Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 784 Gäste online

Neue Kommentare

Hans-Joachim Schneider zu Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg: Herrrlisch, würde der Rheinländer in mir sagen....
Wajda Art zu „A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?: Wir suchen nach Enthusiasten der Kinematographie ...
Manfred Köck zu Im Wunderland der Wünsche. Laila Biali: schade, dass sie nicht mit ihren stammmusikern un...
Helmuth Barth zu Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft: Vorausschicken möchte ich, dass ich neben Bilder...
Anna Grillet zu „Call Me by Your Name”. Die Sinnlichkeit des Luca Guadagnino: Leider nein, kann die bitterböse ästhetisch bri...

News-Port

Hindemith-Preis 2018 für Clara Iannotta

Drucken
Mittwoch, den 13. Dezember 2017 um 11:07 Uhr
Die italienische Komponistin Clara Iannotta erhält den mit 20.000 Euro dotierten Hindemith-Preis. Das Votum der Jury unter Vorsitz des SHMF-Intendanten Dr. Christian Kuhnt fiel einstimmig auf die 1983 in Rom geborene Künstlerin. »Wir ehren Clara Iannotta mit dem Hindemith-Preis. Sie besticht durch eine ganz eigene, radikale und kompromisslose Musiksprache«, sagt Kuhnt.

Die Preisverleihung findet am 23. Juli 2018 um 19 Uhr auf dem Gelände der NordArt in Rendsburg-Büdelsdorf statt. Das Trio Catch führt unter anderem Clara Iannottas Werk »The people here go mad. They blame the wind« auf, das eigens für dieses Ensemble komponiert wurde. Das Werk ist ein akustisches wie visuelles Erlebnis und ist geprägt von sogenannten »Music Boxes«, also mechanischen Spieldosen. Auf dem Programm stehen außerdem die »Drei Aquarelle« des Hindemith-Preisträgers 2008 Marton Illés, die jener ebenfalls für die drei Musikerinnen von Trio Catch komponiert hat.

Paul Hindemith war bekannt für sein musikpädagogisches Wirken. Besonderes Beispiel ist seine 1932 uraufgeführte Komposition »Plöner Musiktag«, die darauf ausgerichtet ist, junge Musizierende mit Profis zusammenzuführen. Seit 1990 wird der Hindemith-Preis im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival verliehen und fördert herausragende zeitgenössische Komponisten.

Der Preis wird von der Hindemith-Stiftung (Blonay/Schweiz), der Rudolf und Erika Koch-Stiftung, Walther und Käthe Busche-Stiftung und Gerhard Trede-Stiftung sowie der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein gestiftet. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Matthias Pintscher (2000), Thomas Adès (2001), Jörg Widmann (2002), Lera Auerbach (2005) und Anna Clyne (2016). 2017 ging der Preis an den kanadischen Komponisten Samy Moussa. Moussas neues Werk, das im Auftrag des SHMF entstanden ist, wird im Rahmen der Festivalsaison 2018 uraufgeführt.

Quelle: Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > Hindemith-Preis 2018 für Clara Iannotta

Mehr auf KulturPort.De

Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg
 Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg



...beginne ich, indem ich mit meinem Navi streite. Das tut so, als wüsste es nicht von der traurigen Tatsache, dass es in dieser Stadt mehr Baustellen als Kultu [ ... ]



Yvonne von Schweinitz: Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit
 Yvonne von Schweinitz: Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit



Wie nähert man sich in einer Fotoausstellung einem Land, deren Menschen tagtäglich durch Gewalt sterben, auf der Flucht, im Exil, traumatisiert sind, deren mat [ ... ]



„A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?
 „A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?



Lynne Ramsay inszeniert ihre virtuosen Thriller-Impressionen als Exkursion in die Abgründe der Seele.
Ein Auftragskiller ist Joe (Joaquin Phoenix) nicht, er t [ ... ]



Günter Grass-Haus Lübeck: George Bernard Shaw und die Fotografie
 Günter Grass-Haus Lübeck: George Bernard Shaw und die Fotografie



George Bernard Shaw (1856-1950) ist vor allem bekannt für sein dramatisches Werk, das über 50 Theaterstücke umfasst. Doch der Künstler hat sich zeitlebens in [ ... ]



Im Wunderland der Wünsche. Laila Biali
 Im Wunderland der Wünsche. Laila Biali



Wie konnte sich eine 16jährige Kanadierin, die Opernarien singt und klassische Pianistin werden will, zu einer über jeden „No street credibility“-Verdacht  [ ... ]



Aspekte Festival 2018: Der Kopf des Paul Orlac ist das Innenleben des Klaviers
 Aspekte Festival 2018: Der Kopf des Paul Orlac ist das Innenleben des Klaviers



Was für eine Horrorvorstellung: als Schauspieler die Stimme – als Fußballspieler die Füße – als Philosoph den Verstand – als Komponist das Gehör – u [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.