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Hamburg ehrt Sabine Schulze für ihre Verdienste um das Museum für Kunst und Gewerbe

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Freitag, den 16. November 2018 um 09:21 Uhr

Nach einer zehnjährigen erfolgreichen Tätigkeit als Direktorin des MKG wird Prof. Dr. Sabine Schulze heute Mittag mit einem Empfang im Gästehaus des Senates geehrt. Sie geht zum Ende des Monats in den Ruhestand. Am 1. Dezember übernimmt Tulga Beyerle, die bisherige Direktorin des Kunstgewerbemuseums Dresden, die Leitung des MKG.

 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Sabine Schulze hat das Museum für Kunst und Gewerbe nachhaltig geprägt und zu einem der herausragenden Häuser in Europa gemacht. Unter ihrer Leitung hat sich das Haus grundlegend erneuert und mit überzeugenden, innovativen Konzepten überaus erfolgreich für ein breites Publikum geöffnet. Das hohe Ansehen, das das MKG in Hamburg und weit darüber hinaus genießt, ist untrennbar mit Sabine Schulzes Arbeit verbunden. Ich danke ihr sehr für ihr herausragendes Engagement, mit dem sie das Haus zu einem lebendigen Ort des gesellschaftlichen Dialogs gemacht hat. Mit Tulga Beyerle ist es gelungen, eine hervorragende Nachfolgerin für die Leitung des Hauses zu finden. Ich freue mich, gemeinsam mit ihr das Erbe Sabine Schulzes weiterzuentwickeln.“

 

Prof. Dr. Sabine Schulze, Direktorin des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg: „Es waren 10 intensive Jahre, in denen wir alle gemeinsam viel erreicht haben. Dass das Museum für Kunst und Gewerbe heute so gut aufgestellt ist mit großer überregionaler Aufmerksamkeit, verdankt sich dem Vertrauen zahlreicher Hamburger Stifterinnen und Stifter und dem wunderbaren, inspirierten und aktiven Kollegium. Dankbar für eine gute Zeit übergebe ich das Museum voller Zuversicht an Tulga Beyerle und bin gespannt auf zukünftige Projekte!“

 

Sabine Schulze begann ihre Tätigkeit als Direktorin des Museums für Kunst und Gewerbe im Juni 2008. Zuvor war sie unter anderem Kuratorin in der Schirn Kunsthalle Frankfurt und Leiterin der Gemälde- und Skulpturensammlung des 19. bis 21. Jahrhunderts im Städel Museum Frankfurt. 

 

In ihren zehn Jahren am MKG hat Sabine Schulze die grundlegende Sanierung des Hauses vorangetrieben. Parallel zur baulichen Sanierung hat sie das MKG konzeptionell neu ausgerichtet. Sie verantwortete herausragende Sonderausstellungen, die dem Ansatz einer innovativen, wissenschaftlich fundierten und gleichzeitig anschaulichen und unterhaltenden Ausrichtung folgten und das MKG in die Spitze europäischer Kunstgewerbemuseen aufrücken ließen. Ob „Krieg und Propaganda 14/18“, „Endstation Meer? Das Plastikmüllprojekt“, „Tiere“, „Mythos Chanel“ oder die jüngst eröffnete Sonderschau „68. Pop und Protest“: Stets haben die von Schulze verantworteten Ausstellungen eine große Resonanz erfahren, die Besucher für aktuelle und gesellschaftskritische Themen sensibilisiert und so das Museum als zeitgemäßen Ort des Diskurses und der Vermittlung etabliert.
 

In der Amtszeit Schulzes konnten zahlreiche bauliche Maßnahmen, darunter die Eröffnung der neuen Ausstellungsfläche „Turnhalle“ in der Gebäudemitte realisiert werden, zudem wurde das Projekt zur digitalen „Sammlung Online“ des MKG erfolgreich gestartet. Generell hat sich Sabine Schulze stark für den Erhalt und den Ausbau der Sammlung eingesetzt und in diesem Zusammenhang deren Digitalisierung sowie Inventarisierung und Katalogisierung vorangebracht. Im Rahmen der erfolgreichen Digitalagenda des Museums wurde zuletzt das Web-Journal „Bewegte Jahre“ mit dem Grimme Online Award 2018 ausgezeichnet. Darüber hinaus hat Sabine Schulze höchst erfolgreich Fundraising für ihr Haus betrieben: Für die Neueinrichtung der Sammlungen konnte sie zahlreiche Hamburgerinnen und Hamburger als Saalpaten gewinnen und den Kreis privater Förderer und Partner erweitern. .

 

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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