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Musik machen – Haltung zeigen: Mitglieder des Musikrates engagieren sich für eine demokratische, weltoffene Gesellschaft und für Kulturelle Vielfalt

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Dienstag, den 29. Oktober 2019 um 10:43 Uhr
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates (DMR) hat den 5. Berliner Appell„Musik machen – Haltung zeigen“ sowie die Resolution „Jüdisches Leben schützen“ verabschiedet. Damit bekennen sich die Mitglieder des DMR dazu, sich gegen jegliche Form des Rassismus und Antisemitismus zu engagieren und fordern den Schutz der Werte und Normen des Grundgesetzes. Es ist das erste Mal, dass sich der DMR als zivilgesellschaftlicher Dachverband des Musiklebens mit einem Berliner Appell zu aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen äußert.
 
Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen ist es an der Zeit, dass die Mitglieder des Deutschen Musikrates, der als zivilgesellschaftlicher Dachverband des Musiklebens die Interessen von rund 14 Millionen Menschen in Deutschland vertritt, ihre Stimme erheben und gemeinsam für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes eintreten, in der Rassismus und Antisemitismus keinen Platz haben dürfen. Wir sind der Überzeugung, dass Musikpolitik nicht nur Fachpolitik ist und sein darf, sondern auch ein Teil von Gesellschaftspolitik sein muss. Der 5. Berliner Appell wird künftig die Grundlage für unser zivilgesellschaftliches Engagement darstellen. Die Resolution ‚Jüdisches Leben schützen‘ ist die erste Konkretisierung der Kernbotschaften dieses Appells.“
 
Der 5. Berliner Appell spannt in seinen drei Bereichen Appell, Forderungen und Notwendigkeiten bewusst einen breiten Themenfächer und ist damit Bezugspunkt für künftige Stellungnahmen des DMR zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Die Berliner Appelle des DMR, die nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden können, stellen die traditionell höchste Appellationsebene dar. Ihre Themen ergeben sich aus den aktuellen musikpolitischen Arbeitsschwerpunkten des DMR.
 
Quelle: ViSdP: Prof. Christian Höppner,  Deutscher Musikrat

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