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Uraufführung des Streichsextetts »String Theorie« im 5. Kammerkonzert

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Mittwoch, den 21. April 2010 um 09:09 Uhr
Ein Jahrhundertwinter in Hamburg zauberte Eisschollen auf der Elbe – der Komponist Mark Moebius sah das durch die Fenster der Ballsaal-Suite des Hotels Louis C. Jacob. Auf Einladung der Philharmoniker Hamburg und des Traditionshotels verbrachte er dort drei Wochen, um ein Streichsextett zu komponieren.

»Sehr imponierten mir die Eisschollen auf der winterlichen Elbe, die alle paar Stunden ihre Richtung ändern«, sagt der 36-Jährige. »Gezeiten sind schon etwas sehr Besonderes. Durch kosmische Kräfte verursachte Wellen. Auch mein neues Stück beschäftigt sich mit diesem Thema.« Mark Moebius verband seine Eindrücke von der winterlichen Flusslandschaft mit der »String-Theorie« aus der Physik, die davon ausgeht, dass die kleinsten Teilchen einer Materie die Eigenschaften einer Saite besitzen und schwingen. Entstanden ist das Streichsextett »String Theorie«, das nun von Mitgliedern der Philharmoniker im 5. Kammerkonzert uraufgeführt wird. Mark Moebius schrieb »eine Musik, die unterschiedlichste musikalische Welten zusammenführt und 'vereinigt', ausgeführt von sechs Streichern. Wie die Eisschollen, die auf der Elbe treiben, werden in meinem Stück viele verschiedene Einzelteile zu hören sein, die unterschiedlichste musikalische Facetten haben und sich dennoch in einem einheitlichen Rahmen bewegen«, erklärt er.

Das Konzert beginnt mit einer Einführung, in der Mark Moebius sein Werk gemeinsam mit Simone Young dem Konzertpublikum vorstellt. Außerdem auf dem Programm: Korngolds Streichsextett D-Dur und Mozarts Streichquintett C-Dur.


5. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 25. April 2010, 11.00 Uhr

Einführung mit Simone Young und Mark Moebius um 11.00 Uhr

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