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Erfolgreiche Bilanz der 23. FESTTAGE der Staatsoper Unter den Linden

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Dienstag, den 03. April 2018 um 07:53 Uhr
Mit einer Vorstellung von Richard Wagners »Parsifal«, dirigiert von Daniel Barenboim, werden die FESTTAGE 2018 an der Staatsoper Unter den Linden am morgigen Ostermontag beendet. Insgesamt kamen in den letzten zehn Tagen knapp 14.000 Besucher aus über 45 verschiedenen Ländern (neben Europa u. a. aus Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, China, Israel, Japan, Kanada, Kolumbien, Kuwait, Mexiko, Neuseeland, den Philippinen, Singapur, Südafrika, Taiwan, Uruguay, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten) in die Staatsoper Unter den Linden und in die Philharmonie Berlin und sorgten für eine Auslastung von 99%.

Als FESTTAGE-Premiere stand Giuseppe Verdis »Falstaff« auf dem Programm – in der Regie von Mario Martone und musikalisch geleitet von Daniel Barenboim. Michael Volle gab sein Rollendebüt in der Titelpartie, zum weiteren Solistenensemble zählten Barbara Frittoli, Alfredo Daza, Nadine Sierra, Francesco Demuro, Daniela Barcellona, Katharina Kammerloher, Jürgen Sacher, Stephan Rügamer und Jan Martiník. Richard Wagners »Parsifal«, in der szenischen Deutung von Dmitri Tcherniakov, wurde wiederaufgenommen – mit Andreas Schager in der Titelpartie sowie u. a. Nina Stemme, René Pape, Lauri Vasar und Falk Struckmann. Bei beiden Opernproduktionen waren die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor zu erleben.

Eröffnet wurden die FESTTAGE an der Staatsoper Unter den Linden am 24. März durch die Wiener Philharmoniker, die bereits zum fünften Mal in Folge der Einladung nach Berlin nachgekommen sind, mit der 7. Sinfonie von Gustav Mahler. Anlässlich des 100. Todestages von Debussy gab die Staatskapelle Berlin gemeinsam mit ihrem Generalmusikdirektor am 29. März ein Konzert allein mit Werken dieses Komponisten. Auf dem Programm standen seine »Fantaisie« für Klavier und Orchester mit Martha Argerich als Solistin sowie sein monumentales Werk »Le Martyre de Saint Sébastien«, Musik zu einem ʽMysterienspielʼ für Soli, Chor und Orchester auf einen Text von Gabriele D’Annunzio. Als Vokalsolisten waren Anna Prohaska, Marianne Crebassa und Anna Lapkovskaja sowie Maria Furtwängler als Sprecherin zu erleben. Darüber hinaus sang der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Den Abschluss des Konzertprogramms bildete am Samstag das Duo-Recital der beiden Pianisten Martha Argerich und Daniel Barenboim, das ebenfalls der Musik von Debussy gewidmet war. Hierbei kamen seine originalen Klavierkompositionen »Six épigraphes antiques«, »En blanc et noir«, »Lindaraja« sowie Alternativfassungen der Orchesterwerke »Prélude à l’après-midi d’un faune« und »La mer« für Klavier zu vier Händen bzw. für zwei Klaviere zur Aufführung. Eröffnet wurde das Programm des Nachmittags mit Robert Schumanns »Sechs Stücke in kanonischer Form«, die Claude Debussy für zwei Klaviere arrangiert hat.

Die FESTTAGE 2019 finden vom 12. bis 22. April statt, mit der Premiere von Sergej Prokofjews »Die Verlobung im Kloster« in der Regie von Dmitri Tcherniakov, der Wiederaufnahme von Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg«, einem Sinfoniekonzert der Wiener Philharmoniker, einem zwei Mal gespielten Konzert der Staatskapelle Berlin mit Anna Netrebko als Solistin sowie mit dem ersten Konzert des Opernkinderorchesters – alles unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Der Verkauf von FESTTAGE-Zyklen läuft bereits. Einzelkarten sind ab 17. November 2018 erhältlich. 

Quelle: STAATSOPER  UNTER DEN LINDEN

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