Werbung

Neue Kommentare

Hamburger Architektur Sommer 2019

News-Port
Besonderes Augenmerk bei diesjährigem Kunstfestival liegt auf interkulturellem Austausch. Frankfurt, 23. April 2010 – Das Singapore Arts Festival 2010 meldet sich in diesem Jahr mit dem Motto „Unter uns“ zurück und möchte, dass Besucher eine persönlichere Beziehung zu den Veranstaltungen auf dem Festival aufbauen. Es soll ein deutlicher Fokus auf die zeitgenössische asiatische aber auch internationale Kunst gelegt werden, um auch die Kontakte der Künstler untereinander zu intensivieren. Organisiert wird das Festival vom National Arts Council, das insgesamt 34 Produktionen aus 20 Ländern im Zeitraum vom 14. Mai bis 13. Juni in die Löwenstadt bringt.

Eröffnet wird das Festival mit „Invitation to Dream – A Fire Garden Installation“. Hierbei werden die Bereiche Empress Place Precinct, Cavenagh Bridge und Esplanade Park für drei Tage durch Feuerinstallationen beeindruckend erstrahlen. Außerdem werden Kollaborationen im Bereich der asiatischen Musik ihr Können auf die Bühne bringen. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung werden zusätzlich provozierende Denkanstöße von 200 Teilnehmern zur Frage „Was ist das Leben?“ geliefert.

Die kulturellen Beziehungen werden durch traditionelle indische Gypsy Musik und Theatervorstellungen gestärkt, die aus den Ländern Indien, Thailand und China stammen, so z.B. von Roysten Abel, der in „The Manganiyar Seduction“ Regie führt. Aber nicht nur Musik ist ein kulturübergreifendes Thema. Sowohl auf sportlicher als auch künstlerischer Ebene ist das Thema Fußball allgegenwärtig, was in dem Stück „Football! Football!“ verdeutlicht wird. Es ist eine Gemeinschaftsproduktion der Länder Italien, Singapur, Bosnien und Belgien und präsentiert die Philosophie und den Humor des Fußballs mit Hilfe von Tanz, Theater und Video. Das Ganze wurde von Haris Pasovic ins Leben gerufen. Aber auch traditionelle Stücke wie Shakespeares „Macbeth“ werden mit westlichen und schamanischen Elementen vom Theatre Moollee aus Korea ganz neu interpretiert und unter dem Namen „Lady Macbeth“ präsentiert.

Daneben soll auch die Verbindung der Talente untereinander verstärkt werden, um sich gegenseitig zu inspirieren und davon zu profitieren, etwa im Bereich gemeinsamer Tanz-, Theater- und Musikprojekte. Insbesondere in den „Open-Studios“ soll eine kreative Zusammenarbeit ermöglicht werden: Hier können Zuschauer, Produzenten und Hobby-Schauspieler an Workshops teilnehmen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Aber genauso sollen Soloprojekte einen Einblick in verschiedene Bereiche liefern, wie z.B. das Tanzprojekt „heroine“ von Choreograph Arco Renz, der in Belgien lebt. Das Stück zeigt die Wahrnehmung von und Erwartungen an Frauen, die durch die Gesellschaft kreiert werden. Darüber hinaus gibt es die ConversAsians, Künstler aus den unterschiedlichsten asiatischen Ländern, die sich über ihre tägliche Arbeit in ausführlichen Diskussionen, Workshops und Auftritten austauschen.

Das Festival wird im Rahmen eines Mega Line Dance zelebrierend beendet. Hier sollen tausende Teilnehmer eine Tanzreihe bilden und miteinander feiern. So werden am Ende des Festivals noch einmal Menschen aus den unterschiedlichsten Künstler-Bereichen zusammengebracht, dabei gefilmt und auf dem Singapore Arts Festival 2011 in einem eigens produzierten Film vorgeführt.

Tickets sind im Vorverkauf oder vor Ort erhältlich. Weitere Infos unter www.singaporeartsfest.com.

Quelle: Singapore Tourism Board

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Mehr auf KulturPort.De

Eine vielseitige und interessante Sonderausstellung zu dem deutsch-dänischen Künstler Johann Ludwig Lund macht mit einem sehr zu Unrecht vergessenen Künstler...

Fabelhafte Fresken und Holzschnitzereien, fulminanter Figurenreichtum in feinsten Farbnuancen: Das buddhistische Kloster Alchi in Ladakh (Nordindien) zählt zu den...

Markus Gabriel sei der „Philosoph der Stunde“, erklärte der Moderator von „Titel, Thesen, Temperamente“ am 26. Juli, als er ein Interview mit dem telegenen...

Der Saisonauftakt am Thalia Theater war mehr als mutig, geradezu heldenhaft. Der Hunger danach, wieder analog vor Publikum zu stehen und, ja, die gefühlte...

Die Kunst in den Zeiten der Pandemie Was macht ein Regisseur, was macht Jan Dvořák, den ein Auftrag der Oper in Mannheim erreicht, Mozarts „Die Zauberflöte“ nicht...

Schon Robert Seethalers preisgekrönte Romane „Der Trafikant" (2012) und „Ein ganzes Leben“ (2014) sind Romane über Leben und Tod. Mit dem letzten Buch dieser...


Home     Blog     Kolumne     Reisen     NewsPort     Live

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.