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„Sicherheit für jüdisches Leben in Schleswig-Holstein heißt, dass Jüdinnen und Juden von uns nicht alleingelassen werden.“

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Donnerstag, den 10. Oktober 2019 um 11:33 Uhr
In Anbetracht des Terroranschlags durch einen offenbar rechtsextremen Täter in Halle am gestrigen Mittwoch versicherte Kultusministerin Karin Prien den jüdischen Gemeinden im Land ihre Unterstützung. „Mit Schrecken und Entsetzen habe ich gestern aus dem Ausland die Nachrichten verfolgt“, schrieb Prien in einem Brief an Walter Blender vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein und Igor Wolodarsky von der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein.
 
Noch gestern Nachmittag habe Ministerin Prien sich beim Innenministerium informiert, wie die Sicherheitslage der Synagogen in Schleswig-Holstein bewertet wird. „Die jüdischen Einrichtungen im Norden bekommen hohen Schutz und unsere Polizeibehörden sind sehr aufmerksam“, so Prien. „Sicherheit ist aber nicht nur eine objektiv messbare Größe. Sicherheit bedeutet auch, dass wir in Schleswig-Holstein zusammenstehen. Dass wir zeigen, dass jüdisches Leben unser Leben ist. Dass das Judentum zu unserem Land gehört wie Wellen, Wind und Deich. Sicherheit für Jüdinnen und Juden in Schleswig-Holstein muss auch eine Gewissheit sein, dass jüdisches Leben nie wieder alleingelassen wird.“
 
Kultusministerin Prien will sich kurzfristig mit den Vertretern der jüdischen Gemeinden treffen, um über die Verbesserung der Maßnahmen gegen Antisemitismus, über gesellschaftlichen Zusammenhalt und Prävention gegen Rechtsextremismus schon in der Schule zu beraten.
 
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kulturdes Landes Schleswig-Holstein

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