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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Eine „museale Perle des Landes Schleswig-Holstein“ feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Mit diesen Worten gratulierte Kulturministerin Karin Prien gestern (31. Juli) dem Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf der Insel Föhr. „Das Museum leistet schon lange einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Identität der nordfriesischen Küstenregion und zum interkulturellen Dialog zwischen den Niederlanden, Deutschland, Dänemark und Norwegen“, sagte sie und bedankte sich bei Prof. Frederic Paulsen, der das Museum gestiftet hat. „Er hat mit der Gründung des Museums Kunst der Westküste in ganz besonderer Weise Heimatliebe und Weltoffenheit miteinander verbunden. Das ist nicht nur für Alkersum und Föhr, sondern auch für uns alle in Schleswig-Holstein und darüber hinaus ein großes Geschenk.“
 
Das Museum ist ein gemeinnütziges Stiftermuseum, Stifter ist der Unternehmer Prof. h.c. Frederik Paulsen, Vorstandsvorsitzender des Pharma-Konzerns Ferring, dessen Vorfahren von der Insel Föhr stammen. Mit der Gründung des Museums machte er seine umfangreiche Sammlung Kunst der Westküste öffentlich zugänglich und stellte ferner für die Präsentation von Sonderausstellungen einen herausragenden architektonischen Rahmen zur Verfügung. Der Bau des Museums wurde aus dem Landesprogramm zur Ländlichen Entwicklung in Schleswig-Holstein mit 2,7 Millionen Euro gefördert. Zentrale Aufgabe des Museums ist die Erforschung und Vermittlung von Kunst, die sich mit dem Thema „Meer“ auseinandersetzt. Mittelpunkt des Museums ist die Malerei der Nordseeküste von 1830 bis 1930.
 
Ministerin Prien: „‘Meer und Küste‘ als Schwerpunkt der Sammlung ist politisch aktueller denn je. Denn uns Länder des Nordseeraums verbindet nicht nur eine gemeinsame kulturelle und wirtschaftliche Verwurzelung. Uns verbinden auch aktuelle Herausforderungen.“ Die Sammlung des Museums sei daher auch eine Mahnung, unser Meer und unsere Küsten zu schützen und zu erhalten.
 
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein

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