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Neue Institution für Baukultur in Nordrhein-Westfalen

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Donnerstag, den 30. Januar 2020 um 09:50 Uhr
Baukultur Nordrhein-Westfalen ist entstanden aus dem Zusammenschluss der Vereine StadtBauKultur NRW und Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI). Der neue Verein wird gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit Beginn des Jahres 2020 initiiert, organisiert und kommuniziert Baukultur Nordrhein-Westfalen aktuelle Themen: Im Fokus stehen baukulturelle Facetten von Architektur, Stadt- und Landschaftsentwicklung, Ingenieurkunst sowie Bau- und Planungsprozessen. Darüber hinaus beschäftigt sich Baukultur Nordrhein-Westfalen auch sehr konkret mit Themen wie „Kunst und Bauen“ oder dem „Wohnen in Nordrhein-Westfalen“ und sensibilisiert die Zivilgesellschaft, Politik, Bildung, Wirtschaft und Kultur für baukulturelle Fragen.
 
„Bauen ist Kultur. Denn bauen ist mehr als Steine aufeinanderzusetzen. Gebäude sind Teil unserer Heimat und prägen unsere Umwelt. Um dies stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Vereine StadtBauKultur und das M:AI zu Baukultur Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen. Baukultur Nordrhein-Westfalen bündelt Kompetenzen, informiert über baukulturelle Themen und bringt Entscheider und Entwickler an einen Tisch. Damit geben wir der Baukultur in Nordrhein-Westfalen mehr Raum für Neues und eine bessere Sichtbarkeit bei aktuellen und zukünftigen Projekten“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
 
Mit Kampagnen, Ausstellungen und Informationsformaten, wie Diskussionen und Tagungen, öffnet Baukultur Nordrhein-Westfalen außerdem den Diskurs für die Fachwelt und für eine breitere Öffentlichkeit. Dabei kooperiert Baukultur Nordrhein-Westfalen mit vielen Partnern, vernetzt Akteure der Baukultur und unterstützt beispielhafte Projekte Dritter. StadtBauKultur NRW und M:AI hatten seit 2001 Themen der Baukultur entwickelt, umgesetzt und bei unterschiedlichen Projekten zusammengearbeitet.
 
„Baukultur Nordrhein-Westfalen präsentiert im Jahr 2020 seine Formate unter dem Thema: ‚Was sind heute baukulturelle Qualitäten?‘ Wir werden die Bedeutung von Baukultur für unsere gebaute Umwelt – insbesondere Architektur und Stadtentwicklung – betrachten und so deren gesellschaftliche Relevanz verdeutlichen“, sagt Peter Köddermann, verantwortlich für das Programm von Baukultur Nordrhein-Westfalen. „Wir möchten 2020 den Austausch mit und zwischen den vielen unterschiedlichen Baukultur-Akteuren im Land fördern und stärken, um so das Bewusstsein für Umgang mit Baukultur zu schärfen.“
 
„Baukultur Nordrhein-Westfalen realisiert mit seinem Museum der Baukultur in diesem Jahr gemeinsam mit vielen Partnern drei Ausstellungen“, erläutert Köddermann. „Der Architekt Harald Deilmann hat durch eine besondere gestalterische Qualität seiner Bauten und eine einfühlsame Stadtplanung die architektonische Entwicklung in Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik geprägt. Die Ausstellung „Frau Architekt“ im Haus der Architekten in Düsseldorf bietet die Gelegenheit, die Rolle von Architektinnen und deren Leistungen in Vergangenheit und Gegenwart zu betrachten und zu diskutieren. Und wir freuen uns darüber hinaus, den ‚Mies van der Rohe Award – Preis der europäischen Union für zeitgenössische Architektur‘ in NRW als einzigem Spielort in Deutschland zu zeigen. Die für den Preis ausgewählten Projekte und Objekte veranschaulichen in besonderer Weise die aktuellen Herausforderungen und Gestaltungsansätze in der europäischen Architektur.“
 
Museum der Baukultur führt Arbeit des M:AI fort
Mit dem eigenen Museum der Baukultur präsentiert und inszeniert Baukultur Nordrhein-Westfalen wichtige gesellschaftliche Entwicklungen. Es folgt damit der Ausrichtung des M:AI und verbindet Thema und Ausstellungsort in besonderer Weise: Ohne festes Ausstellungsgebäude wird es in Nordrhein-Westfalen sowie über die Landesgrenzen hinaus unterwegs sein. Diese Form eines mobilen Museums der Baukultur ist weltweit einzigartig.
 
Baukultur Nordrhein-Westfalen ist als gemeinnütziger Verein organisiert, die Geschäfte führen Peter Köddermann (Geschäftsführung Programm) und Ilka Dietrich-Kintzel (Kaufmännische Geschäftsführung). Erster Vorsitzender des ehrenamtlichen Vorstands ist Martin Linne, Leiter des Dezernats für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Duisburg, stellvertretender Vorsitzender ist Hartwig Schultheiß, Geschäftsführer von hs urban.
 
Gefördert wird Baukultur Nordrhein-Westfalen vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
 
Quelle: Baukultur Nordrhein-Westfalen

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