Neue Kommentare

Kentin Abalo zu „Assassination Nation” – Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo : WAS FÜR EIN FOTO!!!
Großartig. Hoffe der...

Sybille zu Das Chinesenviertel auf Hamburg St. Pauli: Danke für den Beitrag. Ich sehe gerade den Film ...
Nikias Geschke zu „The Guilty”. Der beklemmende Minimalismus des Gustav Möller: Das klingt superspannend. Danke für den Tipp. ...
Harry zu „Otto. Die Ausstellung“: OTTO ist großartig. Ich wusste nicht, dass er ei...
Alex zu Film Festival Cologne - Von starken Spielfilmdebüts und schwächelnden Stars: Wer bist du? Halten Sie Ihre Meinung besser, wenn...

News-Port

Nordische Filmtage: NDR Filmpreis für „Der Charmeur“ von Milad Alami

Drucken
Sonntag, den 05. November 2017 um 11:22 Uhr
Das Drama „Der Charmeur“ („Charmøren“) von Milad Alami erhält den mit 12.500 Euro dotierten NDR Filmpreis bei den Nordischen Filmtagen Lübeck. Die Jury hat sich für das Spielfilmdebüt des schwedisch-iranischen Regisseurs entschieden, da Alami „ein in ganz Europa aktuelles Thema auf eine neue und überraschende Weise erzählt – und zwar so eindringlich, dass die Statistik verschwindet und der Mensch zum Vorschein kommt.“ Milad Alami nahm den Preis am Sonnabend, 4. November, im Rahmen einer Gala im Theater Lübeck entgegen. Durch den Abend führte Yared Dibaba.
 
NDR Intendant Lutz Marmor: „Filme aus dem Norden Europas sind oft wahre Perlen. Ihnen möchten wir mit dem NDR Filmpreis zu mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung auch hierzulande verhelfen. Ich gratuliere dem Filmemacher Milad Alami und seinem Team sehr herzlich zu dieser Auszeichnung."
 
Der Charmeur“ ist ein Film über Migration, aber vor allem ein Film über Einsamkeit. Erzählt wird die Geschichte des jungen Iraners Esmail (Ardalan Esmaili), der – wenn er in Dänemark bleiben möchte – bald eine Frau finden muss. Ständig unterwegs, auf der Suche nach dieser einen Frau, die sich in ihn verliebt, für ihn bürgt und damit seinen Aufenthalt garantiert, steht ihm die zunehmende Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Aber als er tatsächlich Gefühle für eine Frau entwickelt, wird das ganze Unterfangen nicht einfacher. Milad Alami hat ein intensives psychologisches Drama geschaffen, das die Verführungskünste seines traurigen Helden in kühlen Bildern zeigt.
 
Zur Jury des NDR Filmpreises gehörten in diesem Jahr der Regisseur, Produzent und Autor Miguel Alexandre, die Schauspielerin Almila Bagriacik, der Autor Steen Bille, die Filmagentin Renate Rose sowie Meibrit Ahrens aus der NDR Redaktion Film, Familie und Serie. Insgesamt 18 Produktionen konkurrierten um die Ehrung, die seit 1990 an „Spielfilme von besonderer künstlerischer Qualität“ verliehen wird. Eine lobende Erwähnung sprach die Jury des NDR Filmpreises für „Was werden die Leute sagen?“ („Hva vil folk si“) von Iram Haq aus. Die Regisseurin wurde bereits 2013 für „Ich bin Dein“ („Jeg er din“) mit dem NDR Filmpreis gewürdigt.
 
Das NDR Fernsehen zeigt anlässlich der 59. Nordischen Filmtage in Lübeck noch bis zum 3. Dezember eine skandinavische Filmreihe. Höhepunkt ist die deutsche Erstausstrahlung von „Herzstein“ am Montag, 6. November, um 23.15 Uhr. Das Drama von Gudmundur Arnar Gudmundsson gewann im Vorjahr den NDR Filmpreis in Lübeck.
 
Quelle: NDR

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Nordische Filmtage: NDR Filmpreis für „Der...

Mehr auf KulturPort.De

Maria Austria. Eine jüdische Fotografin aus Amsterdam in Berlin
 Maria Austria. Eine jüdische Fotografin aus Amsterdam in Berlin



Das Verborgene Museum in Berlin-Charlottenburg präsentiert bis zum 10. März 2019 Fotoarbeiten und Dokumente der niederländischen Fotografin Maria Austria (191 [ ... ]



„Cold War – Der Breitengrad der Liebe” - Oder die Magie einer schwarzen Leinwand
 „Cold War – Der Breitengrad der Liebe” - Oder die Magie einer schwarzen Leinwand



Paweł Pawlikowski hat das schwermütige, visuell atemberaubende Noir-Drama „Cold War” seinen Eltern gewidmet, deren stürmische On- und Off-Beziehung ihn zu [ ... ]



Madeleine Peyroux: Anthem
 Madeleine Peyroux: Anthem



Jazz oder nicht Jazz? – Was Madeleine Peyroux auf ihrem neuen Album präsentiert, ist relaxt und poetisch, warm und subtil, aber auch modern, überraschend luf [ ... ]



68. Pop und Protest
 68. Pop und Protest



APO, Mini, Flower-Power: Mit der glänzend inszenierten Ausstellung „68. Pop und Protest“ verabschiedet sich Sabine Schulze nach zehn Jahren als Direktorin d [ ... ]



Wolf Haas: Junger Mann
 Wolf Haas: Junger Mann



Launig ist die Anlage und könnte in eine interessante Geschichte führen: Ein introvertierter 13-jähriger bekämpft sein starkes Übergewicht mit Kalorienzähl [ ... ]



Jasmin Bayer: The Green Unicorn
 Jasmin Bayer: The Green Unicorn



Nun ist es da, das zweite Album von Jasmin Bayer, in Gestalt eines grünen Einhorns. So verspricht das Cover des Albums „The Green Unicorn“ ein mädchenhafte [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.