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Festmatinee zum 175-jährigen Jubiläum des Thalia Theaters

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Dienstag, den 06. November 2018 um 16:32 Uhr

Um das Theater als Raum der persönlichen Freiheit zu feiern, aber auch der künstlerischen und politischen, als als Ort des Festes, des offenen Diskurses in einer Gemeinschaft – dazu hat das Thalia Gegenwartsautoren eingeladen, die dem Haus freundschaftlich verbunden sind. Darunter Navid Kermani, die in Hamburg lebende Georgierin Nino Haratischwili und der österreichische Autor Thomas Köck, in diesem Jahr ausgezeichnet mit dem Mülheimer Dramatikerpreis, der zusammen mit dem Musiker Andreas Spechtl Musik machen wird, sowie der in den USA und Großbritannien gefeierte Londoner Autor Simon Stephens. Gerahmt wird die Festmatinee von besonderen Beiträgen der Schauspielerinnen und Schauspieler, Musik und einer Bühnentechnik-Show sowie Festansprachen von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien und Thalia-Intendant Joachim Lux.

175 Jahre Thalia Theater – 175 Jahre Gegenwart

„Das Theater als Raum der Freiheit“: Unter diesem Titel beschließt am 11. November ab 11 Uhr eine festliche Matinee die Jubiläumsfestwoche.

 

Der Kultursenator gratuliert: „Die älteste Sprechbühne Hamburgs feiert ihren 175. Geburtstag und hätte dafür kein besseres Motto als ‚175 Jahre Gegenwart‘ finden können. Das Thalia Theater steht für Produktionen, die das Publikum begeistern, berühren und fordern, für ein starkes Ensemble und für erstklassiges Sprechtheater, das gegenwärtige gesellschaftliche Themen genauso verhandelt wie zeitlose Wahrheiten. Ich gratuliere dem Thalia Theater und seinem engagierten Team und wünsche viele weitere Jahre im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Diskurses unserer Stadt, immer am Puls der Zeit und verwurzelt in der Gegenwart.“

 

Weitergabe des Bozenhard-Rings von Christoph Bantzer an Viktoria Trauttmansdorff

 

Eine besondere Tradition am Thalia Theater wird ebenfalls im Rahmen der Festmatinee, beim geschlossenen Senatsempfang am 11. November fortgesetzt: die Weitergabe des Bozenhard-Rings. Sie geht zurück auf Albert Bozenhard, der ganze 55 Jahre lang, von 1875 bis 1930, Schauspieler am Thalia Theater war und seinen Schauspielerring als "Auszeichnung für den würdigsten Thalia-Schauspieler" 1939 seinem Kollegen Ernst Leudesdorff übergab. Spätere Träger des Rings waren ab 1945 Willy Maertens und ab 1968 Manfred Steffen. Nach den Regeln entscheidet der jeweilige Träger allein über die Nachfolge.

 

Im Jahr 2006 gab Manfred Steffen, inzwischen 90-jähriger Thalia Schauspieler und Ehrenmitglied des Theaters, den Bozenhard-Ring an Christoph Bantzer weiter. Bantzer kam 1985 mit Jürgen Flimm ans Thalia Theater und ist dem Haus seit über 30 Jahren treu geblieben. Er wird den Bozenhard-Ring am 11. November an die erste Frau in der Reihe übergeben: Victoria Trauttmansdorff. 
 

Die geborene Österreicherin ist seit 1993 Ensemble-Mitglied und ein erklärter Publikumsliebling. Nach ihrem Debüt am Haus als Lady Milford in Schillers „Kabale und Liebe“ hat sie unzählige Rollen gespielt und mit namhaften Regisseuren gearbeitet, darunter Jürgen Flimm, Bob Wilson, Stephan Kimmig, Andreas Kriegenburg, Nicolas Stemann, Michael Thalheimer, Luk Perceval, Antu Nunes, Stefan Pucher, Bastian Kraft oder Kornel Mundruszo. Aktuell ist sie in Molieres „Tartuffe“,  Brechts „Dreigroschenoper“, „Mutter Courage und ihre Kinder“, Lars von Triers „Dancer in the dark“, seit einigen Tagen in „Dritte Republik“ und immer wieder im legendären „Thalia Vista Social Club“ zu sehen.

 

Quelle: Thalia Theater GmbH

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