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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Die MWM GmbH aus Mannheim (Deutschland) erhielt kürzlich beim Worldmediafestival in Hamburg den internationalen Filmpreis intermedia-globe 2010-Silver Award für den besten Film in der Kategorie Documentation/Point of Sale. Der Film "60 Megawatt Around the World" zeigt in eindrucksvollen Bildern die Produktion von 15 Gasaggregaten vom Typ TCG 2032 im Werk der MWM GmbH sowie ihre 16.000 km lange Reise nach Bangladesch. Filmstationen sind die Produktion im MWM-Werk, der Hamburger Hafen und schließlich Abschnitte im Bestimmungsland.

Das renommierte internationale Worldmediafestival in Hamburg prämiert seit zehn Jahren Filme und audio-visuelle Beiträge. In diesem Jahr prüfte die internationale Jury 551 Beiträge aus 26 Nationen. In der Unternehmenszentrale zeigt man sich über den Gewinn des Preises begeistert. "Der Film ist für uns vor allem das maßgeschneiderte Kommunikationsmittel für die indischen und asiatisch-pazifischen Märkte," kommentiert Frank Fuhrmann, Head of Communications der MWM GmbH Mannheim. Diese Auszeichnung ist ein Meilenstein der Marketingaktivitäten des Traditionsunternehmens, das einst von Carl Benz gegründet wurde und heute zu den weltweit führenden Systemanbietern von hocheffizienten und umweltfreundlichen Komplettanlagen zur dezentralen Energieversorgung mit Gas- und Dieselmotoren zählt.

Bestimmungsort der 15 Aggregate ist ein mit Erdgas betriebenes Kraftwerk in Ashugong, das insgesamt 60 MWel generiert, wobei die elektrische Energie vollständig ins öffentliche Netz eingespeist wird. Mit der Realisation des Films wurde die Agentur Spire Events (Mannheim/Deutschland) beauftragt, die spannende Musik wurde eigens von dem deutschen Komponisten Achim Vogel-Muranyi verfasst. Die Story des Films kommt bewusst "ohne Worte" aus und wird nur durch gelegentliche Textcharts ergänzt, Sprachbarrieren werden damit elegant überwunden.

Eine besondere Herausforderung an das Filmteam war die Filmproduktion in einem Entwicklungsland. Bangladesch ist heute mit ca. 150 Mio. Einwohnern eines der ärmsten und am dichtesten besiedelten Länder der Erde. Der tägliche Strombedarf des Landes beträgt bei steigendem Bedarf derzeit 5.200 MW, tatsächlich werden bestenfalls 4.000 MW produziert. Die Crew ist das erste ausländische Filmteam, das es geschafft hat für den Set im Hafen von Chittagong eine Drehgenehmigung zu erhalten. Allein für die Beförderung vom Hafen zum Bestimmungsort in Ashugong wurden rund 40 Trailer für Tieflader benötigt, um alle MWM-Aggregate und weitere Teile befördern zu können. Auch sonst hat Bangladesch so seine eigenen Regeln und Gesetzmäßigkeiten, die sich nicht an europäischen Gewohnheiten orientieren. Besonders im Landesinneren gab es innerhalb von Minuten immer wieder Menschenansammlungen, wenn das Filmteam aus dem Auto stieg.

Das Engagement wurde nun durch den Gewinn des internationalen intermedia globe 2010 belohnt. Inzwischen ist der Film auch bei You-Tube zu sehen. Eine Fortsetzung der Story und eine Fernsehversion sind in Arbeit.

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