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Karl-Sczuka-Preis 2010 für Hörspiel als Radiokunst Bewerbungsfrist bis 15. Juni

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Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 10:06 Uhr
Der Südwestrundfunk (SWR) schreibt in diesem Jahr zum 49. Mal den Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst aus. Der Preis gilt als international wichtigste Auszeichnung für avancierte Hörwerke. Er besteht aus einem Hauptpreis, der mit 12.500 Euro dotiert ist, sowie aus einem Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro.

Bis zum 15. Juni 2010 können sich Autoren, Medienkünstler und Komponisten, Regisseure oder Realisationsteams bewerben. Sie müssen ihre Produktionen in Form sendefähiger Kopien (Tonband, CD, DVD, DAT-Kassette oder Audio-Kassette) mit den erforderlichen Unterlagen beim SWR einreichen. Für die Urheber kann auch der Produzent einreichen. Falls die Erstsendung oder eine Veröffentlichung auf Tonträgern und Online-Plattformen bereits erfolgt sind, darf deren Datum nicht vor dem 1. Juni 2009 liegen. Aber auch noch nicht gesendete oder unveröffentlichte Arbeiten können am Wettbewerb teilnehmen. Angesprochen ist das gesamte Feld radiophoner Medienkunst.

Der Karl-Sczuka-Preis wurde 1955 vom damaligen Südwestfunk gestiftet. Ausgezeichnet werden soll laut Satzung die "beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt". Frühere Preisträger waren u. a. John Cage, Stefano Giannotti, Heiner Goebbels, Hanna Hartman, Mauricio Kagel, Friederike Mayröcker, Gerhard Rühm, Asmus Tietchens, Urs Widmer und Peter Zwetkoff. Über die Zuerkennung der Preise entscheidet eine unabhängige Jury, der Christina Weiss (Vorsitz), Marcel Beyer, Michael Grote, Helmut Oehring und Margarete Zander angehören. Die Preisverleihung findet am 16. Oktober 2010 während der Donaueschinger Musiktage statt.

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