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„Bundespreis für Kunststudierende“ geht zum zweiten Mal in Folge an HfG-AbsolventIn

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Mittwoch, den 06. März 2019 um 20:31 Uhr

Die HfG-Alumna Marie Falke wurde unter 50 nominierten Studierenden als Preisträgerin für den 24. Bundeswettbewerb „Bundespreis für Kunststudierende“ ausgewählt. Mit ihr freuen sich sechs weitere Studierende über die Auszeichnung.


Am 24. Mai 2018 wurde der Wettbewerb unter den 24 bei der Hochschulrektorenkonferenz gelisteten deutschen Kunsthochschulen und Akademien ausgeschrieben. Zum zweiten Mal in Folge bekommt nun ein/e StudentIn der HfG Karlsruhe diese wichtige und einzigartige Auszeichnung und zeigt damit, neben den individuellen Qualitäten der Studierenden, auch den Erfolg des Ausbildungskonzepts der HfG Karlsruhe.

Für den Preis nominieren die Kunsthochschulen und Akademien jeweils zwei ihrer Studierenden oder studentische Teams. Aus diesen nominierten Kunststudierenden wählt dann eine dreiköpfige Fachjury sieben Preisträgerinnen und Preisträger aus. Der Bundespreis für Kunststudierende ist in dieser Form ein einzigartiges Forum für den künstlerischen Nachwuchs in Deutschland. „Der Bundespreis ist eine Eintrittskarte in die Ausstellungswelt“, sagt KAH-Intendant Rein Wolfs.

Den Wettbewerb richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn (KAH) sowie das Deutsche Studentenwerk (DSW) gemeinsam aus.

Die sieben Kunststudierenden teilen sich zu gleichen Teilen insgesamt 30.000 Euro Preisgeld sowie 18.000 Euro Produktionsstipendien. Letztere sollen es ihnen ermöglichen, gezielt Werke für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn zu erarbeiten. Außerdem erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger einen eigenen Katalog.

Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep sowie Rein Wolfs, der Intendant der Bundeskunsthalle, gratulieren gemeinsam: „Einen herzlichen Glückwunsch an die ausgezeichneten Kunststudierenden! Die Arbeiten belegen die hervorragende Qualität und die Vielfalt der Ausbildung an den Kunsthochschulen.“

Die Bundeskunsthalle wird die Werke der sieben Preisträgerinnen und Preisträger vom 18. Oktober 2019 bis 5. Januar 2020 zeigen; die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung findet am 17. Oktober 2019 statt.

Die HfG-Preisträgerin Marie Falke wurde 1991 in Wuppertal geboren. Sie studierte Medienkunst (Film) bei Thomas Heise, Andrei Ujica und Răzvan Rădulescu an der HfG Karlsruhe, wo sie Ende 2018 mit ihrem Dokumentarfilm „Trial and Error“ das Diplom erhielt. Sie ist als freischaffende Filmemacherin, Cutterin, und Produzentin tätig und war Produktionsassistenz für den Film „Touch Me Not“ von Adina Pintilies. Ihre bisherigen Arbeiten wurden auf dem DocLisboa Filmfestival in Lissabon und dokka Karlsruhe päsentiert. Sie lebt und arbeitet in Berlin. 

Ihr Dokumentarfilm „Trial and Error“, für den sie nun mit dem Bundespreis für Kunststudierende ausgezeichnet wurde, erzählt von der Begegnung zwischen dem alternden Kosmopoliten Gideon Bachmann, der mit dem Tode ringt und der Filmstudentin Marie, die nach Geschichten sucht. 

Gideon Bachmann beauftragt Marie mit der Inventur seiner Habseligkeiten. Eine Ansammlung von dutzenden Kisten, fein säuberlich gefüllt mit Artikeln, Fotographien, Liebesbriefen, Filmaufnahmen. Ein enormes Sammelsurium, was die unzähligen Geschichten eines Mannes bereithält, den man als Zeugen des 20. Jahrhunderts beschreiben kann. 

Seine Biographie und die vielschichtige Charakterstudie stehen dabei im Mittelpunkt des Films. Auf diese Weise eröffnet das dokumentarische Portrait einen Diskurs über Leben und Vergänglichkeit und beleuchtet das zwiespältige Verhältnis zwischen Regisseur und Protagonist.

Die Jury hat neben Marie Falke auch Jan Zölle von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe ausgewählt. Dass von sieben Preisträgern zwei aus Karlsruhe kommen, reflektiert das künstlerische Potential der Stadt und ihrer Ausbildungseinrichtungen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lobt den Wettbewerb seit 1983 im Zweijahresrhythmus aus; organisiert wird der Wettbewerb vom Deutschen Studentenwerk. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt die Werke der Preisträgerinnen und Preisträger exklusiv.
 

24. Bundeswettbewerb „Bundespreis für Kunststudierende“

Die Jury:
Hilke Wagner, Direktorin Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Dr. Eva Huttenlauch, Sammlungsleiterin Kunst nach 1945 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst, Städel Museum, Frankfurt am Main
 

 

Quelle: Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

 

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