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Beginn des Kunstprojektes „Heiligengeistschule Lüneburg - Eine wachsende Skulptur“

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Montag, den 11. Mai 2009 um 09:54 Uhr
Am 08. Mai 2009 war in der Heiligengeistschule Lüneburg offizieller Auftakt für das Kunstprojekt „Heiligengeistschule Lüneburg. Eine wachsende Skulptur“. Der Schweizer Künstler George Steinmann und die Berliner Kulturwissenschaftlerin und Künstlerin Hildegard Kurt werden bis zum Februar 2010 vor Ort materielle und geistige Räume in einem künstlerischen Prozess gestalten. Entstanden ist das Projekt auf Initiative des und.Instituts für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit, Berlin.

Eine Schule wird zur Skulptur

Das und.Institut als Träger des Projekts legt dem Werk den Gedanken der Zukunftsfähigkeit zu Grunde. Thematisiert wird die Frage, wie Schule mehr als bisher zu einem Ort nachhaltigen Gedeihens werden kann. Das Kunstprojekt besteht aus zwei plastischen Prozessen, die in unterschiedlichen Räumen der Schule stattfinden und inhaltlich ineinander greifen.

George Steinmann beschreibt seine Arbeit als „räumliche-architektonische Intervention, durch die ein baulich defizitärer Raum in einen Ort der Ruhe und der Balance verwandelt wird.“ Der Künstler verwendet für seine Arbeit allein ökologisch produzierte Baustoffe und achtet bei der Neugestaltung auf Energieeffizienz.

In Wechselwirkung mit der räumlichen Intervention steht die „Werkstatt Wärmeplastik Heiligengeistschule“, die von Hildegard Kurt geleitet wird. Sie entwickelt mit Lehrern und Eltern der Schule das weiter, was an der Schule an sozialen und kulturellen Fähigkeiten und Ressourcen vorhanden ist.

Die Heiligengeistschule Lüneburg als Kunstlabor

Als Schule bewegt sich die Heiligengeistschule in einem vielfältigen Spannungsfeld – zwischen schwierigen sozialen und räumlichen Verhältnissen einerseits und einem bemerkenswerten kulturellen Reichtum andererseits. Charakteristisch für diese Schule ist das konstruktive Miteinander, das trotz der vielfältigen Spannungen immer wieder gelingt. Hier setzt das Kunstprojekt an: Es will sozialer und gestalterischer Kompetenz Raum geben und dadurch ein Bewusstsein für vorhandene Potenziale schaffen.

Die Partner

Die Heiligengeistschule Lüneburg ist zugleich Ort des Werkes und mitwirkender Partner. Das Institut für integrative Studien (infis) der Leuphana Universität Lüneburg begleitet das Kunstprojekt. Derzeit veranstaltet das infis ein Seminar für angehende Lehrerinnen und Lehrer, in das die Kinder der Heiligengeistschule einbezogen werden. Gefördert wird das Projekt von der „Altner-Combecher Stiftung für Ökologie und Frieden“ sowie vom „Institut für Umweltkommunikation“ der Universität Lüneburg.

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