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Hamburger Architektur Sommer 2019


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Die Hamburger Symphoniker und das Thalia Theater realisieren ein gemeinsames Musik-Theater-Projekt.

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Montag, den 15. März 2010 um 17:53 Uhr
Shakespeares „Der Sturm“ mit der Musik von Jean Sibelius in der Hamburger Laeiszhalle.
„Die Musik gehört als Kraftfeld zur Poesie der Insel dazu, wie sonst nirgends bei Shakespeare. Die romantische Idee, dass die Musik die Dichtung übersteigt, uns in Räume führt, die der Sprache verschlossen sind – hier hat sie ihren Ursprung.“ (Thalia-Intendant Joachim Lux über „Der Sturm“)

Neue Wege gehen, dramatisch sein, leidenschaftlich und wagemutig. Um nichts anderes, um nicht weniger als alles ging es in den Stücken von William Shakespeare. Aufs Ganze gehen, der Wille zur Auskostung des Moments, das sind auch die Beweggründe, die Jeffrey Tate und die Hamburger Symphoniker bei ihrer musikalischen Arbeit antreiben. Beim 7. Symphoniekonzert im Großen Saal der Laeiszhalle kommt es nun zu einer Premiere, die spartenübergreifend ist, aufregend und einzigartig neu für die Musikmetropole Hamburg: Die Hamburger Symphoniker und das Thalia Theater realisieren ein gemeinsames Musik-Theater-Projekt.

„Der Sturm“, Shakespeares letztes Stück, wird in einer szenischen Einrichtung von Joachim Lux präsentiert. Dazu erklingt die vollständige Schauspielmusik, die Jean Sibelius 1925/26 dazu geschrieben hat. Sie entstand zeitgleich mit der sinfonischen Dichtung „Tapiola“ und zeigt Sibelius auf der Höhe seiner Kunst. Er bekam den Auftrag für diese Bühnenmusik vom Königlichen Schauspielhaus in Kopenhagen. Nach der dortigen Premiere jubelten die Kritiker, dass sich zwei Genies gefunden hätten. Später erstellte Sibelius neben der Ouvertüre auch noch zwei eigenständige Suiten aus dem einstündigen Werk. Die stilistische Bandbreite ist erstaunlich, es gibt neben Sibelius’ unverkennbarem Tonfall auch barocke Anklänge ebenso wie Neoklassizismen à la Strawinsky oder Temperamentsausbrüche wie bei Prokofjew. Die erste Gesamtaufnahme von Sibelius’ „Sturm“ entstand erst 1992. Am 28. und 30. März bietet sich die Gelegenheit, eine Rarität des sinfonischen Repertoires so zu erleben, wie sie ursprünglich gedacht war.

Dieses Konzert wird durch die Hubertus Wald Stiftung gefördert.

Dirigent Jeffrey Tate Textfassung und szenische Einrichtung Joachim Lux  Mitarbeit Maria Ursprung
Mit dem Carl-Philip-Emanuel-Bach-Chor
Ensemble Susann Kalanka (Juno), Thomas Niehaus (Stephano), Hans Löw (Trinculo), Alexander Simon (Caliban), Wolf-Dietrich Sprenger (Prospero)

Eintritt 7 bis 42 Euro oder vergünstigt im Abo
Quelle: www.hamburgersymphoniker.de

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