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Federica Mogherini, scheidende Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, wird mit dem Theodor-Wanner-Preis 2019 des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) ausgezeichnet.

Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Raulff, Präsident des ifa: „Mit Federica Mogherini als Preisträgerin des Theodor-Wanner-Preises 2019 wird in diesem Jahr eine herausragende europäische Politikerin gewürdigt, die sich nicht nur für Frieden und Verständigung engagiert, sondern mit ihrer Strategie zur Bedeutung der Kultur in den Außenbeziehungen der Europäischen Union auch ein wichtiges Signal gesetzt hat.“

Ronald Grätz, Generalsekretär des ifa: „Damit hat die Preisträgerin die konstruktive Rolle, die Kultur in internationalen Angelegenheiten - nicht zuletzt in Friedensprozessen, im Bereich der Integration Europas und in der Ansprache von Zivilgesellschaft - spielen kann, bedeutend gestärkt und gleichzeitig einen substantiellen Beitrag zur interkulturellen Verständigung innerhalb der Union geleistet.“

Theodor-Wanner-Preis

Seit 2009 verleiht das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) den Theodor-Wanner-Preis an Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen, künstlerischen oder unternehmerischen Engagement Herausragendes für Frieden, Völkerverständigung und den Dialog der Kulturen leisten. Der Preis erinnert an Theodor Wanner (1875–1955), auf dessen Initiative 1917 das Deutsche Ausland-Institut (DAI), das heutige ifa, gegründet wurde.

Der Theodor-Wanner-Preis ist mit € 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zweckgebunden und fließt jeweils in ein von der Preisträgerin bzw. dem Preisträger ausgewähltes Projekt.

Schirmherr des Theodor-Wanner-Preises ist der Bundesaußenminister. Preisträgerinnen und Preis­träger der vergangenen Jahre waren Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin und Leiter des West-Eastern Divan Orchestra; Carla Del Ponte, ehemalige Chefanklägerin der In­ter­nationalen Strafgerichtshöfe in Den Haag für Ruanda und das ehemalige Jugoslawien; Jacques Delors, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission; Ernesto Cardenal, Befreiungs­theo­loge, Kulturpolitiker und Dichter; Yoko Ono, Multi-Media-Künstlerin und Friedensaktivistin; Human Rights Watch als  Menschenrechtsorganisation und Königin Silvia von Schweden.

Quelle: ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

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