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Welterbestätten in Palästinensischen Gebieten und Chile nicht mehr bedroht

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Dienstag, den 02. Juli 2019 um 18:16 Uhr

Das UNESCO-Welterbekomitee hat heute in Aserbaidschan beschlossen, zwei Welterbstätten von der Liste des gefährdeten Erbes der Welt zu streichen. Die Geburtstätte Jesu Christi in den Palästinensischen Gebieten und die Salpeterwerke von Humberstone und Santa Laura in Chile gelten aufgrund erfolgreicher Schutzmaßnahmen als nicht mehr bedroht. Das Welterbekomitee tagt noch bis zum 10. Juli in Baku.

 

Geburtsstätte Jesu Christi: Geburtskirche und Pilgerweg, Bethlehem (Palästinensische Gebiete)

Die Geburtsstätte Jesu Christi in Bethlehem zählt seit 2012 zum UNESCO-Welterbe und wurde seitdem auf der Liste des gefährdeten Erbes geführt. Der zunehmende bauliche Verfall der Geburtskirche, der wachsende Tourismus und ein Tunnelbauprojekt hatten die Stätte bedroht. Das Bauprojekt wurde verworfen und es konnten umfassende Restaurierungsarbeiten an der Kirche durchgeführt werden, die insbesondere von Italien und Schweden finanziell unterstützt wurden.
Die Welterbestätte umfasst die Geburtskirche in Bethlehem, die umliegenden Klöster mit ihren Glockentürmen und Terrassengärten sowie den Pilgerweg, der sich vom Damaskustor in Jerusalem bis zur Geburtskirche in Bethlehem erstreckt.
 

Salpeterwerke von Humberstone und Santa Laura (Chile)

Die Salpeterwerke von Humberstone und Santa Laura in Chile wurden 2005 zum UNESCO-Welterbe erklärt und noch im selben Jahr als gefährdet eingestuft. Mängel bei der Instandhaltung, der Diebstahl von Baumaterial und die Witterung hatten der Stätte stark zugesetzt. Dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen und der Umsetzung eines wirksamen Managementplans gelten die Salpeterwerke als nicht mehr bedroht.

Die Salpeterwerke liegen in der Pampa del Tamarugal in der Atacama-Wüste, einer der trockensten Regionen der Erde. Von 1880 bis Anfang der 1960er Jahre wurden hier die weltweit größten Salpetervorkommen verarbeitet und Düngemittel produziert. Zeitweise lebten und arbeiteten bis zu 3.700 Menschen aus Chile, Peru und Bolivien in Humberstone und Santa Laura. In der Abgeschiedenheit der Wüste entwickelten sie ihre eigene sogenannte Pampino-Kultur und nahmen eine Vorreiterrolle im Kampf für soziale Gerechtigkeit in Chile ein.
 

Welterbe in Gefahr

Damit sind noch 52 Stätten auf der Liste des gefährdeten Welterbes verzeichnet. Naturkatastrophen, Erderwärmung, Baumaßnahmen und Massentourismus sind nur einige Gefährdungsfaktoren. Zum gefährdeten Welterbe zählen etwa die Ruinen der Partherstadt Hatra im Irak, der Nationalpark Virunga in der Demokratischen Republik Kongo, die Altstadt von Sana'a im Jemen und alle sechs Welterbestätten in Syrien. Die Aufnahme einer Stätte in diese Liste soll die Staatengemeinschaft dazu bewegen, das betroffene Land bei der Erhaltung des gefährdeten Welterbes zu unterstützen.

Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission

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