Neue Kommentare

Peter Schmidt zu Hamburger Autorenvereinigung: Erinnern und Gedenken – zum 27. Januar 2014: Stadthaus- Gedenkstätte? Da fragt man sich heute...
Lothar Hamann zu „Cold War – Der Breitengrad der Liebe” - Oder die Magie einer schwarzen Leinwand: GEWINNER DES EUROPÄISCHEN FILMPREISES 2018!...
Rafael Gunnarsson zu „Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé: Zeit, Bild und KulturPort sind sich alle einig? D...
Cornelie Müller-Gödecke zu 100 Jahre Lettland: Handschuh-Daumen hoch: Danke für diesen Artikel!
Und Danke für...

Herby Neubacher zu Peter de Vries – Hut- und Urnenhüllen-Macher: Mal auf die Website des Hutmachers geguckt? 500 E...

News-Port

Hamburger Nachwuchsfilmfestival "abgedreht!": Abschluss & Preise

Drucken
Sonntag, den 16. Dezember 2018 um 14:10 Uhr
Feierlicher Abschluss des 30. Hamburger Nachwuchsfilmfestivals »abgedreht!« war der Jubiläumsabend mit Preisverleihung am 14.12.2018 im Metropolis Kino. Insgesamt fünf Teams bzw. Einzelpersonen wurden ausgezeichnet, darunter Schülerinnen und Schüler des Lycée Français de Hambourg »Antoine de Saint-Exupéry«  für ihren Anti-Mobbing-Film Das Opfer. Der Täter und die HAW-Studentin Magda Kreps für ihren Animationsfilm Die Doppelung.

In dem Film visualisiert Magda Kreps, Studentin an der HAW Hamburg, Department Design, das Gefühl der Scham. Laut Jury (Dario Becker, Filmfest Hamburg; Laura Schubert Mo & Friese KinderKurzFilmFestival Hamburg; Julia Ritschel, Regisseurin) gelingt ihr dies mit einer »ganz besonderen Handschrift«, mit »spielerischen Bildern und einer subtilen Montage«. Eine weitere Auszeichnung erhalten die Schülerinnen und Schüler des Lycée Français de Hambourg »Antoine de Saint-Exupéry« für ihren Film Das Opfer. Der Täter über Mobbing, Verwundbarkeit und Rachegefühle. Vor allem trage, so die Jury, der charmante Hauptdarsteller Raphael »auf eindrückliche Weise dazu bei, dass sich der Film nicht in moralischen Dogmen verliert«. Ausgezeichnet wurde außerdem der Trickfilm Die Prinzessin und das Monster, realisiert von Hamburger Kita-Kindern und Grundschüler*innen. Das Projekt entstand im Rahmen des Medienprojektes »Haste Töne?« der Rudolf-Ballinn-Stiftung und hat die Jury in puncto Einfallsreichtum überzeugt. Einen Preis für die beste Independent-Produktion erhielt Akim Trüller für seinen Film  Falsehood über einen jungen Afrikaner, der nach Europa kommt, um für sich und seine Familie ein besseres Leben aufzubauen, jedoch schon bald mit der harten Realität konfrontiert wird. Die Jury zeigte sich vor allem beeindruckt von der Inszenierung, vom Farbkonzept und von der Tonästhetik. Der Publikumspreis geht an Alles oder nichts, ein Actionfilm à la Ocean Eleven von Conny Padberg und Jonathan Quast.

»Um den Filmnachwuchs in Hamburg müssen wir uns keine Sorgen machen! Nicht nur die Preisträgerfilme sind großartig, sondern alle für unser Programm ausgewählten Filme zeichnen sich durch erzählerischen Einfallsreichtum und cineastisches Experimentierfreude aus«, sagt Festivalleiter Lars Hertling, der nach zehn Jahren die Festivalleitung abgibt. Seine Nachfolgerin ist die Kultur- und Medienmanagerin Carina Steffen-Schwering.

Insgesamt 45 Kurzfilme von Schüler*innen, Studierenden und jungen Erwachsenen bis 27 Jahren aus Hamburg und der Metropolregion wurden am 13. und 14. Dezember auf der großen Kinoleinwand gezeigt und von den Filmemacher*innen persönlich vorgestellt. Tipps gab es von Filmexpert*innen, die als Medienpädagog*innen, Filmwissenschaftler*innen bei Festivals, in Schulen oder bei der Filmförderung arbeiten. Rund 800 Besucher kamen zur diesjährigen Ausgabe des Hamburger Nachwuchsfilmfestival »abgedreht«! ins Metropolis Kino.  

Das Hamburger Nachwuchsfilmfestival »abgedreht«! begann 1988 unter dem Namen »abgezoomt - die Hamburger Film- und Videoschau von und für Schüler« als dreitägige Filmschau, wurde zwischenzeitlich auf einen Festivaltag verkürzt, hieß dann »abgedreht: Hamburger Jugendmediale« und hat sich unter dem jetzigen Namen als zweitägiges Festival in der Hansestadt fest etabliert. Veranstalter sind der jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e.V., das Jugendinformationszentrum (JIZ) Hamburg und das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, weiterer Unterstützer ist das Metropolis Kino.

Quelle: Peetzen Kommunikation

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Hamburger Nachwuchsfilmfestival "abgedre...

Mehr auf KulturPort.De

Bernd Meiners – Fotografie und Film
 Bernd Meiners – Fotografie und Film



Wenn man sich die biographischen Daten des Kameramanns und Fotografen Bernd Meiners anschaut, so erhält man schnell ein recht klares und präzises Bild der Pers [ ... ]



Saskia Henning von Lange: „Hier beginnt der Wald“ – ein Roman so mehrdeutig wie das Leben
 Saskia Henning von Lange: „Hier beginnt der Wald“ – ein Roman so mehrdeutig wie das Leben



„Hier sitzt er und würde doch lieber woanders sitzen“, so beginnt das dritte Buch der 42jährigen Autorin Saskia Henning von Lange. Der Mann befindet sich h [ ... ]



„Capernaum – Stadt der Hoffnung”. Nadine Labaki und die Wiederentdeckung der Kompromisslosigkeit
 „Capernaum – Stadt der Hoffnung”. Nadine Labaki und die Wiederentdeckung der Kompromisslosigkeit



Beirut. Das Alter von Zain (Zain al Rafeea) wird auf zwölf Jahre geschätzt, genau weiß es keiner. Der schmächtige magere Junge sieht viel jünger aus, aber d [ ... ]



„Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“
 „Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“



„Margiana“ – hört sich an wie der Titel eines neuen Fantasyfilms. Dabei ist es eine so gut wie unbekannte Zivilisation in Zentralasien 2300-1700 v. Chr.,  [ ... ]



Michael Wolf: Life in Cities
 Michael Wolf: Life in Cities



Kunst oder Dokumentation? Diese Frage erübrigt sich angesichts der fantastischen Fotografien und Installationen von Michael Wolf. Erstmals in Deutschland zeigen [ ... ]



„Shoplifters – Familienbande”. Der sanfte Zorn des Hirokazu Kore-eda
 „Shoplifters – Familienbande”. Der sanfte Zorn des Hirokazu Kore-eda



„Shoplifters” ist Hirokazu Kore-edas radikalster Film, die Familie bleibt zentrales Thema seines Werks, in ihr spiegelt sich die Kälte einer gnadenlos Konsu [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.