Werbung

Neue Kommentare

Claus Friede zu „Der Leuchtturm” – Robert Eggers und die Metaphorik des Wahnsinns: Nein, nur eine kurze Pause......
Kalle mit der Kelle zu „Der Leuchtturm” – Robert Eggers und die Metaphorik des Wahnsinns: Seit November nichts Neues. Ist der Film-Blog ges...
Geli zu Impressionismus – Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard: Mal eine nette Eigenwerbung zur Abwechslung... gl...
Rudi Arendt zu Impressionismus – Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard: Reflexion der Landschaft - aktuelle impressionist...
Ulrike Tempel zu Adventsmessen und Handwerkermärkte in Hamburg – Alle Jahre wieder...: Leider sind die Termine veraltet 2017 / 2018...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Die Hamburger Symphoniker und das Thalia Theater realisieren ein gemeinsames Musik-Theater-Projekt.

Drucken
Montag, den 15. März 2010 um 17:53 Uhr
Shakespeares „Der Sturm“ mit der Musik von Jean Sibelius in der Hamburger Laeiszhalle.
„Die Musik gehört als Kraftfeld zur Poesie der Insel dazu, wie sonst nirgends bei Shakespeare. Die romantische Idee, dass die Musik die Dichtung übersteigt, uns in Räume führt, die der Sprache verschlossen sind – hier hat sie ihren Ursprung.“ (Thalia-Intendant Joachim Lux über „Der Sturm“)

Neue Wege gehen, dramatisch sein, leidenschaftlich und wagemutig. Um nichts anderes, um nicht weniger als alles ging es in den Stücken von William Shakespeare. Aufs Ganze gehen, der Wille zur Auskostung des Moments, das sind auch die Beweggründe, die Jeffrey Tate und die Hamburger Symphoniker bei ihrer musikalischen Arbeit antreiben. Beim 7. Symphoniekonzert im Großen Saal der Laeiszhalle kommt es nun zu einer Premiere, die spartenübergreifend ist, aufregend und einzigartig neu für die Musikmetropole Hamburg: Die Hamburger Symphoniker und das Thalia Theater realisieren ein gemeinsames Musik-Theater-Projekt.

„Der Sturm“, Shakespeares letztes Stück, wird in einer szenischen Einrichtung von Joachim Lux präsentiert. Dazu erklingt die vollständige Schauspielmusik, die Jean Sibelius 1925/26 dazu geschrieben hat. Sie entstand zeitgleich mit der sinfonischen Dichtung „Tapiola“ und zeigt Sibelius auf der Höhe seiner Kunst. Er bekam den Auftrag für diese Bühnenmusik vom Königlichen Schauspielhaus in Kopenhagen. Nach der dortigen Premiere jubelten die Kritiker, dass sich zwei Genies gefunden hätten. Später erstellte Sibelius neben der Ouvertüre auch noch zwei eigenständige Suiten aus dem einstündigen Werk. Die stilistische Bandbreite ist erstaunlich, es gibt neben Sibelius’ unverkennbarem Tonfall auch barocke Anklänge ebenso wie Neoklassizismen à la Strawinsky oder Temperamentsausbrüche wie bei Prokofjew. Die erste Gesamtaufnahme von Sibelius’ „Sturm“ entstand erst 1992. Am 28. und 30. März bietet sich die Gelegenheit, eine Rarität des sinfonischen Repertoires so zu erleben, wie sie ursprünglich gedacht war.

Dieses Konzert wird durch die Hubertus Wald Stiftung gefördert.

Dirigent Jeffrey Tate Textfassung und szenische Einrichtung Joachim Lux  Mitarbeit Maria Ursprung
Mit dem Carl-Philip-Emanuel-Bach-Chor
Ensemble Susann Kalanka (Juno), Thomas Niehaus (Stephano), Hans Löw (Trinculo), Alexander Simon (Caliban), Wolf-Dietrich Sprenger (Prospero)

Eintritt 7 bis 42 Euro oder vergünstigt im Abo
Quelle: www.hamburgersymphoniker.de

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Die Hamburger Symphoniker und das Thalia Thea...

Mehr auf KulturPort.De

Vom Wasser und von der Sicht aufs Leben: Ulrike Draesners Roman „Kanalschwimmer“
 Vom Wasser und von der Sicht aufs Leben: Ulrike Draesners Roman „Kanalschwimmer“



Biochemiker Charles hat „zu sicher gelebt“. Das begreift er leider erst im Alter von zweiundsechzig Jahren, also kurz vor dem Ruhestand.
Als seine Frau ihm [ ... ]



„Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli“
 „Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli“



Überall – nur nicht im Gesicht. Für einen „anständigen Tätowierer“ ein ungeschriebenes Gesetz. Christian Warlich (1891-1964) war mehr als nur anständi [ ... ]



Welten: Akureyri
 Welten: Akureyri



Akureyri ist eine Stadt im äußersten Norden Islands. In dem idyllisch, an einem Fjord gelegenen Zwanzigtausend-Seelen-Ort sind mehrere Kulturzentren, dort lebe [ ... ]



Buddenbrook-Debütpreis 2019: „Otto“, ein tragisch-komischer Roman von Dana von Suffrin
 Buddenbrook-Debütpreis 2019: „Otto“, ein tragisch-komischer Roman von Dana von Suffrin



Die Gewinnerin des Debütpreises des Buddenbrookhauses und des Lions Clubs Lübeck-Hanse für 2019 steht fest: Dana von Suffrin erhielt den mit 2.000 Euro dotier [ ... ]



Aspekte Festival 2020 – Die Programmatik
 Aspekte Festival 2020 – Die Programmatik



Woraus besteht die Musik unserer Zeit, was macht sie aus? Und überhaupt: Ist es die, die wir hören, ist es die, die komponiert wird oder die, die zeitgenössis [ ... ]



Über die Mathematik des Wassers
 Über die Mathematik des Wassers



Pascal Dusapin, 1955 in Nancy geboren, ist einer der wichtigsten Impulsgeber der Gegenwartsmusik.
Im Gespräch zum 5. Philharmonischen Konzert des Philharmonis [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.