Neue Kommentare

Markus Semm zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Sehen Sie: Der Unterschied zw. Heidegger und Cass...
Karin Schneider zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Ein großartiger Artikel! Stefan Diebitz schafft ...
S.Scheunemann-Eichner ,Silke zu Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst. Reformarchitektur und Hochschullehre: Eine wunderbare Einführung zu der Ausstellung im...
Roman Brock zu „Intrige”. Roman Polański und das Recht auf Genie: Ein interessanter Standpunkt zum Thema Polanski ...
Sebastian Lande zu Vittorio Hösle: Globale Fliehkräfte. Eine geschichtsphilosophische Kartierung der Gegenwart. : Es gehört zum Begriff der Demokratie, dass besti...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Landesbeauftragter für politische Bildung und Bildungsministerin beglückwünschen erfolgreiche NS-Gedenkstätten im Programm „Jugend erinnert“

Drucken
Donnerstag, den 06. Februar 2020 um 06:00 Uhr
Die Bildungsministerin Karin Prien und der Landesbeauftragte für politische Bildung Christian Meyer-Heidemann beglückwünschen heute (Mittwoch) drei schleswig-holsteinische NS-Gedenkstätten, die im Bundesprogramm „Jugend erinnert“ in den kommenden drei Jahren gefördert werden. Die Kofinanzierung stellen die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten aus Mitteln des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Landesbeauftragte für politische Bildung zur Verfügung.

Mit dem Förderprogramm „Jugend erinnert“ unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien die Entwicklung neuer Formen der Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren. Drei Gedenkstätten aus Schleswig-Holstein waren mit ihren Projektanträgen erfolgreich und erhalten für die kommenden drei Jahre insgesamt 700.000 Euro aus Bundesmitteln.
 
Bildungsministerin Karin Prien betonte, dass auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine reflektierte Erinnerung an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und den Holocaust notwendig bleibe. „Die Befassung mit der deutschen Vergangenheit schulden wir den Überlebenden und den Nachkommen und sie dient auch dazu, die richtigen Schlüsse für die Gegenwart und die Zukunft zu ziehen“, so die Ministerin. Es sei wichtig, Fakten, historisches Wissen und fundierte Recherche zu vermitteln, nicht zuletzt mit Blick auf Tendenzen zur Relativierung oder Leugnung des Holocaust. „Dabei sind Institutionen wie die Gedenkstätte Ahrensbök, die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen und die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund von besondererBedeutung.

Deshalb freue ich mich sehr, dass diese Einrichtungen nun mit Bundesmitteln gefördert werden. Das ist nicht zuletzt auch eine verdiente Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit.“ Die Projekte der Gedenkstätten zeichneten sich durch ihre altersgerechte Aufbereitung aus und würden so gezielt junge Menschen ansprechen. „Damit sind die Gedenkstätten maßgebliche Akteure der außerschulischen historisch-politischen Bildungsarbeit“, so Karin Prien.
Der Landesbeauftragte für politische Bildung zeigte sich erfreut über die erfolgreichen Projektanträge: „Mit den nun vom Bund geförderten Projekten zeigen die drei Gedenkstätten, dass sie sich zu zukunftsfähigen Lernorten entwickeln. Von besonderer Bedeutung ist, dass die Gedenkstätten innovative und zielgruppengerechte Konzepte erarbeiten, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Schrecken der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu vermitteln.“ Mit der Förderung des Bundes und der Unterstützung durch das Land Schleswig-Holstein werden die drei Gedenkstätten nun in den kommenden drei Jahren diese Konzepte ausarbeiten und durchführen. Meyer-Heidemann weiter: „Ich bin mir sicher, dass die Projekte über die direkt beteiligten Gedenkstätten hinaus die Erinnerungsarbeit im Land insgesamt positiv beleben werden.“

Gefördert werden bis Ende 2022 die Gedenkstätte Ahrensbök mit 200.000 EUR, die KZ-Gedenk- stätte Kaltenkirchen ebenfalls mit 200.000 Euro und die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Lade- lund (gemeinsam mit der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing und der Nordsee-Akademie Leck) mit 300.000 EUR.
 
Neben der Staatsministerin für Kultur und Medien sind auf Seiten des Landes das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, die Bürgerstiftung Schleswig- Holsteinische Gedenkstätten und der Landesbeauftragte für politische Bildung als Förderer und Kooperationspartner an den Projekten beteiligt. Die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten und der Landesbeauftragte für politische Bildung kofinanzieren jedes Projekt jeweils mit 3.500 EUR, also insgesamt mit 21.000 EUR.

Quelle: Landesbeauftragten für politische Bildung Schleswig-Holstein

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Landesbeauftragter für politische Bildung un...

Mehr auf KulturPort.De

„The Gentlemen”. Guy Ritchie und die Akribie des Skurrilen
 „The Gentlemen”. Guy Ritchie und die Akribie des Skurrilen



Mit „The Gentlemen”, einem raffiniert schrägen Film-im-Film kehrt Guy Ritchie zurück zu seinen Wurzeln: Absurde, herrlich bösartige Gangsterkomödien wie  [ ... ]



Nils Landgren & Jan Lundgren: Kristallen
 Nils Landgren & Jan Lundgren: Kristallen



Gerade wurde Nils Landgren für „4WheelDrive“ (zusammen mit Michael Wollny, Lars Daniellson, Wolfgang Haffner) als erfolgreichstes Jazzalbum des Jahres 2019  [ ... ]



„Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – Cabaret
 „Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – Cabaret



Hansa Theater ade, am Steindamm steht jetzt der Berliner Kit Kat Club.
Vergangenes Wochenende feierte das Erfolgsmusical „Cabaret“ in Deutschlands älteste [ ... ]



Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition
 Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition



In einer ziemlich rabiaten Kritik demontiert Frank-Peter Hansen den berühmtesten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts.

Die letzten Jahre müssen schwer [ ... ]



„Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo
 „Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo



In „Bombshell - Das Ende des Schweigens” rekonstruiert Regisseur Jay Roach den Missbrauchsskandal beim rechtskonservativen US-Sender Fox News. Ein brisantes  [ ... ]



Johannes und Hanna Jäger. Ein Künstlerpaar auf Reisen
 Johannes und Hanna Jäger. Ein Künstlerpaar auf Reisen



Seinen neunzigsten Geburtstag feiert noch im Februar Johannes Jäger, langjähriger Kunstlehrer am Lübecker Johanneum und dazu ein renommierter Maler. Anlässli [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.