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Hamburger Architektur Sommer 2019


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Internationales Filmfest Emden-Norderney startet im Juni

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Dienstag, den 28. Mai 2019 um 18:20 Uhr
Zum 30. Mal heißt es am 12. Juni 2019 wieder „Film ab“ in den Kinos der Seehafenstadt Emden und der Insel Norderney.  Das Internationale Filmfest Emden-Norderney feiert einen runden Geburtstag, gemeinsam mit vielen Gästen aus Deutschland und Europa und mit voraussichtlich wieder an die 25.000 Besuchern.  

30. Internationales Filmfest Emden-Norderney

Im Jahr 1990 als Initiative des Emder Filmclubs gegründet, hat sich dieses Festival inzwischen zu einem national wie international vielbeachteten Publikumsfest entwickelt. Neben deutschen Filmen stehen alljährlich insbesondere Produktionen aus Nordwesteuropa im Mittelpunk des Festivalprogramms. Viele davon werden in Emden und auf Norderney als Uraufführung oder deutsche Erstaufführung präsentiert. 
 
So auch in diesem Jubiläumsjahr. Mit insgesamt 51 Lang- und 23 Kurzfilmen (davon sechs  Uraufführungen und 19 Deutschlandpremieren) unterstreicht das Publikumsfestival im Nordwesten einmal mehr seinen Anspruch, brandneue und zeitgeschichtlich hochaktuelle internationale Filmproduktionen zu präsentieren. 
 
Und dank der Förderung durch die Nordmedia GmbH und der Stadt Emden sowie der Unterstützung vieler Sponsoren kann das Festival in jedem Jahr in insgesamt zehn Preiskategorien 65.500 Euro Preisgeld ausloben. Darüber hinaus vergibt das Festival alljährlich einen der sicherlich schönsten und einzigartigsten Filmpreise in Deutschland: Das Inselstipendiat „Ein Schreibtisch am Meer“ – eine Woche auf der Insel mit allem Komfort zum Drehbuchschreiben und Stoffentwickeln. So mancher Kino- und Fernsehfilm der letzten Jahre hat auf der Insel seinen ersten Anfang genommen. 
 
Das Programm
Für das Jubiläumsfestival hat das Team um Festivalleiter Rolf Eckard ein Programm zusammengestellt, welches hinsichtlich gesellschaftlicher Aktualität, künstlerischer Qualität und filmischer Internationalität Zeichen setzt. Und auch in diesem Jahr haben gleich mehrere Filme Flucht und Integration zum Thema. 
 
So wird das Festival mit dem packenden niederländischen Drama „Rafael“ von Regisseur Ben Sombogaart eröffnet. Die bewegende Fluchtgeschichte, angesiedelt im arabischen Frühling 2011 in Tunesien, feierte schon in den Niederlanden große Erfolge und wird als deutsche Erstaufführung zeitgleich in Emden und auf Norderney gezeigt. 
 
Über den Alltag in einer Flüchtlingsunterkunft im westfälischen Münsterland erzählt die Dokumentation „Keinheimatfilm“ von Susanna Wüstneck, die hierfür in diesem Jahr mit dem Norderneyer Engel, dem Integrationspreis der Insel Norderney ausgezeichnet wird. 
 
Und die Tragik-Komödie „Zoros Solo“ des gebürtigen Emder Regisseurs Martin Busker über einen afghanischen Flüchtlingsjungen, der in der schwäbischen Provinz dem örtlichen Kirchenchor beitritt um während einer Konzertreise seinen in Ungarn zurückgehaltenen Vater nach Deutschland zu schleusen, feiert beim Festival seine Uraufführung.
 
In der internationalen Reihe präsentiert das Festival in diesem Jahr starke Filme aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich und von den britischen Inseln, so u.a. die deutsche Erstaufführung des Dramas  „Don’t shoot“ von Belgiens Regielegende Stijn Coninx um einen der größten belgischen Justizskandale.  Der Regisseur erhielt bereits 2015 für seinen Film „Marina“ den Score-Bernhard Wicki-Preis beim Filmfest Emden-Norderney. 
 
Besonders freuen sich die Programmmacher in diesem Jahr über eine Reihe starker Debütfilme von Filmemachern, die schon seit ihren künstlerischen Anfängen mit dem Festival verbunden sind, so das berührende Berliner Großstadtmärchen „Cleo“ von Erik Schmitt – der bereits mit drei Kurzfilmen beim Festival zu Gast war, oder das Drama „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt, deren Drehbuch für diesen Film 2016 mit dem Emder Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde. 
 
Darüber hinaus darf das Publikum viele weitere großartige Filme in Emden und auf Norderney erwarten, so die charmante französische Produktion „Der geheime Roman des Monsieur Pick“, eine fesselnde Parodie auf das dortige Verlagswesen, die Rückkehr des griesgrämigen Großvaters  in der finnischen Komödie „Happier Times Grump", oder auf den neuesten NDR-Tatort „Querschläger“.
 
Emder Schauspielpreis an Jürgen Vogel 
Mit Jürgen Vogel erhält in diesem Jahr einer der profiliertesten deutschen Schauspieler den mit 5.000 Euro dotierten Emder Schauspielpreis. Mit Kinoerfolgen wie „Der freie Wille“ oder „Die Welle“, aber auch mit verschiedenen TV-Rollen u.a. als Ermittler in dem ZDF-Mehrteiler „Blochin“ hat der gebürtige Hamburger ein großes Publikum begeistert. Aus Anlass dieser besonderen Ehrung zeigt das Festival eine Werkschau, die in enger Zusammenarbeit mit Jürgen Vogel erstellt wurde.  Sie belegt eindrucksvoll die Bandbreite seines großen Könnens und seine enorme Wandlungsfähigkeit. Jürgen Vogel wird am Festivalsamstag zum traditionellen Filmtee mit Jenny Zylka im VHS-Forum erwartet.
 
Zum Filmfest Emden Norderney werden in diesem Jahr neben Jürgen Vogel weitere prominente Filmgäste erwartet, so u.a. die deutschen Schauspieler Franziska Weisz, Andrea Sawatzky, Marleen Lohse, Julia Koschitz, Nadja Uhl, Gabriela Maria Schmeide, Justus von Dohnányi, Bjarne Mädel, Nadja Uhl und ein Überraschungsgast.

Das Festival präsentiert in Kooperation mit den Gezeitenkonzerten der Ostfriesischen Landschaft ein Portraitkonzert mit dem Filmkomponisten Gary Marlowe in der Neuen Kirche in Emden. 
 
In Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Emden wird ein Dokumentarfilm über die Künstlergruppe SPUR im Festivalprogramm gezeigt. Zahlreiche Werke dieser Gruppe  gelangten im Zuge der Schenkung des Galeristen Otto Van der Loo im Jahr 2000 in die Sammlung des hiesigen Kunstmuseums.
 
Zum achten Mal bereits ist das London Short Film Festival zu Gast in Emden. Bei Earl Grey Tee und hausgebackenen Scones präsentiert Festivalleiter Phil Ilson brandneue britische Kurzfilme im VHS-Forum. 
 
Beim Schulsonderprogramm „Na huus - Coming home“ ist in diesem Jahr der gebürtige Emder Filmemacher Felix Randau zu Gast, der u.a. mit seinem Film „Der Mann aus dem Eis“ (mit Jürgen Vogel) über das vermutete Schicksal der legendären Gletschermumie Ötzi internationale Erfolge feierte.
 
In der zweiten Auflage des Nordmedia Dünentalks am Samstagmorgen im Norderneyer Kurtheater plaudert Journalistin Volker Bergmeister mit Gästen über 30 Jahre Festivalgeschichte und wagt einen Ausblick in die Zukunft des Publikumsfestes am Meer. 
 
Die Filmwettbewerbe 
Insgesamt sind in diesem Jahr 23 Spiel- und Dokumentarfilme sowie 14 Kurzfilme für die nachfolgenden Filmpreise des Festivals nominiert:    
 
Score Bernhard Wicki-Preis dotiert mit 15.000 Euro 
 
DGB- Filmpreis dotiert mit 7.000 Euro 
 
Creative Energy Filmpreis der Stadtwerke Emden dotiert mit 5.000 Euro 
 
AOK-Filmpreis dotiert mit 5.000 Euro 
 
NDR-Filmpreis für den Nachwuchs dotiert mit 5.000 Euro 
 
Emder Schauspielpreis dotiert mit 5.000 Euro 
 
Ostfriesischer Kurzfilmpreis der VGH dotiert mit 4.000 Euro 
 
Engelke Kurzfilmpreis der Sparkasse Emden dotiert mit 2.500 Euro 
 
Der Emder Drehbuchpreis dotiert mit 12.000 Euro wird am Freitag, den 14. Juni  im VHS-Forum in Emden verliehen. Der „Norderneyer Engel – Integrationspreis der Insel Norderney“ wird am Donnerstag, den 13. Juni auf Norderney vergeben. Das Inselstipendiat „Ein Schreibtisch am Meer“ wird während der Festivaltage an einen ausgewählten Filmschaffenden verliehen.  
 
DE = Deutsche Erstaufführung
WP = Uraufführung / Weltpremiere
 
SCORE Bernhard Wicki Preis
Der SCORE Bernhard Wicki Preis ist mit 15.000 € dotiert. Ein Preisgeld von 10.000 Euro  geht an die Regie des von der Festivalleitung für den SCORE Bernhard Wicki Preis nominierten Films, der im Rahmen der Wettbewerbsaufführungen die höchste Bewertung durch das Publikum erhält. Preisgelder von 3.000 bzw. 2.000 Euro erhält der Zweit- bzw. Drittplatzierte Film. 
 
Die Nominierten 2019 
 
A Gschicht über d´Lieb 
D 2019 | Peter Evers 
 
As I Fall | Når jeg faller
N 2018 | Magnus Meyer Arnesen
 
Blind Spot 
N 2018 | Tuva Novotny
 
Dirty God 
NL/B/UK/IRE 2019 | Sacha Polak | DE
 
Don`t Shoot | Niet schieten 
B/NL 2018 | Stijn Coninx | DE
 
Duelles | Mothers` Instinct 
B/F 2018 | Olivier Masset-Depasse | DE
 
Der geheime Roman des Monsieur Pick Le mystère Henri Pick 
F 2019 | Rémi Bezançon | DE
 
Happier Times Grump | Ilosia aikoja, Mielensäpahoittaja 
FIN 2018  | Tiina Lymi 
 
 Jellyfish 
UK 2018 | James Gardner | DE
 
Der Klavierspieler vom Gare du Nord | Au bout des doigts 
F/B 2018 | Ludovic Bernard
 
Made in China 
F 2019 | Julien Abraham | DE
 
Metal Heart 
UK/IRE 2018 | Hugh O’Conor
 
Rafaël 
NL/B/CRO/I 2018 | Ben Sombogaart | DE
 
Subira 
KEN/DK 2018 | Ravneet Sippy Chadha 
 
Und der Zukunft zugewandt 
D 2019 | Bernd Böhlich 
 
Zoros Solo 
D 2019 | Martin Busker | UA
 
DGB Filmpreis 
Der DGB Filmpreis für einen gesellschaftlich in besonderer Weise engagierten Film ist mit 7.000 € dotiert. Das Preisgeld geht an die Regie des von der Festivalleitung für den DGB Filmpreis nominierten Films, der im Rahmen der Wettbewerbsaufführungen die höchste Bewertung durch das Publikum erhält. 
 
Die Nominierten 2019  
 
Keinheimatfilm 
D 2018 | Susanna Wüstneck
 
Rafaël 
NL/B/CRO/I 2018 | Ben Sombogaart | DE
 
Subira 
KEN/DK 2018 | Ravneet Sippy Chadha
 
Systemsprenger 
D 2019 | Nora Fingscheidt 
 
Und der Zukunft zugewandt 
D 2019 | Bernd Böhlich
 
NDR Filmpreis für den Nachwuchs
Der NDR Filmpreis für den Nachwuchs wird vom NDR Landesfunkhaus Niedersachsen für einen deutschen Erstlings- oder zweiten Spielfilm vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 € geht an die Regie des von der Festivalleitung für den NDR Filmpreis für den Nachwuchs nominierten Films, der im Rahmen der Wettbewerbsaufführungen die höchste Bewertung durch das Publikum erhält.
 
Die Nominierten 2019 :
 
A Gschicht über d´Lieb 
D 2019 | Peter Evers
 
Bonnie & Bonnie 
D 2019 | Ali Hakim | UA
 
Cleo 
D 2019 | Erik Schmitt
 
Frau Stern 
D 2019 | Anatol Schuster
 
Now or Never 
D 2019 | Gerd Schneider | UA
 
Systemsprenger 
D 2019 | Nora Fingscheidt
 
Zoros Solo 
D 2019 | Martin Busker | UA
 
AOK Filmpreis
Der AOK Filmpreis wird in Kooperation mit der AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen für einen Film vergeben, der das Thema Gesundheit kreativ aufgreift. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 € geht an die Regie des von der Festivalleitung für den AOK Filmpreis nominierten Films, der im Rahmen der Wettbewerbsaufführungen die höchste Bewertung durch das Publikum erhält.
 
Die Nominierten 2019: 
 
Blind Spot 
N 2018 | Tuva Novotny
 
Dirty God 
UK/NL/B/IRE 2019 | Sacha Polak | DE
 
Das zweite Leben des Monsieur Alain | Un homme pressé 
F 2018 | Hervé Mimran
 
Creative Energy Filmpreis
Der von einer unabhängigen Fachjury vergebene Creative Energy - Filmpreis würdigt außergewöhnliche kreative Energie und beeindruckende Einzelleistungen im Zuge der Produktion eines in besonderer Weise bemerkenswerten oder innovativen Spielfilms aus dem Kreis der deutschsprachigen Festivalbeiträge. Der Preis ist mit € 5.000,00 dotiert und wird von den Stadtwerken Emden ausgestattet.
 
Die Nominierten 2019:
 
Cleo 
D 2019 | Erik Schmitt
 
Frau Stern
D 2019 | Anatol Schuster
 
Now or Never
D 2019 | Gerd Schneider | UA
 
Systemsprenger
D 2019 | Nora Fingscheidt
 
Zoros Solo
D 2019 | Martin Busker | UA
 
In den beiden Kurzfilmwettbewerben sind insgesamt 14 Kurzfilme nominiert.  Außerhalb der Wettbewerbe präsentiert das Festival darüber hinaus eine Vielzahl internationaler Filme sowie ausgewählte deutsche Fernsehproduktionen. 
 
Vorverkauf 
Einzeltickets, Dauerkarten und 6-Filme-Tickets für das 30. Internationale Filmfest  Emden-Norderney sind ab Montag, 10. Juni, 10 Uhr am Festival Counter im Emder Grand Café am Stadtgarten zu haben (täglich geöffnet 10 bis 18:30 Uhr). Der Vorverkauf für Veranstaltungen auf Norderney ist im Kurtheater Norderney möglich. 
 
Der komplette Programmplan wird am 29. Mai 2018 unter www.filmfest-emden.de veröffentlicht. Der Festivalkatalog ist ab dem 30. Mai bei der VHS Emden, im CineStar-Kino Emden, im Kulturbüro und im Grand Café erhältlich. Auch in Leer, Aurich und Norden ist der Katalog in den Kulturbüros, in den Kinos und an weiteren Verteilerstellen zu haben.
 
Quelle: rische & co pr

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