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Stiftung Humboldt Forum und Goethe-Institut unterzeichnen „Memorandum of Understanding“

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Donnerstag, den 05. März 2020 um 10:25 Uhr
Das Goethe-Institut und die Stiftung Humboldt Forum bauen ihre bisherige Zusammenarbeit aus. Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, und Hartmut Dorgerloh, Generalintendant des Humboldt Forums, unterzeichnen dazu am 3. März 2020 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Das „Memorandum of Understanding“ bildet den formalen Rahmen für die konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit zwischen dem Goethe-Institut und der Stiftung Humboldt Forum. Insbesondere soll damit die jeweilige fachliche Expertise beider Institutionen weltweit noch stärker nutzbar gemacht werden.
 
Die Kooperationsvereinbarung umfasst insbesondere regelmäßige Arbeitstreffen, die die konkrete Zusammenarbeit im In- und Ausland vorbereiten, begleiten und evaluieren. Hierzu wird eine Vollzeitstelle bei der Stiftung Humboldt Forum eingerichtet, die als Verbindungsstelle zum Goethe-Institut fungiert. Sie soll die Entwicklung von gemeinsamen Projekten und Kooperationen erleichtern und aktiv ins politische und zivilgesellschaftliche Umfeld in Deutschland wie auch in die Partnerländer wirken. Darüber hinaus wird eine vierköpfige Steuerungsgruppe aus beiden Institutionen gebildet, die sich in regelmäßigen Formaten über den Stand der Zusammenarbeit und deren mögliche Weiterentwicklung austauscht.
 
Weiterhin sieht die Vereinbarung vor, das Wissen und Erfahrungen von Expert*innen und Institutionen aus dem weltweiten Netzwerk des Goethe-Instituts in den multiperspektivischen Ansatz der Stiftung Humboldt Forum einzubringen. Gegenseitige Studienaufenthalte und ein temporärer Austausch von Mitarbeiter*innen werden ebenso ermöglicht wie eine Zusammenarbeit etwa in den Bereichen Ausstellungen, Veranstaltungen, Bildung und Vermittlung sowie Wissenschaft und Forschung.
Der thematische Austausch, insbesondere zu den Themen Postkolonialismus und Nachhaltigkeit, sowie zu aktuellen Veränderungen in den verschiedenen Weltregionen, wird ebenso verstärkt.
 
Quelle: Goethe-Institut e.V.

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