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Zwei deutsche Städte ins Netzwerk der UNESCO-Creative Cities aufgenommen

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Freitag, den 01. November 2019 um 11:29 Uhr
Die UNESCO hat am heutigen Welttag der Städte zwei deutsche Städte in das internationale UNESCO-Netzwerk der Creative Cities aufgenommen. Karlsruhe wird ausgezeichnet als „Stadt der Medienkunst“, Potsdam erhält den Titel als „Stadt des Films“. Deutschland hat damit nun sechs Städte im UNESCO-Netzwerk. Als erste deutsche Stadt wurde 2005 Berlin in der Kategorie Design aufgenommen, 2014 folgten Mannheim und Hannover in der Kategorie Musik und Heidelberg in der Kategorie Literatur.

„Ich gratuliere Potsdam und Karlsruhe zur verdienten Aufnahme in das UNESCO-Netzwerk der Creative Cities! Als ‚Stadt der Medienkunst‘ verbindet Karlsruhe auf innovative Weise die Bereiche Digitalisierung und Kunst. Die Filmstadt Potsdam ist Vorreiter bei der Förderung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Film“, so Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission.

In das UNESCO-Netzwerk der Creative Cities wurden in diesem Jahr insgesamt 66 Städte aus 28 Ländern aufgenommen, darunter Mumbai in Indien als „Stadt des Films“, Havana in Kuba als „Stadt der Musik“ und Odessa in der Ukraine als „Stadt der Literatur“. Zum Netzwerk gehören nun insgesamt 246 Städte aus allen Kontinenten in den sieben Kategorien Film, Musik, Design, Gastronomie, Medienkunst, Handwerk und Literatur.

Das UNESCO-Programm Creative Cities existiert seit 2004. Es vernetzt weltweit Städte, die Erfahrungen, Strategien, Ideen und modellhafte Praxis im Bereich zeitgenössischer Kunst und Kultur austauschen wollen. Die UNESCO-Creative Cities verpflichten sich bei Aufnahme in das Netzwerk, ihr kreatives Potenzial nicht nur für die kulturelle, sondern auch für die sozio-ökonomische Entwicklung in den Städten einzusetzen und sich gegenseitig zu fördern. Ein wichtiges Anliegen des Netzwerkes ist der Ausbau des Programms im Globalen Süden, insbesondere Afrika.

Seit 2014 lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Schätzungen zufolge könnten es im Jahr 2050 schon 70 Prozent sein. Städte haben daher eine hohe Verantwortung, globalen Herausforderungen wie Armutsbekämpfung und Klimawandel zu begegnen. Sie können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 (insbesondere SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinde) leisten.

Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission

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