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IB.SH-JazzAward 2018 geht an David Grabowski

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Donnerstag, den 24. Mai 2018 um 18:38 Uhr
Preisträger des diesjährigen IB.SH-JazzAward ist der Hamburger Jazzgitarrist, Arrangeur und Komponist David Grabowski. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) stiftet den Geldpreis in Höhe von 3.000 Euro und würdigt damit seit 2008 die Arbeit und das künstlerische Potenzial junger und vielversprechender deutscher Jazzmusiker und Jazzmusikerinnen, die bei JazzBaltica auftreten.

»Der Preisträger 2018 David Grabowski begeistert durch seinen eigenständigen Weg: Er beherrscht Rockmusik genau wie Jazz und Pop und ist dabei in unterschiedlichen Formationen und Stilen zu erleben«, erklärt Dr. Michael Adamska, Vorstand der IB.SH.

In den letzten Jahren ging der Preis an Anna-Lena Schnabel, an die Formationen Fresh Back und Me And My Boom Box sowie an die Saxophonistin Tini Thomsen und die Bassistin Lisa-Rebecca Wulff. Der IB.SH-JazzAward ist nur ein Teilaspekt der langjährigen Partnerschaft zwischen der Investitionsbank Schleswig-Holstein und JazzBaltica. Seit 2004 unterstützt die IB.SH das Festival mit einem namhaften Betrag als Hauptsponsor – denn Finanzierungs- und Planungssicherheit sind Voraussetzung für das konstant hohe künstlerische Niveau von JazzBaltica. Nachwuchsförderung ist dabei fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der IB.SH. Mit der Vergabe des IB.SH-JazzAward an junge norddeutsche Jazzmusiker legt die Investitionsbank den Fokus auf das Talent dieser Künstlerinnen und Künstler und möchte sie einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Angela Ballhorn (Jazzthetik), Stefan Gerdes (NDR), Nils Landgren (Künstlerischer Leiter JazzBaltica), Arvid Maltzahn (Landesmusikrat Schleswig-Holstein e.V.) und Dr. Michael Adamska (Vorstand der IB.SH), freut sich, dass mit dem Preis auch 2018 wieder ein besonders talentierter junger Künstler ausgezeichnet wird.

Der 26-jährige David Grabowski stammt gebürtig aus Lübeck. Als 17-Jähriger verschob er seinen Fokus von der Rockmusik hin zum Jazz, nachdem er Miles Davis‘ Album »Relaxin‘ With The Miles Davis Quintet« gehört hatte. In Hamburg studierte er neben seinem Lehramtsstudium das Fach Jazzgitarre bei Sandra Hempel, Stephan Diez und Roland Cabezas. Er wirkte in wechselnden Jazz-Combos und dem Landesjugendjazzorchester Schleswig-Holstein mit und unternahm Inspirationsreisen nach New York und New Orleans, um die Wurzeln des Jazz zu ergründen. Grabowski verfügt über eine große Vielfalt hinsichtlich Stil und Formationen: Mit der Sängerin Cleo Steinberger bildet er ein klassisches Jazz-Duo, mit den Ragtime Bandits spielt er Banjo im New Orleans Style der 20er Jahre und mit der deutschsprachigen Band Pudeldame steht Popmusik auf dem Programm. Zweiwöchentlich veranstaltet er seine Jazzreihe im:pulse im Mojo Club Jazz Café. Vor allem konzentriert sich Grabowski auf sein eigenes David Grabowski Quartett: 2017 nahm er mit seinen Mitmusikern Béla Meinberg am Klavier, Christian Müller am Bass und Felix Dehmel am Schlagzeug das Jazzalbum »Land in Sicht« auf. Die komplexen und abwechslungsreichen Kompositionen zeigen, dass Grabowski nicht nur ein talentierter Solist mit weichem Jazzgitarrensound ist, sondern auch seinen eigenen Klangkosmos auslotet. »Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung! Der IB.SH-JazzAward fällt genau mit dem Abschluss meines Studiums zusammen und bestärkt mich nochmals darin, Musiker zu werden«, so David Grabowski. Mit JazzBaltica verbindet ihn eine mehrjährige Geschichte, er stand schon als Jugendlicher in Salzau auf der Festivalbühne. »Als gebürtiger Schleswig-Holsteiner habe ich zu JazzBaltica eine besondere Verbindung. Das Festival ist für mich untrennbar mit dem Jazzleben in Norddeutschland verbunden.«

Bei JazzBaltica 2018 wird David Grabowski am Sonntag, 24. Juni um 12.00 Uhr im JazzCafé in Timmendorfer Strand auftreten. Der IB.SH-JazzAward wird am Freitag, 22. Juni um 18.00 Uhr auf der MainStage im Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand von Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der IB.SH, an David Grabowski überreicht.
 
Quelle: Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival

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