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Cees Nooteboom erhält Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2010

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Freitag, den 09. April 2010 um 14:26 Uhr
Gewürdigt wird mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung die politisch und kulturell europäische Dimension in Cees Nootebooms Gesamtwerk. Er hat sich - als einer der ersten Schriftsteller aus unseren westlichen Nachbarländern - intensiv und in großer Nähe zu Deutschland mit der kulturellen Vielfalt Europas und der europäischen Wertetradition beschäftigt, so 1993 in dem Essay "Wie wird man Europäer?" und 1984/85, 1991 und 1999 in den Romanen "Rituale", "Die folgende Geschichte" und "Allerseelen", zuletzt in dem Reportageband "Berlin 1989/2009".

Cees Nooteboom, so die Jury, ist ein ebenso esprit- wie ironievoller, gestalterisch virtuoser Autor von internationalem Rang, ein "politisch wacher Zeitgenosse" und ein "philosophierender Poet". Der Autor habe als stets neugieriger, ideologieresistenter Wanderer zwischen den Welten literarische Brücken der Verständigung gebaut, als Augenzeuge den "Fluss der Demokratie" verfolgt und das "Ideal der Freiheit gegenüber der maskierten Lüge" verteidigt.

Der 1933 in Den Haag geborene Schriftsteller Cees Nooteboom hat ein imponierendes Werk aus Romanen, Erzählungen, Essays, Reisereportagen und Gedichten publiziert. Seine Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt und liegen seit 1958 in deutschen Übersetzungen vor. Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.

Die Preisverleihung erfolgt am 12. Dezember 2010 durch den Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlamentes a.D., in Weimar. Die Laudatio hält der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert.

Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird seit 1993 an Autoren verliehen, die der Freiheit das Wort geben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Sarah Kirsch, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Louis Begley, Herta Müller, Wulf Kirsten, Daniel Kehlmann, Ralf Rothmann und Uwe Tellkamp.

Der unabhängigen Jury gehören an: Prof. Dr. Birgit Lermen (Universität zu Köln) als Vorsitzende, Dr. Sebastian Kleinschmidt (Chefredakteur Sinn und Form), Prof. Dr. Gerhard Lauer (Universität Göttingen), Christine Lieberknecht MdL (Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen), Ijoma Mangold (Die Zeit).

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