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Friedhelm Marx als neuer Thomas Mann Fellow

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Mittwoch, den 09. Oktober 2019 um 15:47 Uhr

Der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Friedhelm Marx, Vizepräsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft, ist als Thomas Mann Fellow für 2020 im Thomas Mann House in Los Angeles ausgewählt worden.

 

Der Beirat des Thomas Mann House hat aus 77 Bewerbungen zwölf Stipendiatinnen und Stipendiaten für einen Aufenthalt im ehemaligen Wohnhaus von Thomas Mann in Los Angeles im Jahr 2020 nominiert. Die Thomas Mann Fellows stellen sich in ihren drei- bis sechsmonatigen Arbeitsaufenthalten drängenden Herausforderungen unserer Zeit und pflegen mit Vortragstätigkeiten den geistigen und kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den USA.

 

Prof. Dr. Friedhelm Marx (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg) wird in Los Angeles der Frage nachgehen, wie sich die erstmals in den 1920er Jahren entwickelte Idee eines vereinigten Europa im amerikanischen Exil veränderte – vor dem Hintergrund der nationalistischen Konjunktur in Deutschland und Europa, unter dem Eindruck der traumatischen Erfahrung des Exils und angesichts der politischen Verfasstheit (und Wirklichkeit) der Vereinigten Staaten von Amerika.
 

„Viele der Schriftsteller, Künstler und Intellektuellen, die sich in der Weimarer Republik für eine innereuropäische Annäherung eingesetzt hatten, trafen sich in den 1930er Jahren als Exilierte im kalifornischen Exil wieder – unter ihnen Thomas und Heinrich Mann,“ erläutert Prof. Friedhelm Marx. „Mich interessiert, welche Rolle Europa in den politischen Essays, Filmskripts, Erzählungen, Romanen und Gedichten der Exilierten spielt. Verliert die Vision eines geeinten Europa im Exil an Rückhalt oder gewinnt es als Blueprint für eine friedlichere Nachkriegsordnung? Welche Erfahrungen, Beobachtungen der amerikanischen Politik schreiben sich die Europa-Vorstellungen der Exilierten ein? Welche Rolle spielen dabei die amerikanischen Gesprächspartner? Welche Europa-Debatten finden unter den Exilierten statt? Finden die Europa-Vorstellungen der Exilierten Resonanz in der Politik? Finden sie sich in der Nachkriegsordnung Europas wieder?“

 

Das Thomas Mann House in Los Angeles wurde 2016 mit Mitteln des Bundes erworben und im Juni 2018 durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Das Thomas Mann House ist ein Residenzhaus für ausgezeichnete Wissenschaftler, Vordenker sowie Intellektuelle aus allen Disziplinen.

 

Quelle: Kulturstiftung Hansestadt Lübeck die LÜBECKER MUSEEN

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