Neue Kommentare

rene füsli zu Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft: vergleiche fördern bewusstsein und wahrnehmung. ...
Eva zu Kunst oder Pornographie? "Die nackte Wahrheit und anderes" Aktfotografie um 1900: Das Wort Knaben trifft auch für männliche Jugen...
Herbert Klimmesch zu Kunst oder Pornographie? "Die nackte Wahrheit und anderes" Aktfotografie um 1900: "Zudem entstanden Kinder- und Knabenakte in unsch...
Nora Seibert zu Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft: Man muss nicht immer Dinge vergleichen, die nicht...
Stipe Gojun zu „La Vérité” Hirokazu Kore-eda und der Mythos Familie : Ach, wie gern würde ich heute ins Kino gehen. Ob...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Goethe-Institut stärkt Programme für deutsch-britischen Kulturaustausch

Drucken
Freitag, den 31. Januar 2020 um 17:38 Uhr

Ab dem 31. Januar 2020 ist das Vereinigte Königreich Großbritannien nicht mehr Teil der Europäischen Union. Das Goethe-Institut, das sich seit über sechzig Jahren für den deutsch-britischen Kulturaustausch einsetzt und im Vereinigten Königreich mit Instituten in London und Glasgow vertreten ist, reagiert darauf, indem es seine Programme in Großbritannien im Jahr 2020 neu fokussiert.

 

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts: „Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist nun Realität. Für das Goethe-Institut, das sich als  europäische Institution versteht, ist dies natürlich sehr schmerzhaft. Dennoch kommt der Brexit nicht unvermittelt, und so haben wir uns im Vorfeld intensiv mit den Folgen für den Austausch im Kultur- und Bildungsbereich befasst und zahlreiche Gespräche mit unseren britischen Partnern geführt. Nun werden wir mit Programmen darauf reagieren, die den europäischen Gedanken auch jenseits einer EU-Mitgliedschaft stärken sollen und insbesondere den persönlichen Austausch zwischen Briten und Deutschen fördern.“

 

Katharina von Ruckteschell, Leiterin des Goethe-Instituts London und der Region Nordwesteuropa, führte aus: „Um die Auswirkungen des Brexits so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir noch enger mit britischen und europäischen Partnern zusammen. Hindernisse wie die Einführung von Zöllen oder Visa, aber auch der Wegfall der EU-Programme wie etwa Erasmus oder Creative Europe in Großbritannien sind zu erwarten. Das Thema Europa beschäftigt uns nicht nur angesichts des heutigen Brexits. Seit dem Referendum planen wir Veranstaltungen in Regionen außerhalb Londons, in denen für den Brexit gestimmt wurde. Viele unserer jüngsten Programme richten sich an junge Menschen außerhalb der Ballungszentren, wo es kaum kulturelle Infrastruktur gibt. Die Nachfrage britischer Jugendlicher an unseren Jugendförderprojekten ist schon jetzt stark gestiegen.“

 

Ein Programm ermöglicht etwa jungen Brit*innen, erste Berufserfahrungen in Deutschland zu machen. An junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen richtet sich auch ein jährliches Demokratieforum zu aktuellen Themen in Kooperation mit Cumberland Lodge. Eines der neueren Residenzprogramme „Re-Collecting Europe“ gibt jungen europäischen Journalist*innen die Möglichkeit, durch das Vereinigte Königreich zu reisen, um zu verstehen, was die Menschen dort bewegt. Mit Blick auf die anstehende EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands 2020 wird es auch in Großbritannien Veranstaltungen geben, bei denen etwa verschiedene Zeitzeugen*innen aus Europa zu Wort kommen oder Zitate europäischer Dichter*innen und Denker*innen im Zentrum stehen.

 

Nicht nur in England, auch in Schottland, Nordirland und bald in Wales reagiert das Goethe-Institut mit seinen Aktivitäten auf den Brexit, etwa durch die Förderung neuer Partnerschulen für das Netzwerk „Schulen: Partner der Zukunft“. Insgesamt zwölf Partnerschulen, die eine besondere Beziehung zu Deutschland und deutscher Kultur haben, betreut dann das Goethe-Institut im Vereinigten Königreich.

 

Die inner-europäische Zusammenarbeit im Vereinigten Königreich soll sich noch weiter intensivieren, insbesondere im Verbund von EUNIC, dem Netzwerk europäischer Kulturinstitutionen, das in London über dreißig und in Glasgow sechs Mitglieder hat. In Glasgow soll außerdem die deutsch-französische Zusammenarbeit maßgeblich gestärkt werden.

 

Quelle: Goethe-Institut e.V.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Goethe-Institut stärkt Programme für deutsc...

Mehr auf KulturPort.De

The Henry Girls: Shout, Sister Shout
 The Henry Girls: Shout, Sister Shout



Sie sind Irish, sie sind Geschwister, sie sind gut!
In dem Dreihundert-Seelen-Nest Malin (Irish: Málainn), in der Grafschaft Donegal, ganz im äußersten Norde [ ... ]



Meine kleine Schwester im Herzen, Regy Clasen. Ein persönlicher Nachruf von Purple Schulz
 Meine kleine Schwester im Herzen, Regy Clasen. Ein persönlicher Nachruf von Purple Schulz



Meine kleine Schwester im Herzen, Regy Clasen, hat am vergangenen Samstag ihre Flügel ausgebreitet und ist davongeflogen wie das Rotkehlchen vor ihrem Fenster,  [ ... ]



Anime: Psycho Pass – Sinners of the System
 Anime: Psycho Pass – Sinners of the System



Ein spannender Cyperpunk-Thriller, angesiedelt im 21ten Jahrhundert und gepaart mit actiongeladener Science-Fiction erzählt von drei verschiedenen Fällen rund  [ ... ]



Die letzten zehn Tage im Leben einer Ikone: „Ach, Virginia“. Ein Roman über Virginia Woolf
 Die letzten zehn Tage im Leben einer Ikone: „Ach, Virginia“. Ein Roman über Virginia Woolf



Virginia Woolf (1882-1941) ist eine Ikone der literarischen Moderne. Wie kaum eine andere Frau ihrer Zeit steht sie für das Ringen um Eigenständigkeit und Raum [ ... ]



BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin
 BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin



Menschen, Bücher, Sensationen: An diesem Wochenende, vom 27. bis 29. März 2020, sollte die renommierte BuchDruckKunst im Museum der Arbeit stattfinden. Ein Hig [ ... ]



Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung
 Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung



Eigentlich bin ich nicht besonders scharf auf Krimis. Wenn sie allerdings sehr gut sind, relativiert sich das. Wahrscheinlich befinde ich mich tief im Mainstream [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.