen zu bewerten. Dabei wird sie bereits im August in jeder Kategorie jeweils drei Favoriten nominieren. Die endgültigen Sieger werden dann am 17. September auf einer glanzvollen Gala in Hamburg gekürt.

Uwe Kammann, Direktor des die Jury-Arbeit organisierenden Grimme-Instituts, ist mit den Einreichungen sehr zufrieden: "Der Deutsche Radiopreis ist schon im ersten Jahr von der Branche hervorragend angenommen worden. Dies zeigt die hohe Zahl der Bewerbungen und die Tatsache, dass sich öffentlich-rechtliche und private Programme ziemlich gleichmäßig um die verschiedenen Preise bewerben. Auch mit den Kategorien liegen wir offenbar sehr gut, denn auch hier gibt es jeweils einen ähnlichen Zuspruch."

Jury-Präsident Torsten Körner betont, dass es eine "schwierige Aufgabe sein wird, aus den zahlreichen hochwertigen Einreichungen die jeweils eine auszuwählen, die am Ende mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet wird." Doch unterstreicht er auch: "Wir freuen uns auf einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Auswahlprozess, in dem es sicher auch intensive Diskussionen geben wird."

Die Hörfunkprogramme der ARD (Federführung NDR), Deutschlandradio und die privaten Radiosender haben den Preis in einer gemeinsamen Initiative gestiftet. Partner sind die Radiozentrale, die Freie und Hansestadt Hamburg und - zur Organisation und Betreuung der Juryarbeit und damit der Preisfindung - das Adolf-Grimme-Institut. Über die Vergabe des Deutsche Radiopreises entscheidet eine aus neun Kritikern und Experten zusammengesetzte Jury. Der Preis, der die Breite und Vielfalt des Mediums Radio abbilden soll, ist nicht dotiert.

Weitere Infos finden sich auf der Webseite www.deutscherradiopreis.de.
Quelle: NDR

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