Neue Kommentare

Peter Schmidt zu Hamburger Autorenvereinigung: Erinnern und Gedenken – zum 27. Januar 2014: Stadthaus- Gedenkstätte? Da fragt man sich heute...
Lothar Hamann zu „Cold War – Der Breitengrad der Liebe” - Oder die Magie einer schwarzen Leinwand: GEWINNER DES EUROPÄISCHEN FILMPREISES 2018!...
Rafael Gunnarsson zu „Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé: Zeit, Bild und KulturPort sind sich alle einig? D...
Cornelie Müller-Gödecke zu 100 Jahre Lettland: Handschuh-Daumen hoch: Danke für diesen Artikel!
Und Danke für...

Herby Neubacher zu Peter de Vries – Hut- und Urnenhüllen-Macher: Mal auf die Website des Hutmachers geguckt? 500 E...

News-Port

"Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto": TV-Premiere und Filmvorführungen weltweit

Drucken
Montag, den 14. Januar 2019 um 11:38 Uhr
Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wird eine überwältigende Geschichte erstmals als Dokumentarfilm erzählt. „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ von Roberta Grossman läuft dienstags, am 15. Januar um 20.15 Uhr auf ARTE und am 22. Januar um 22.45 Uhr im Ersten. Am 27. Januar wird es weltweit öffentliche Vorführungen geben. Der Film ist dann an mehr als 200 Orten auf großer Leinwand zu sehen, u.a. in Australien, Brasilien, Nepal, Südafrika und den USA. In Deutschland sind Veranstaltungen in Berlin, Erfurt, Frankfurt am Main, Freiburg, Gronau(Leine), Jena und Münster geplant. „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ entstand als große internationale Koproduktion unter Beteiligung des NDR in Zusammenarbeit mit ARTE.
 
Die Doku erzählt die Geschichte des jungen Historikers Emanuel Ringelblum. Er gründete und leitete im Warschauer Ghetto ein Untergrundarchiv. Seine Gruppe sammelte und vergrub dort Tagebücher und Fotos, NS-Verordnungen und jiddische Poesie, um der Nachwelt ein authentisches Zeugnis zu geben vom Leben im Ghetto und den Verbrechen der NS-Besatzer. Emanuel Ringelblum und seine Mitstreitenden waren von den Fragen getrieben: „Wer schreibt unsere Geschichte? Wie können wir sicherstellen, dass unsere Erlebnisse, unsere Traditionen, unser Leid durch unsere eigenen Zeugnisse überliefert werden - und nicht nur aus der menschenverachtenden Perspektive der Nazis?“
 
Das Ghettoarchiv ist seit 1999 Weltdokumentenerbe der UNESCO. Die UN-Bildungsorganisation organisiert am 27. Januar auch die zentrale Veranstaltung in Paris. Neben der Filmvorführung wird es dort eine Zeremonie zum Gedenken an die Opfer des Holocaust geben und eine Podiumsdiskussion mit der Regisseurin Roberta Grossman und der Produzentin Nancy Spielberg.  In Deutschland organisiert die „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ die Vorstellungen in Erfurt, Freiburg, Gronau (Leine), Jena und Münster. In Frankfurt am Main laden die Frauenorganisation WIZO und die Jüdische Gemeinde zu der Veranstaltung ein. In Berlin wird der Film im City Kino gezeigt, unter der Schirmherrschaft von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick und Nicola Galliner, Leiterin des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg. In Berlin und Frankfurt wird im Anschluss an den Film auch die Podiumsdiskussion aus Paris live übertragen.


„Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“

Sendetermine: dienstags, 15. Januar, 20.15 Uhr, ARTE und 22. Januar, 22.45 Uhr, Das Erste

Quelle: NDR

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > "Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto&q...

Mehr auf KulturPort.De

Bernd Meiners – Fotografie und Film
 Bernd Meiners – Fotografie und Film



Wenn man sich die biographischen Daten des Kameramanns und Fotografen Bernd Meiners anschaut, so erhält man schnell ein recht klares und präzises Bild der Pers [ ... ]



Saskia Henning von Lange: „Hier beginnt der Wald“ – ein Roman so mehrdeutig wie das Leben
 Saskia Henning von Lange: „Hier beginnt der Wald“ – ein Roman so mehrdeutig wie das Leben



„Hier sitzt er und würde doch lieber woanders sitzen“, so beginnt das dritte Buch der 42jährigen Autorin Saskia Henning von Lange. Der Mann befindet sich h [ ... ]



„Capernaum – Stadt der Hoffnung”. Nadine Labaki und die Wiederentdeckung der Kompromisslosigkeit
 „Capernaum – Stadt der Hoffnung”. Nadine Labaki und die Wiederentdeckung der Kompromisslosigkeit



Beirut. Das Alter von Zain (Zain al Rafeea) wird auf zwölf Jahre geschätzt, genau weiß es keiner. Der schmächtige magere Junge sieht viel jünger aus, aber d [ ... ]



„Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“
 „Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“



„Margiana“ – hört sich an wie der Titel eines neuen Fantasyfilms. Dabei ist es eine so gut wie unbekannte Zivilisation in Zentralasien 2300-1700 v. Chr.,  [ ... ]



Michael Wolf: Life in Cities
 Michael Wolf: Life in Cities



Kunst oder Dokumentation? Diese Frage erübrigt sich angesichts der fantastischen Fotografien und Installationen von Michael Wolf. Erstmals in Deutschland zeigen [ ... ]



„Shoplifters – Familienbande”. Der sanfte Zorn des Hirokazu Kore-eda
 „Shoplifters – Familienbande”. Der sanfte Zorn des Hirokazu Kore-eda



„Shoplifters” ist Hirokazu Kore-edas radikalster Film, die Familie bleibt zentrales Thema seines Werks, in ihr spiegelt sich die Kälte einer gnadenlos Konsu [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.