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250 Jahre jung! Zum Geburtstag von Alexander von Humboldt

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Mittwoch, den 28. August 2019 um 08:04 Uhr
AnlĂ€sslich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt (14. September 1769 – 6. Mai 1859) richtet das Humboldt Forumgemeinsam mit dem Goethe-Institut am 13. und 14. September 2019 ein zweitĂ€giges Ă¶ffentliches Fest aus. Rund 60 KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler, Expertinnen und Experten aus allen Teilen der Welt mit einem Schwerpunkt auf LateinamerikaprĂ€sentieren ihre aktuellen Sichtweisen auf Themen und Einsichten von Alexander von Humboldt. Besucherinnen und Besucher erwartet bei einem der Höhepunkte des laufenden Humboldt-Jahres 2019 ein dichtes Programm aus Ausstellungen, Installationen, Performances, VortrĂ€gen und GesprĂ€chen.
 
Der Kosmopolit, Naturforscher und Weltvermesser Alexander von Humboldt reiste von Berlin in die Welt bis nach Lateinamerika und Sibirien – angetrieben von der Neugier, die Welt zu befragen und zu verstehen. Heute, zu seinem 250. Geburtstag, befragt die Welt Alexander von Humboldt: Wie lĂ€sst sich mit Virtual Reality der humboldtsche Kosmos erleben? Was können wir von indigenem Wissen lernen und welche Rolle spielt Alexander von Humboldt fĂŒr die zeitgenössische kĂŒnstlerische Praxis?
 
WĂ€hrend der zwei Veranstaltungstage im Humboldt Forum widmen sich Ausstellungen, Performances, 360°-Filme, Installationen, VortrĂ€ge, GesprĂ€che, Familienangebote, Musik und Projektionen auf die Ostfassade des Humboldt Forums den Ideen und Erkenntnissen des Universalgelehrten und thematisieren deren beeindruckende weltweite AktualitĂ€t. Gleichzeitig erhalten Besucherinnen und Besucher exemplarisch Einblicke in die kĂŒnftige Programmarbeit des Humboldt Forums.
 
In der von Halim Badawi aus Kolumbien kuratierten Ausstellung â€žLa naturaleza de las cosas: Humboldt, idas y venidas“ zeigen 14 KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler die PrĂ€senz der Humboldt’schen Tradition in der zeitgenössischen lateinamerikanischen Kunst. Das„Archivo Alexander von Humboldt“ des ecuadorianischen MultimediakĂŒnstlers Fabiano Kueva ist eine von der Amerikareise Humboldts ausgehende kĂŒnstlerisch-diskursive Erkundung mit den Mitteln des Films, der Ausstellung und der Dokumentation.
Das BĂŒhnenprogramm beginnt mit einem Vortrag der Humboldt-Biografin Andrea Wulf. Performances mit Teilnehmenden der Experimenta/Sur 2019 eröffnen dekoloniale Perspektiven auf Lateinamerika. Zum musikalischen Programm am Freitagabend tragenLa Payara und Agua e LuloÂŽs mit lateinamerikanischen Sounds und KlĂ€ngen bei.
 
Den Festakt fĂŒr geladene GĂ€ste am Samstagvormittag eröffnet Kulturstaatsministerin Monika GrĂŒtters. Der Festvortrag der Historikerin Miruna Achim aus Mexiko-Stadt beleuchtet in einem frappierenden Blickwechsel die amerikanische Perspektive auf Humboldts Wirken.
 
Am Samstagnachmittag wird der Generalintendant des Humboldt Forums Hartmut Dorgerloh in einer von acht GesprĂ€chsrunden das Humboldt‘sche Prinzip im zukĂŒnftigen Programm des Humboldt Forums erörtern. Zum weiteren Programm gehören u.a. mehrere 360°-Filme, die Alexander von Humboldts Reiseroute in Kolumbien und Ecuador nachvollziehen, eine partizipative Erlebnisinstallation fĂŒr Familien sowie Virtual-Reality-Stationen, in denen das Publikum auf Humboldts Spuren wandeln und indigene Perspektiven kennenlernen kann.
 
Abschließend eröffnet der PrĂ€sident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann am Samstagabend eine Expertenrunde, die unter dem Titel ConexiĂłn Humboldt ĂŒber Alexander von Humboldts vernetztes Vorgehen und Denken mit Live-Zuschaltungen aus Berlin, BogotĂĄ und Nowosibirsk reflektiert. Die Wissenskommunikation von Alexander von Humboldt ist Ausgangspunkt fĂŒr aktuelle Fragen zu ökologischen ZusammenhĂ€ngen, zu biologischer wie kultureller DiversitĂ€t und Anerkennung. Teilnehmende sind u.a. der Humboldt-Experte Ottmar Ette (Potsdam) und die Biologin und Transgender-Aktivistin Brigitte Baptiste (BogotĂĄ).
 
Zwei Großprojektionen bringen die Ostfassade des GebĂ€udes jeweils Freitag und Samstagabend zum Erleuchten: Zum einen werden Alexander von Humboldts Ideen und Gedanken in bewegten Bildern und Zitaten projiziert. Zum anderem sind die Ergebnisse einer Zusammenarbeit von indigenen und nicht-indigenen Kunstschaffenden sowie brasilianischen und deutschen Ethnologinnen und Ethnologen zu sehen, die indigene Mythen und Beobachtungen am Sternenhimmel Amazoniens sowie den Jahreszyklus in eine einzigartige visuelle ErzĂ€hlung zusammengefĂŒhrt haben.
 
Freier Eintritt mit Online-Anmeldung
Die Veranstaltungen stehen Besucherinnen und Besuchern in fĂŒnf Zeitfenstern unter dem Titel Kosmos I-V nach Anmeldung offen. Das Programm beginnt am Freitag, 13. September 2019, um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). Am Samstag, 14. September, laufen die Veranstaltungen von 12 bis 24 Uhr. Die Baustelle des Humboldt Forums wird zu diesem Anlass partiell geöffnet. Der Zugang zur Veranstaltung erfolgt ĂŒber den Baustelleneingang SĂŒd.
 
Die Online-Anmeldung fĂŒr alle Zeitfenster ist ab heute, 27. August 2019, möglich. Die Projektionen auf die Fassade an der Ostseite des Humboldt Forums sind – am besten vom Marx-Engels-Forum aus – fĂŒr alle Interessierten ohne Anmeldung sichtbar. 
 
Das Themendossier des Goethe-Instituts mit Interviews, Filmen, Bildern und BeitrĂ€gen rund um die Veranstaltung ist ab dem 13. September online verfĂŒgbar unter: www.goethe.de/kolumbien/kosmos
 
Alle Veranstaltungen finden in Originalsprache statt, meist mit jeweiliger Übersetzung in Deutsch, Englisch und Spanisch.
 

250 Jahre jung!

Zum Geburtstag von Alexander von Humboldt

 
Öffentliche Veranstaltungen am 13. und 14. September 2019, mit BeitrĂ€gen u.a. aus Berlin, BogotĂĄ, Lima, London, Mexiko-Stadt, Nowosibirsk, Potsdam, Quito und dem Amazonasgebiet
 
Datum: Freitag/Samstag, 13./14. September 2019
Uhrzeit: Freitag 19 bis 02 Uhr, Samstag 12 bis 24 Uhr
Einlass: Freitag ab 18 Uhr, Samstag ab 11.45 Uhr
Ort: Humboldt Forum im Berliner Schloss, Zugang ĂŒber Baustelleneingang SĂŒd, Breite Straße / Schlossplatz, 10178 Berlin
 
Eintritt frei mit Online-Anmeldung fĂŒr ein Zeitfenster (ab 27.8., begrenzte KapazitĂ€ten) unter www.humboldtforum.org/avh250
 
Programm: Lavinia Frey, Andrea RostĂĄsy, Joachim Bernauer und Wenzel Bilger
 
Quelle: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

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