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„Treffpunkt Borgfelde“ - Ein Hamburger Stadtteil wird zur Bühne

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Donnerstag, den 08. April 2010 um 18:03 Uhr
Borgfelde wird an einem Theaterabend zur Bühne und lädt alle Hamburger Bürger ein, einen der unbekanntesten und kleinsten aller Hamburger Stadtteile zu entdecken. An einem Samstag im Mai dreht sich die Welt des Theaters nur um die Geschichten, Erfahrungen und Konflikte Borgfeldes und seiner Einwohner. An Straßenecken, in Ruinen, Bunkern, Privatwohnungen oder Vorgärten wird dann von erster Liebe, sozialen Konflikten, entlaufenen Gartenzwergen und überfahrenen Haustieren erzählt, werden heimatliche Hymnen am Maschendrahtzaun geschmettert und essentielle Wünsche und Lebensperspektiven thematisiert.

„Treffpunkt Borgfelde“ heißt das Theaterprojektl, das am 15. Mai einmalig in Borgfelde zur Aufführung kommt und in Kooperation mit dem Hamburger Sprechwerk von einem vierköpfigen Künstlerteam bestehend aus Madeleine Koenigs (Regie), Christopher Weiß (Regie), Kai Fischer (Video) und Susanne Eigenmann (Recherchen) mit den Einwohnern Borgfeldes umgesetzt wird. Gefördert wird das Projekt von der Initiative „Anstiften - 50 Impulse für Hamburg“ der Körber-Stiftung Hamburg.

Seit März recherchieren die Künstler in Borgfelde außergewöhnliche wie ganz alltägliche Aspekte des Zusammenlebens, die sie mit den Einwohnern direkt im Stadtteil künstlerisch umsetzen. Durch Szenen, Videoinstallationen, Lieder oder einem mal ganz anderen Besuch beim Bäcker um die Ecke, wird ein Theaterparcours entstehen, der Borgfelde für die Hamburger öffnet und ihnen die Seele des Stadtteils wie auch die ganz persönlichen Anliegen seiner Bewohner näher bringt.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt „Treffpunkt Borgfelde“ von den Theatermachern Madeleine Koenigs und Christopher Weiß.
Seit ihrem gemeinsamen Postgraduate-Stipendium an der w.i.w. AKADEMIE Brandenburg unter Leitung von Tom Stromberg entwickeln die am Goldsmith College London ausgebildete Regisseurin Madeleine Koenigs und der in Hannover studierte Diplomschauspieler Christopher Weiß Konzepte, die das Theater von der Bühne in den privaten und öffentlichen Raum verlagern und sich unmittelbar an den alltäglichen und persönlichen Themen der Menschen orientieren. Nach ihrem Abschlussprojekt an der w.i.w. AKADEMIE Brandenburg, „Fettschweif“, am Maxim Gorki Theater Berlin und dem Wohnraumprojekt „Brettspiel“ im Rahmen des Unithea Festivals Frankfurt / Oder (beides 2009), wollen sie nun einen ganzen Stadtteil gemeinsam mit seinen Einwohnern künstlerisch erschließen.

Quelle: „Treffpunkt Borgfelde“ im Hamburger Sprechwerk, Susanne Eigenmann

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