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Der fünfte Bundeskongress des Bundesverbands kommunale Filmarbeit wird vom 15. bis 17. Mai 2009 in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) stattfinden. Der Kongress wird aus 20 Jahren kommunaler Filmarbeit nach der Wende in Ost und West Bilanz ziehen und die Neupositionierung der Kommunalen Kinos innerhalb der Kulturlandschaft der Städte thematisieren.

Heute ist Schwerin Landeshauptstadt eines der strukturschwächsten Bundesländer im Osten Deutschlands, welches im Bezug auf seine filmkulturelle Entwicklung sowohl exemplarisch für die Geschichte der Filmclubbewegung in der DDR stehen kann, andererseits aber auch eine interessante Entwicklung der filmkulturellen Strukturen nach der politischen Wende aufweist.

Im Rahmen des 5. Bundeskongresses ist vorgesehen, insbesondere den ersten Kongresstag der Veränderung der kinokulturellen Landschaft seit dem Mauerfall 1989 zu widmen. Der Kongresstag wird in einem Panel zur Neupositionierung der Kommunalen Kinos innerhalb der Kulturlandschaft der Städte münden. Vertreter aus Politik und Kultur werden dabei, über die möglichen Perspektiven für die zukünftige Entwicklung diskutieren. Ein Beispielprogramm aus dem Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Kommunalen Kino Ost „Latücht“ in Neubrandenburg und dem Kommunalen Kino West im „Filmhaus Nürnberg“. „Deutsch-Deutsche Filmwelten“, wird den Tag beschließen.

Aufbauend auf den Erkenntnissen des ersten Kongresstages und den vorherigen Zukunftskongressen widmet sich der zweite Tag Strategien und Modellen der kinokulturellen Programmarbeit von morgen. Es gilt, sich neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung und dem veränderten Freizeitverhalten zu stellen. Wie haben sich die Inhalte der Programmarbeit verändert und welche Chancen ergeben sich zum Beispiel für die Vermittlung von Filmgeschichte in der Provinz? Welche neuen Möglichkeiten bestehen bei der Zusammenarbeit aller Filmkunsttheater? Wie kann die kinokulturelle Ausstattung angesichts des drohenden Kinosterbens auch außerhalb der Kinometropolen gesichert werden. Wie kann die Qualität bei dem immer stärkeren Druck nach Quote (auch bei den kommunalen Kinos) standhalten.

Am dritten Tag werden die Ergebnisse des Kongresses analysiert und konkrete Vorschläge zur Umsetzung der notwendigen Maßnahmen festgelegt.

Der Kongress steht allen Interessierten offen. Er versteht sich auch als Fortbildungsmaßnahme für die Kinomacherinnen und Kinomacher. Der Kongress wird in einer Broschüre dokumentiert werden.

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