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Seit 2006 weltweit 930 Journalisten aufgrund ihrer Arbeit getötet

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Montag, den 30. Oktober 2017 um 11:37 Uhr
Anlässlich des Internationalen Tags gegen die Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten am 2. November veröffentlicht die UNESCO neue Zahlen zur Journalistensicherheit: Von 2006 bis Ende 2016 wurden 930 Journalisten wegen ihres Berufes getötet, 102 davon im Jahr 2016. Afghanistan und Mexiko waren 2016 die gefährlichsten Länder für Journalisten: Hier wurden jeweils 13 Journalisten aufgrund ihrer Arbeit getötet. Es folgen Jemen mit elf Todesfällen, Irak mit neun und Syrien mit acht getöteten Journalisten. Lediglich zehn Prozent der Todesfälle zwischen 2006 und 2016 wurden aufgeklärt.

„Mord an Journalisten, willkürliche Verhaftungen, Folter, Einschüchterungen und die Beschlagnahmung von Recherchematerial – diese Straftaten müssen geahndet werden. Eine Aufklärungsrate der Journalistenmorde von zehn Prozent ist dabei viel zu gering. Nur mit einer Presse, die nicht bedroht wird, kann eine reflektierte öffentliche Meinungsbildung gelingen", betont Professor Wolfgang Schulz, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Kommunikations- und Informationsfreiheit in Hamburg.

Die UNESCO-Daten zeigen: Von den insgesamt 530 zwischen 2012 und 2016 getöteten Journalisten befanden sich 191 in der arabischen Region, die damit insbesondere aufgrund der Konflikte in Syrien, dem Irak und Jemen erneut die für Journalisten weltweit gefährlichste Region war. 125 Journalisten wurden in Lateinamerika und der Karibik umgebracht, 107 in Asien und der Pazifikregion, 73 in Afrika, 17 in Zentral- und Osteuropa und ebenfalls 17 in Westeuropa und Nordamerika.
94 Prozent der getöteten Journalisten im Jahr 2016 waren Lokaljournalisten – ein Trend, der sich bereits in der letzten Dekade abzeichnete. Die Hälfte der Todesfälle erfolgte in Ländern, in denen kein Krieg herrschte. Das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum Jahr 2015 (47 Prozent). Der Anteil der getöteten weiblichen Journalisten stieg von 5 Prozent im Jahr 2006 auf 10 Prozent im Jahr 2016.

Wie bereits in den vergangenen Jahren ist ein erheblicher Anstieg von Gewalt gegen Journalisten zu verzeichnen. Dazu zählen unter anderem Entführungen, willkürliche Verhaftungen und Folter. In der arabischen Region stieg die Anzahl der von Extremisten entführten Journalisten massiv an. Bedroht ist auch die digitale Sicherheit von Journalisten durch Überwachungsmaßnahmen, Cyberattacken, Desinformationskampagnen und Einschüchterung. 

Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission

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