Neue Kommentare

Stipe Gojun zu „La Vérité” Hirokazu Kore-eda und der Mythos Familie : Ach, wie gern würde ich heute ins Kino gehen. Ob...
Frank-Peter Hansen zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Im Spätherbst letzten Jahres anlässlich einer S...
bbk berlin zu Dortmund geht neue Wege bei der Kunst-Förderung: Die Berliner Künstler*innen freut es sehr, dass ...
Markus Semm zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Sehen Sie: Der Unterschied zw. Heidegger und Cass...
Karin Schneider zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Ein großartiger Artikel! Stefan Diebitz schafft ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Ministerin Schavan: "Wir stärken die Forschung der Museen"

Drucken
Montag, den 17. Mai 2010 um 19:18 Uhr
BMBF fördert zwölf kunsthistorische, archäologische und alltagsgeschichtliche Projektverbünde.
Die Küchenmaschine als Energieverbraucher begreifen? Neue Zusammenhänge in Joseph Beuys' vielschichtigem Werk erkennen? Antike Statuen endlich in ihrer Originalumgebung ansehen? Wer ins Museum geht, will nicht nur außergewöhnliche Objekte bestaunen, sondern neue Perspektiven auf Vergangenheit und Gegenwart gewinnen. Um der Öffentlichkeit neue Aspekte und noch in Depots schlummernde Schätze präsentieren zu können, arbeiten die Museen eng mit Hochschulen und anderen Forschungsinstitutionen zusammen. Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zwölf Forschungsverbünde mit insgesamt rund 8,5 Millionen Euro.
Anlässlich des 33. Internationalen Museumstages am 16. Mai zeigte sich Bundesforschungsministerin Schavan überzeugt: "Wir stärken mit dieser Maßnahme die Forschung der Museen in Deutschland und leisten zugleich einen Beitrag zum besseren Verständnis der Gegenwart." Mit der Förderung möchte das BMBF außerdem innovative Anwendungsfelder in den Geisteswissenschaften erschließen und zur Nachwuchsförderung beitragen.
Museen legen mit ihren Sammlungen die Grundlage für unser kulturelles Gedächtnis. Geisteswissenschaftliche Forschung gibt Aufschluss über die Bedeutung, die die Bilder und Objekte heute für uns haben können. Dabei sind interdisziplinäre Ansätze unverzichtbar. So arbeiten beispielsweise im "Berliner Skulpturennetzwerk" das Pergamonmuseum (Staatliche Museen Berlin) und die Freie Universität Berlin zusammen: Archäologen kooperieren mit Datenbank-Spezialisten und Experten für 3D-Visualisierung. Sie alle wollen ein möglichst lebendiges Bild von antiken Skulpturen und Ausgrabungen vermitteln. Andere Projekte befassen sich mit der Geschichte des Energieverbrauchs im Alltag, erforschen die Technik der Kölner Malerei im 15. Jahrhundert und die Farbigkeit in der Malerei Ernst Ludwig Kirchners oder widmen sich den Werken von Joseph Beuys sowie der Kunst und Alltagskultur der DDR.


Neben neuen Interpretationen des kulturellen Erbes entwickeln die Projektpartner auch innovative technische Konzepte für die Präsentation der Ausstellungsstücke. Damit zeigen gerade die Museen, wie öffentlichkeitswirksam und anschaulich geisteswissenschaftliche Forschung sein kann. Die Ergebnisse werden nach dem jeweiligen Projektende in Ausstellungen und Publikationen zu sehen sein.
Der Internationale Museumstag findet seit 1978 jährlich Mitte Mai statt. Zur Beteiligung haben der Deutsche Museumsbund, das deutsche Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates (ICOM) sowie regionale Museumsämter und -verbände aufgerufen. Unter dem Motto "Museen für ein gesellschaftliches Miteinander" veranstalten die Ausstellungshäuser Workshops und Sonderführungen, manche gewähren freien Eintritt oder einen Blick hinter die Kulissen, oder laden zu Museumsfesten und langen Museumsnächten ein. Mit diesen Aktionen wollen die Veranstalter auf die Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der etwa 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam machen.

Eine Übersicht zu den vom BMBF geförderten Projekten der Museumsforschung finden Sie hier: www.pt-uf.pt-dlr.de

Quelle: BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Ministerin Schavan: "Wir stärken die Fo...

Mehr auf KulturPort.De

BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin
 BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin



Menschen, Bücher, Sensationen: An diesem Wochenende, vom 27. bis 29. März 2020, sollte die renommierte BuchDruckKunst im Museum der Arbeit stattfinden. Ein Hig [ ... ]



Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung
 Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung



Eigentlich bin ich nicht besonders scharf auf Krimis. Wenn sie allerdings sehr gut sind, relativiert sich das. Wahrscheinlich befinde ich mich tief im Mainstream [ ... ]



„Waves” – Trey Edward Shults’ Opulenz der Emotionen
 „Waves” – Trey Edward Shults’ Opulenz der Emotionen



„Waves” ist ein visuell waghalsiger Kraftakt, überwältigend, mitreißend, voller Zärtlichkeit, trügerischer Hoffnungen und zerborstener Träume. US-Regis [ ... ]



Egon Friedell: Der Schatten der Antike
 Egon Friedell: Der Schatten der Antike



82 Jahre nach dem Freitod Egon Friedells liegt – endlich! – das letzte Kapitel seiner „Kulturgeschichte des Altertums“ vor, und jeder, dem die Gedanken d [ ... ]



Horst Hansen Trio: Live in Japan
 Horst Hansen Trio: Live in Japan



Nix da Japan – Krefeld (クレーフェルト). In solchen pandemischen Zeiten reist man nicht und wenn, dann nur virtuell. Spielerisch, alles ist spielerisch  [ ... ]



Literarische Neuentdeckung aus alter lettischer Zeit: Das Prosapoem „Straumēni“
 Literarische Neuentdeckung aus alter lettischer Zeit: Das Prosapoem „Straumēni“



Was für ein Glücksfall: Ein Antiquariatsfund in Rīga führte 2018 dazu, dass das Prosapoem „Straumēni“ von Edvarts Virza nun auch für deutschsprachige L [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.