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Zac Langdon-Pole mit nächster BMW Art Journey ausgezeichnet

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Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 08:30 Uhr
Art Basel und BMW freuen sich, Zac Langdon-Pole als Gewinner der nächsten BMW Art Journey bekannt zu geben. Die internationale Jury wählte ihn einstimmig aus einer Shortlist von drei Künstlern aus, die im Discoveries Sektor der diesjährigen Art Basel in Hongkong gezeigt wurden. Zac Langdon-Pole wird von der Galerie Michael Lett in Auckland vertreten.

Langdon-Poles BMW Art Journey entlang „Sutures of the Sky“, so der Titel seines Vorschlags, wird den Künstler im Laufe des Jahres durch eine Welt führen, die seit Jahrtausenden von Menschen und Vögeln bereist wird. So wird er Flugbahnen wie der des weißen Storchs oder der Küstenseeschwalbe folgen. Dabei wird er sich entlang der Erdachse bewegen, wo die Sommerzeiten der Nord- und Südhalbkugel ineinander übergehen. Von allen Lebewesen legen Zugvögel die längsten Strecken zurück und ihre Routen dienten bereits polynesischen Spurensuchern als Wegweiser über die Meere.
Inspiriert von dieser historischen Art den Himmel als Hilfsmittel der Navigation zu nutzen, hinterfragt Langdon-Pole auf seiner Reise den Menschen als Mittelpunkt der Welt. Auf seiner Reise durch Zentraleuropa, Südafrika sowie zu den pazifischen Inseln Samoa und Hawaii, erforscht er Verbindungen zwischen Kulturen und der wissenschaftlichen Sternenkartographie. Diese Untersuchungen bilden den Ausgangspunkt für Langdon-Poles Fragen, wer wir sind und welchen Platz der Mensch in der Welt hat.

Zur internationalen Expertenjury, die Zac Langdon-Pole auswählten, zählten Richard Armstrong, Direktor, Solomon R. Guggenheim Museum and Foundation, New York; Claire Hsu, Direktorin, Asia Art Archive, Hongkong; Bose Krishnamachari,President, Kochi-Muziris Biennale, Indien; Matthias Mühling, Direktor, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München; Pauline J. Yao, Kuratorin, Visual Art M+, Hongkong. 

„Die ersten künstlerischen Ausdrucksformen der Menschheit waren bis zum 19. Jahrhundert hauptsächlich von der Natur, ihrer Schönheit, Erhabenheit sowie ihren faszinierenden Geheimnissen geprägt. Mit der Aufklärung veraltete diese Bewunderung der Natur. Mit seinem Reisevorschlag bringt Zac Langdon-Pole das Staunen zurück in die Kunst, und schafft so einen Moment, der ideologische sowie politische Fragen aufwirft. Besonders beeindruckte der Plan des Künstlers, Fachleute unterschiedlichster Disziplinen zu treffen, um seine Erfahrungen zu teilen und ihn als Gesprächspartner zu begleiten“, so die Jury in ihrem gemeinsamen Statement. 

Die Verkündung von Zac Langdon-Pole als nächstem Gewinner der BMW Art Journey fand am 13. Juni im Rahmen des BMW Art Journey Art Talks während der Art Basel in Basel statt. In Zusammenarbeit mit dem Künstler wird die Reise von Art Basel und BMW in Publikationen dokumentiert und kann in Echtzeit in digitalen und sozialen Netzwerken verfolgt werden.

Neben Zac Langdon-Pole waren folgende Künstler des Discoveries Sektor auf der Art Basel in Hongkong nominiert: Ali Kazim (vertreten durch Jhaveri Contemporary, Mumbai) und Gala Porras-Kim (vertreten durch Commonwealth and Council, Los Angeles).

Die Jury lobte zudem die detaillierten Vorschläge der zwei anderen Finalisten, die beide eine Reise mit archäologischem Schwerpunkt einreichten. So lobten sie Gala Porras-Kim (geb. 1984) und Ali Kazim (geb. 1979) für ihr Bestreben „Gegenwart und Vergangenheit zu verbinden sowie Realität und Fiktion miteinander zu verknüpfen.“

Gala Porras-Kim lebt und arbeitet in Los Angeles und „arbeitet mit einem Material, welches oft als alltäglich wahrgenommen wird – Stein – und untersucht dabei die Archäologie und deren Beziehung zur Wahrheit“, so die Jury. „Ihr eingereichter Vorschlag ist der ehrgeizige Ansatz, bahnbrechende sowie jüngst entdeckte antike Steinskulpturen – von Menschenhand geschaffen und natürlich entstanden – an unterschiedlichen Standorten und zu verschiedenen Zeitpunkten zu kartographieren. Hierfür verwendet Porras-Kim Satellitentechnologie und weitere Techniken, um Geschichten aufzudecken, die stets eine Verbindung von Fakten und Fiktion sind.“

Ali Kazim, der im pakistanischen Lahore lebt und arbeitet, beschäftigt sich mit „den Verbindungen von Geschichte, Kultur und dem unsichtbaren Wirken von Natur- und Zeitphänomenen. Sein Ansatz gründet auf dem Wunsch, den Bereich zwischen materieller Realität und menschlicher Vorstellungskraft zu erkunden. Durch den Besuch archäologischer Stätten und Artefakten der Gandharan-Kultur, die von Asien bis Europa reichen, schlägt Kazim vor, die visuellen Mittel mit seiner eigenen künstlerischen Sprache zu verbinden und so eine einzigartige Reihe an Zeichnungen und Skulpturen zu schaffen.“
Die BMW Art Journey ist eine 2015 gegründete Initiative von Art Basel und BMW, um junge Künstler weltweit zu fördern. Seit 2018 sind alle Künstler, die im Discoveries Sektor der Art Basel in Hongkong ausstellen, eingeladen sich zu bewerben. Die Jury, besetzt mit international renommierten Experten, wählt zunächst je drei Künstler für die Shortlist des Awards aus. Diese können dann ihre Reisevorschläge einreichen, die darauf abzielen, ihre Ideen und künstlerische Praxis weiterzuentwickeln. Daraufhin tritt die Jury erneut zusammen und kürt den Gewinner aus den drei eingereichten Vorschlägen.


BMW Art Journey


Zu den bisherigen Gewinnern der BMW Art Journey zählen Klang- und Performance Künstler Samson Young (vertreten durch a.m. Space, Hong Kong, auf der Art Basel in Hong Kong 2015 - Young vertrat darüber hinaus Hongkong auf der Biennale von Venedig 2017), die deutschen Videokünstler Henning Fehr und Philipp Rühr (vertreten durch Galerie Max Mayer, Düsseldorf, auf der Art Basel in Miami Beach 2015), die britische Künstlerin Abigail Reynolds (vertreten durch Rokeby, London, auf der Art Basel in Hong Kong 2016), sowie Max Hooper Schneider (vertreten durch High Art, Paris, auf der Art Basel in Miami Beach 2016), Astha Butail (vertreten durch GALLERYSKE, Neu Dehli, Bagalore, auf der Art Basel in Hong Kong 2017) sowie Jamal Cyrus (vertreten durch Inman Gallery, Houston auf der Art Basel in Hong Kong 2018).

Quelle: BMW Group Konzernkommunikation und Politik

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