Neue Kommentare

Rafael Gunnarsson zu „Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé: Zeit, Bild und KulturPort sind sich alle einig? D...
Cornelie Müller-Gödecke zu 100 Jahre Lettland: Handschuh-Daumen hoch: Danke für diesen Artikel!
Und Danke für...

Herby Neubacher zu Peter de Vries – Hut- und Urnenhüllen-Macher: Mal auf die Website des Hutmachers geguckt? 500 E...
Hedi Schulitz zu Thomas Mann Preis 2018 für Mircea Cărtărescu: Was für ein wirklich gut geschriebener Artikel! ...
Martinš zu 100 Jahre Lettland: Handschuh-Daumen hoch: Vielen Dank furr den tollen Artikels. das ist fue...

News-Port

30 Jahre Jüdisches Museum in Rendsburg

Drucken
Montag, den 12. November 2018 um 21:56 Uhr
Der Wille zum Dialog ist nach den Worten von Ministerpräsident Daniel Günther "eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erhalt unserer Demokratie". Die Begegnung mit Menschen helfe, Vorurteile abzubauen und Akzeptanz aufzubauen, sagte Günther bei einer Feierstunde heute (12. November) zum 30-jährigen Bestehen des Jüdischen Museums in Rendsburg. Der Austausch sei "gerade in Zeiten wichtig, in denen überwunden geglaubte Gedanken wieder erstarken und Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zunehmen."

Das Museum in Rendsburg sei ein Symbol für jüdisches Leben in Schleswig-Holstein, so Günther weiter. Das Besondere sei sein Ursprung als Synagoge und jüdische Schule. Daher sei es hervorragend geeignet als Begegnungsstätte und Lernort. Hier lasse sich besonders authentisch erfahren, wie jüdisches Leben im Norden einst ausgesehen habe. Günther begrüßte die Idee, bei der anstehenden Modernisierung des Museums die Bildungsarbeit und den Dialog noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Die Neuausrichtung werde das Museum als zentrale Lern- und Begegnungsstätte weiter etablieren. Gleichzeitig werde es den bundesweit großen Stellenwert festigen, den dieses Haus bereits heute genieße.

Rendsburg könne stolz sein, der jüdischen Kultur in Deutschland mit großem Pioniergeist zu einer Rückkehr verholfen zu haben, sagte Günther weiter und fügte hinzu: "Wir sind froh, dass es in Schleswig-Holstein heute wieder jüdische Einrichtungen gibt. Dieses Museum ist unschätzbar wertvoll für die politische Bildung und für den kulturellen Austausch. Im Namen des Landes gratuliere ich herzlich zum 30-jährigen Bestehen."

Quelle: Staatskanzlei Schleswig-Holstein

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > 30 Jahre Jüdisches Museum in Rendsburg

Mehr auf KulturPort.De

Das Bauhaus und seine Frauen. Die Avantgarde war auch weiblich
 Das Bauhaus und seine Frauen. Die Avantgarde war auch weiblich



Walter Gropius, Josef Albers, Lászlo Moholy-Nagy oder Wassily Kandinsky und Ludwig Mies van der Rohe gelten heute als Ikonen des modernen Designs und der Kunst  [ ... ]



Jasper Frederik: Beautiful
 Jasper Frederik: Beautiful



Er ist ein Mysterium – keinerlei Angaben wer sich hinter dem Pseudonym Jasper Frederik verbirgt. Nur so viel lässt sich, trotz intensiver Recherche herausfind [ ... ]



Weihnachtszeit – Messezeit
 Weihnachtszeit – Messezeit



Was, schon wieder Weihnachten? Jedes Jahr das gleiche Erstaunen, der innere Kalender will mit dem äußeren einfach nicht zusammenpassen. Doch wenn mit einem Sch [ ... ]



„Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé
 „Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé



Höchste tänzerische Disziplin explodiert unvermittelt in einem mitreißenden anarchistischen Rausch aus Begierde, Schmerz, Geltungssucht, Gewalt, Trance, schwi [ ... ]



„Erste Dinge – Rückblick für Ausblick“
 „Erste Dinge – Rückblick für Ausblick“



Alles auf Anfang: Eineinhalb Jahre nach ihrem Amtsantritt als Direktorin des Hamburger Völkerkundemuseums hat Barbara Plankensteiner wichtige Bausteine der ange [ ... ]



Die Lyrikwelt von W.S. Merwin: „Nach den Libellen“ und „Im Schatten des Sirius“
 Die Lyrikwelt von W.S. Merwin: „Nach den Libellen“ und „Im Schatten des Sirius“



Zu Recht wird Merwin als „einer der größten Dichter unserer Zeit“ bezeichnet („Los Angeles Review of Books“). Das gilt nicht nur, aber vor allem für d [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.